Ausgangslage
Warum Sicherheit im Landkreis Starnberg anders aussieht
Der Landkreis Starnberg hat eine der höchsten Kaufkraftdichten Deutschlands – und eine Siedlungsstruktur, die Tätern entgegenkommt. Wer hier Sicherheit plant, hat es mit anderen Voraussetzungen zu tun als in einem Münchner Wohnblock.
- Große Grundstücke, wenig Sicht. Zwischen Berg, Leoni und Ammerland liegen Anwesen mit langen Zufahrten und dichtem Bewuchs. Was am Haus passiert, sieht der Nachbar nicht – und das gilt in beide Richtungen.
- Zweitwohnsitze mit langen Leerständen. Am West- wie am Ostufer stehen zahlreiche Objekte wochenlang leer. Volle Briefkästen, gleichbleibende Rollladenstellung und unbeleuchtete Zufahrten sind für Täter lesbare Signale.
- Zwei Autobahnen, ein Fluchtweg. A95 und A96 rahmen den Landkreis ein. Von vielen Gemeinden ist die Auffahrt in wenigen Minuten erreicht – das verkürzt die Zeit, die einem Täter am Objekt genügt.
- Gewerbe mit Werten, die auffallen. Im Argelsrieder Feld in Gilching und rund um Weßling sitzen Technologie- und Luftfahrtbetriebe. Dort geht es nicht nur um Material, sondern um Zutritt, Besucherströme und Know-how.
- Saisonspitzen am Wasser. Seefeste, Regatten und Vereinsveranstaltungen bringen an einzelnen Wochenenden mehr Menschen an die Ufer, als die Orte sonst Einwohner haben. Ordnerdienst und Zufahrtsregelung entscheiden dann über den Ablauf.
Leistungen
Was wir im Landkreis Starnberg übernehmen
Alles aus einer Hand, mit einem festen Ansprechpartner – kein Callcenter, keine wechselnden Subunternehmer.
Objektschutz
Dauerhafte oder zeitweise Präsenz an Gewerbeobjekten, Wohnanlagen und Baustellen. Details unter Objektschutz Starnberg.
Revier- und Streifendienst
Mehrere Objekte, feste oder bewusst unregelmäßige Kontrollzeiten, jeder Kontrollpunkt digital quittiert. Für Gewerbeparks und verstreute Liegenschaften die günstigste Lösung.
Anwesenschutz und Abwesenheitskontrolle
Regelmäßige Kontrolle bewohnter und unbewohnter Anwesen: Briefkasten leeren, Rollläden variieren, Licht schalten, Außenanlagen prüfen. Auffälligkeiten melden wir mit Foto.
Werkschutz und Empfangsdienst
Zutrittskontrolle, Besucherempfang, Ausweisverwaltung, Schließrunden – für Betriebe im Argelsrieder Feld, in Weßling und im Umfeld des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen.
Baustellenbewachung
Material, Maschinen und Kupfer sind auf offenen Baustellen leicht abzutransportieren. Mehr unter Baustellenbewachung Starnberg.
Veranstaltungsschutz
Einlass, Ordnerdienst, Taschenkontrolle und Zufahrtssicherung für Seefeste, Regatten, Firmenfeiern und Vereinsveranstaltungen.
Vor Ort
Die Gemeinden – und was dort jeweils zählt
Der Landkreis ist kein einheitliches Gebiet. Was in Gilching sinnvoll ist, hilft in Tutzing wenig.
- Starnberg mit Percha, Söcking und Hanfeld. Kreisstadt mit Einzelhandel, Arztpraxen und Kanzleien. Themen: Objektschutz am Abend, Schließdienst, Umgang mit Ladendiebstahl.
- Gilching. Größte Gemeinde im Landkreis und wirtschaftlicher Schwerpunkt. Im Argelsrieder Feld geht es um Werkschutz, Zutrittskontrolle und Streifen über mehrere Betriebsgelände.
- Gauting und Krailling. Dichter Wohnbestand mit hohem Villenanteil an der Würm. Schwerpunkt: Einbruchschutz, Abwesenheitskontrolle, Alarmintervention.
- Berg, Leoni und Ammerland. Ostufer des Starnberger Sees, viele Anwesen direkt am Wasser. Bootshäuser und Stege sind vom See her zugänglich – bei der Begehung schauen wir bewusst auch von dort.
- Tutzing, Feldafing und Pöcking. Westufer mit vielen Zweitwohnsitzen. Abwesenheitskontrolle über Wochen und Monate, Übergabe an Handwerker, Kontrolle nach Unwettern.
- Herrsching und Inning am Ammersee. Tourismus, Gastronomie und Ausflugsverkehr. Themen: Veranstaltungsschutz, Nachtdienst in Beherbergungsbetrieben, Parkplatzordnung.
- Weßling und Seefeld. Gewerbe und Forschung im Umfeld von Oberpfaffenhofen. Zutrittsregelungen, Besuchermanagement und – auf Wunsch – Drohnendetektion im Flugplatzumfeld.
- Andechs, Wörthsee und Wangen. Wallfahrt, Seebäder und Vereinsleben. Punktuelle Einsätze zu Festen, dazwischen Revierfahrten für gewerbliche Kunden.
Ablauf
Wie ein Auftrag bei uns beginnt
1 · Begehung
Wir kommen vorbei, sehen uns das Objekt an und hören zu. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Auf Wunsch unauffällig, ohne Firmenfahrzeug vor der Tür.
2 · Konzept mit Preis
Sie bekommen schriftlich, was wir empfehlen, wie oft, zu welchen Zeiten und was es kostet – aufgeschlüsselt nach Grund- und Zuschlagszeiten, ohne Positionen, die niemand erklärt.
3 · Einweisung
Vor dem ersten Einsatz gehen die eingeteilten Kräfte das Objekt mit Ihnen ab. Schlüsselübergabe, Kontrollpunkte, Alarmwege und Ansprechpartner werden schriftlich festgehalten.
4 · Nachweis
Jeder Kontrollpunkt wird digital quittiert. Sie erhalten den Bericht am Folgetag per E-Mail – mit Uhrzeit, Vorkommnissen und Fotos, wenn es welche gibt.
Kosten
Was ein Einsatz im Landkreis konkret kostet
Preise stehen auf keiner Wettbewerberseite im Landkreis Starnberg. Hier sind drei durchgerechnete Fälle – damit Sie eine Größenordnung haben, bevor Sie irgendwo anrufen.
Gewerbeobjekt, Revierdienst
Ein Betrieb im Argelsrieder Feld, drei Kontrollen je Nacht, sieben Nächte die Woche. Je Kontrolle rund 15 Minuten vor Ort plus Anfahrt. Das liegt bei etwa 600 bis 900 Euro im Monat – ein Bruchteil einer Dauerbesetzung, die im gleichen Zeitraum fünfstellig würde.
Anwesen, Abwesenheitskontrolle
Ein Haus am Ostufer, zweimal wöchentlich kontrolliert: Briefkasten, Rollläden, Beleuchtung, Rundgang außen, Fotobericht. Bei einer Abwesenheit über vier Wochen sind das rund 350 bis 550 Euro insgesamt.
Baustelle, Nachtbewachung
Eine Kraft von 18 bis 6 Uhr auf einer Neubaustelle in Gilching: etwa 350 bis 550 Euro pro Nacht, inklusive Nachtzuschlag. Bei längeren Bauzeiten prüfen wir, ob Revierkontrollen mit drei Anfahrten reichen – das halbiert die Kosten meist.
Vereinsfest am See
400 Gäste, sechs Stunden, vier Ordner und ein Einsatzleiter: rund 900 bis 1.300 Euro. Kommt Ausschank bis in die Nacht dazu, steigt der Bedarf in den späten Stunden, nicht am Anfang.
Was den Preis bewegt
Uhrzeit, Wochentag, Qualifikation und Einsatzdauer. Ein Vier-Stunden-Einsatz kostet je Stunde mehr als eine Zwölf-Stunden-Schicht, weil An- und Abfahrt gleich bleiben. Sonn- und Feiertage liegen deutlich darüber.
Was wir nicht berechnen
Die Begehung, die Konzepterstellung für Regelaufträge und die Einweisung der Kräfte. Auch nicht die Anfahrt innerhalb des Landkreises bei laufenden Verträgen.
Auswahl
Woran Sie erkennen, ob ein Anbieter wirklich vor Ort ist
Im Landkreis Starnberg werben mehrere Anbieter mit einem Standort, den es nicht gibt. Sechs Fragen, die das in zwei Minuten klären – stellen Sie sie ruhig auch uns.
- „Von welcher Adresse fährt mein Einsatz?“ Nicht: Wo ist Ihr Firmensitz. Sondern: Aus welchem Gebäude kommt das Fahrzeug. Wer darauf ausweichend antwortet, hat im Landkreis nichts stehen.
- „Wie lange brauchen Sie nachts um drei?“ Eine Zahl, keine Formulierung wie „schnellstmöglich“. Wir sagen: von München über die A95 rund 30 Minuten, bei laufendem Revierauftrag deutlich weniger, weil ohnehin ein Fahrzeug unterwegs ist.
- „Wer ist mein Ansprechpartner, mit Namen?“ Eine Person, kein Bereitschaftsdienst. Und dieselbe Person auch dann, wenn es ein Problem gibt und nicht nur beim Vertragsabschluss.
- „Sind die Kräfte im Bewachungsregister eingetragen?“ Seit 2019 müssen alle im Bewachungsgewerbe tätigen Personen dort erfasst sein. Ein seriöser Anbieter bestätigt das ohne Zögern und kann es belegen.
- „Wie hoch ist Ihre Betriebshaftpflicht?“ Für das Bewachungsgewerbe sind Mindestversicherungssummen vorgeschrieben. Lassen Sie sich den Nachweis zeigen – das ist zumutbar und üblich.
- „Bekomme ich einen Kontrollnachweis?“ Ohne digitale Quittierung der Kontrollpunkte wissen Sie nicht, ob und wann jemand da war. Wer das nicht anbietet, verkauft Ihnen ein Versprechen statt einer Leistung.
Saison
Wann im Landkreis was passiert
Sicherheitsbedarf ist nicht über das Jahr gleich verteilt. Wer das weiß, plant günstiger.
Oktober bis März – die Dämmerungszeit
Der überwiegende Teil der Wohnungseinbrüche fällt in die dunkle Jahreszeit, und zwar in die frühen Abendstunden, nicht in die Nacht. Für Anwesen heißt das: Kontrollen zwischen 16 und 21 Uhr bringen mehr als um drei Uhr früh.
Ferienzeiten
Weihnachten, Fasching, Ostern, Sommer. In diesen Wochen stehen im Fünfseenland besonders viele Objekte leer – und das ist auch für Täter kein Geheimnis.
Mai bis September – die Seesaison
Feste, Regatten, Vereinsveranstaltungen, hoher Ausflugsverkehr. Wer für ein Sommerwochenende Personal braucht, sollte im Frühjahr anfragen.
Bauhauptsaison
März bis November stehen Material und Maschinen auf den Baustellen. Über den Winter geht das Risiko nicht weg – Kupfer und Werkzeug liegen weiter da, nur schaut seltener jemand vorbei.
Betriebsferien
Zwischen Weihnachten und Dreikönig stehen viele Gewerbeobjekte in Gilching und Weßling still. Zwei Wochen ohne jede Anwesenheit sind die riskanteste Zeit im ganzen Jahr.
Häufige Fragen
Sicherheitsdienst im Landkreis Starnberg
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Starnberg?
Wie schnell sind Sie vor Ort?
Übernehmen Sie auch die Kontrolle eines unbewohnten Hauses?
Können Sie kurzfristig für eine Veranstaltung buchen?
Sind Ihre Mitarbeiter nach § 34a GewO qualifiziert?
Arbeiten Sie mit Subunternehmern?
Was unterscheidet Sie von überregionalen Anbietern?
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