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Werkschutz für Areale in Tacherting und Schalchen

Sicherheitsdienst Tacherting

Ein umzäuntes Areal stellt andere Anforderungen als ein Bürohaus: wenige Vorgänge, aber lange – ein Schwertransport, eine Fremdfirmenkolonne, eine Begleitung in den Sperrbereich. Wir besetzen dafür Werk- und Torpforte, führen die Fremdfirmenschleuse und binden uns in Ihre bestehende Alarm- und Meldeorganisation ein. Angebot binnen 24 Stunden nach kostenloser Begehung.

  • Werk- und Torpforte für umzäunte Areale, Schwerlastabfertigung, Fremdfirmenschleuse
  • Einbindung in vorhandene Werk-, Alarm- und Feuerwehrorganisation statt eigener Parallelstruktur
  • Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz
  • Angebot binnen 24 Stunden nach kostenloser Objektbegehung
  • Bewachungshaftpflicht über die Allianz: 3 Mio. € je Schadenfall
Sicherheitsmitarbeiter an der Toranlage eines Werksgeländes

Kurz beantwortet

Welche Leistung passt zu Ihrem Areal?

Liegt Ihr Objekt hinter einem Zaun und hat es eine eigene Betriebsorganisation, ist Werkschutz die richtige Bestellung – mit besetzter Torpforte, geregelter Fremdfirmenschleuse und einem Meldeweg, der in Ihre vorhandene Alarmordnung führt. Verlassen Großkomponenten das Gelände, kommt die Schwerlastabfertigung als eigener Posten hinzu; sie lässt sich nicht nebenbei am selben Tresen erledigen. Steht Ihr Betriebshof außerhalb der Werksgrenze und nachts leer, genügt der Objektschutz mit Anfahrten nach Prüfkatalog.

Empfangen Sie regelmäßig angemeldete Gäste im Verwaltungsteil, besetzen wir den Empfang dazu – oft nur zu den Kernzeiten, mit Torbesetzung außerhalb. Was zusammengelegt werden kann und was zwei Posten braucht, hängt an den Wegen auf dem Areal; das lässt sich nur vor Ort beurteilen, nicht am Telefon. Braucht Ihre Geschäftsführung oder eine Besuchergruppe Begleitung, planen wir das mit ein; Personenschutz gehört zu unserem Angebot.

Angerufen werden können Sie uns rund um die Uhr. Nach einer Begehung liegt Ihr Angebot binnen 24 Stunden vor, und bei Alarm sind wir im Chiemgau in maximal 20 Minuten am Objekt.

Leistungen

Was wir auf einem Werksareal übernehmen

Auf einem eingezäunten Gelände zerfällt Sicherheit in wenige, dafür aufwendige Vorgänge. Diese fünf sind es.

Kontrolle an einem Werkstor im Chiemgau

Torpforte am Werkszugang

Ein Tor, an dem selten viele Menschen gleichzeitig stehen, dafür jeder Vorgang Zeit braucht: Fahrzeug aufrufen, Papiere sichten, Ziel auf dem Areal zuordnen, Schranke freigeben, Eintrag setzen. Grundlage ist die Pfortendienstanweisung Ihres Hauses; sie legt fest, was ohne Rückfrage passiert und was nicht.

Schwerlast- und Modulabfertigung

Verlässt eine Großkomponente das Areal, wird das Tor zur Verkehrsstelle. Dazu gehören Aufruf nach Zeitfenster, Sichtung der Begleitpapiere, Freigabe der Verladestelle und die Abstimmung mit dem innerbetrieblichen Verkehr, damit sich Ausfahrt und Anlieferung nicht im Torbereich begegnen.

Fremdfirmenschleuse

Auf einem Anlagenbau- oder Chemiegrund arbeitet dauerhaft Personal, das nicht zur Belegschaft gehört. Wir führen dafür die Schleuse: Abgleich der angemeldeten Namensliste, Ausgabe befristeter Ausweise, Unterweisungsnachweis, Rückgabekontrolle. Das ist die Stelle, an der eine Kolonne von acht Leuten zwanzig Minuten Standzeit erzeugt.

Werkschutz mit Anschluss an Ihre Organisation

Auf Arealen mit eigener Werkfeuerwehr und eigener Alarmordnung braucht es keinen zweiten Sicherheitsapparat, sondern eine sauber definierte Schnittstelle. Unsere Kräfte melden, sperren, halten Rettungswege frei und führen Einsatzkräfte ans richtige Tor – nach einem Meldeweg, der vorher schriftlich feststeht.

Objektschutz außerhalb der Werksgrenze

Für Betriebshöfe, Werkstätten, Maschinenhallen und Lagerplätze im übrigen Gemeindegebiet reicht die Anfahrt: Umfeld ablaufen, Prüfpunkte abgehen, Befund notieren. Mehrere solche Objekte lassen sich in einer nächtlichen Runde zusammenfassen, was den Anteil je Auftraggeber deutlich senkt.

Standortkontext

Welche Objektarten es in Tacherting gibt

Die genannten Betriebe und Anlagen sind belegter Standortkontext: Sie zeigen, welche Objektarten in Tacherting und Schalchen vorkommen. Als Referenz sind sie nicht zu lesen – Auftraggeber nennen wir nur mit deren ausdrücklicher Freigabe.

Werksgelände mit Toranlage im Ortsteil Schalchen
  • Ein Anlagenbauwerk von rund 200.000 Quadratmetern. Linde Engineering fertigt in Schalchen Komponenten und Module für Ethylen-, Wasserstoff-, Synthesegas- und Luftzerlegungsanlagen. Nach Unternehmensangabe arbeiten dort über 700 Ingenieure und Facharbeiter bei einer Fertigungsleistung von rund 1,3 Millionen Stunden im Jahr. Ein Areal dieser Ausdehnung hat lange Zaunlinien, mehrere Einfahrten und dauerhaft betriebsfremdes Personal auf dem Grund.
  • Ein Chemiestandort mit eigener Werkfeuerwehr. Die AlzChem Group betreibt in Schalchen einen Produktionsstandort für Spezialchemie mit eigener Werkfeuerwehr. Wo eine solche Einheit existiert, hat ein externer Dienst eine klar begrenzte Rolle: melden, sperren, einweisen – und zwar über einen Kanal, der vorab benannt ist. Alles andere erzeugt im Ernstfall zwei Lagebilder statt einem.
  • Teil des ChemDelta Bavaria. Schalchen ist einer von neun Standorten des bayerischen Chemieverbunds. Daraus folgt weniger ein Bewachungsbedarf als ein Dokumentationsbedarf: Wer den Grund betritt, ist vorher angemeldet, unterwiesen und beim Verlassen wieder abgemeldet – nachweisbar, nicht nur erinnerlich.
  • Wasserwirtschaftliche Anlagen im Gemeindegebiet. Der erste Abschnitt des Alzkanals endet in Tacherting, wo er in die Alz mündet; rund einen Kilometer flussabwärts beginnt am Wehr der zweite Abschnitt. Wehre, Kraftwerksbauten und Kanalstrecken liegen nachts ohne Aufsicht und sind frei zugänglich – Objekte, für die eine dokumentierte Anfahrt genügt und eine Dauerbesetzung nie infrage kommt.
  • Betriebshöfe abseits der Autobahn. Tacherting liegt nicht an der A8; Anfahrten führen über Staats- und Kreisstraßen, was in die Tourenplanung einzurechnen ist. Landwirtschaftliche Anwesen, Maschinenhallen und Lagerplätze liegen weit gestreut. Ein fest postierter Wachmann wäre dort unbezahlbar, eine Runde über mehrere Objekte hingegen rechnet sich.

Das Areal

Zaunlinie, Tore und Sperrbereiche

Auf einem großen Grundstück entscheidet nicht die Zahl der Besucher über den Aufwand, sondern die Geometrie: wie viele Öffnungen es gibt, wie weit sie auseinanderliegen und welche Bereiche gesondert geschützt sind.

Jede Öffnung ist ein eigener Posten

Ein Areal hat selten nur eine Einfahrt. Neben dem Haupttor gibt es Lieferzufahrten, Feuerwehrzufahrten, Personendrehkreuze und mitunter einen Gleiszugang. Bewachbar wird das nicht dadurch, dass alles besetzt wird, sondern dadurch, dass festgelegt ist, welche Öffnung wann überhaupt benutzbar sein soll.

Sperrbereiche brauchen eine eigene Regel

Auf Produktions- und Anlagenbaugrund gibt es Zonen, die nicht jeder betreten darf, der das Tor passiert hat. Die Zutrittsentscheidung fällt dann zweimal: einmal am Tor, einmal an der Zonengrenze. Wer das nicht trennt, gibt am Tor mehr frei, als er verantworten kann.

Begleitung statt freier Bewegung

Gäste, Gutachter und Besuchergruppen bewegen sich auf einem solchen Grund nicht allein. Begleitung auf festgelegtem Weg ist hier kein Service, sondern Arbeitsschutz – und sie bindet eine Kraft für die Dauer des Besuchs. Das gehört in die Kalkulation, bevor der erste Termin ansteht.

Die Zaunlinie will gelaufen werden

Zwischen den Toren liegt Zaun, und der ist die eigentliche Schwachstelle. Ein Kontrollgang entlang der Linie prüft Zaunfelder, Untergrabungen, abgestellte Gegenstände an der Außenseite, Bewuchs und die Beleuchtung. Wie oft er gelaufen wird, wird vereinbart, nicht dem Dienstplan überlassen.

Der Gleiszugang sieht nicht aus wie ein Tor

Führt ein Anschlussgleis auf das Gelände, entsteht dort eine Öffnung ohne Schranke und ohne Kabine. Sie braucht dieselbe Festlegung wie jede andere: Wann ist sie offen, wer meldet die Fahrt an, wer schließt danach und wer prüft, dass niemand mitgekommen ist.

Fremdfirmen

Fremdpersonal auf dem Werksgrund

Bei Revisionen und Montagen ist ein erheblicher Teil der Menschen auf dem Gelände nicht bei Ihnen angestellt. Das ist der Punkt, an dem die meisten Nachweise scheitern.

Die Namensliste kommt vor der Kolonne

Praktikabel ist, dass der beauftragende Bereich vorab eine Liste einreicht: Firma, Namen, Zeitraum, Einsatzort. Am Tor wird dann abgeglichen, nicht recherchiert. Ohne Vorabliste entsteht die Warteschlange, die anschließend dem Sicherheitsdienst angelastet wird.

Unterweisung ist ein Nachweis, kein Gespräch

Zur Erstanmeldung gehört eine kurze Sicherheitsunterweisung mit dokumentierter Bestätigung. Für wiederkehrende Firmen legen wir Stammdaten an, damit dieselbe Kolonne nicht wöchentlich neu unterwiesen werden muss – aber der Nachweis vorhanden bleibt.

Befristung schlägt Vertrauen

Ausweise für Fremdpersonal bekommen ein Ablaufdatum, das zum Auftrag passt, nicht zum Kalenderjahr. Wird der Auftrag verlängert, wird auch der Ausweis verlängert – ein Vorgang, der zwei Minuten dauert und im Nachhinein den Unterschied macht.

Die Rückgabe entscheidet über den Feierabend

Am Ende des Tages muss feststehen, ob noch jemand auf dem Grund ist. Das geht nur, wenn die Ausweisrückgabe genauso protokolliert wird wie die Ausgabe. Eine offene Rückgabe ist kein Formfehler, sondern eine Person, deren Aufenthaltsort unbekannt ist.

Werkzeug, Material und Ausfuhr

Was eine Fremdfirma hereinbringt, nimmt sie in der Regel wieder mit. Ist ein Materialschein vereinbart, prüfen wir ihn bei der Ausfahrt. Ist keiner vereinbart, sagen wir das vorher – damit niemand annimmt, an dieser Stelle finde eine Kontrolle statt, die es gar nicht gibt.

Meldeweg

Anschluss an eine bestehende Alarmorganisation

Wo Werkfeuerwehr, Sicherheitsfachkraft und Leitwarte bereits existieren, ist unsere Aufgabe nicht Ersatz, sondern Anschluss. Der Anschluss wird vor dem ersten Dienst gebaut, nicht im Ereignis.

Werkschutz kontrolliert einen Fuhrpark auf einem Betriebsgelände

Drei Stufen, vorher festgelegt

Für jede Feststellung wird bestimmt, ob sie sofort weitergemeldet wird, ob sie in die Schichtübergabe gehört oder ob sie nur im Bericht steht. Diese Dreiteilung ist der Kern der Zusammenarbeit – ohne sie meldet ein Dienst entweder alles oder zu wenig.

Wo die Grenze zur eigenen Entscheidung liegt

Es gibt Befunde, bei denen niemand mehr rückfragt: Rauch, austretender Stoff, ein Mensch in einer Lage, die Hilfe braucht. Für diese Fälle ist im Voraus geregelt, dass unsere Kraft unmittelbar alarmiert – und über welche Nummer sie das im Werk tut.

Einsatzkräfte ans richtige Tor führen

Auf einem weitläufigen Grund kostet die falsche Zufahrt Minuten. Deshalb steht vorher fest, an welchem Tor Feuerwehr oder Rettungsdienst empfangen werden, wer sie erwartet, welche Route freigehalten wird und wer die Schranken auf diesem Weg öffnet.

Schichtübergabe zwischen zwei Organisationen

Unsere Kräfte übergeben nicht nur untereinander, sondern auch an Ihre Leitwarte oder Ihren Bereitschaftsdienst. Übergeben werden offene Vorgänge, anwesende Fremdfirmen, Technikstörungen und alles, was in der nächsten Schicht noch eine Entscheidung braucht.

Alarmverfolgung außerhalb der Betriebszeit

Löst eine Anlage aus, wenn niemand im Werk ist, fährt eine Kraft von uns hin, prüft von außen nach innen, hält den Befund fest und verständigt bei einem echten Ereignis Polizei oder Feuerwehr; wir sagen dafür maximal 20 Minuten bis zum Objekt zu. Wer die Kosten eines Fehlalarms trägt, steht vorher im Vertrag.

Entscheidungshilfe

Anforderung und passende Leistung

Was Sie brauchen, wissen Sie – wie es im Leistungsverzeichnis heißt, oft nicht. Diese Übersicht verbindet beides.

Ihre AnforderungPassende LeistungÜbliche Form
Ein Haupttor soll dauerhaft bedient seinTorpforteSchichtplan über sieben Tage
Großkomponenten verlassen das ArealSchwerlastabfertigung als eigener PostenAufruf nach Zeitfenster
Bei Revision arbeiten Dutzende Fremde auf dem GrundFremdfirmenschleuseNamensliste, Ausweis, Unterweisung
Bestimmte Zonen dürfen nicht jeder betretenZonentrennung mit zweiter ZutrittsstufeBerechtigung je Bereich
Gäste und Gutachter dürfen nicht allein gehenBegleitung auf festgelegtem WegKraft für die Besuchsdauer
Die Zaunlinie wird nie kontrolliertPerimetergangVereinbarte Zahl der Umläufe
Es gibt bereits eine WerkfeuerwehrWerkschutz mit definiertem MeldewegDreistufige Meldeordnung
Ein Anschlussgleis führt aufs GeländeRegelung für den GleiszugangÖffnen, Melden, Schließen, Prüfen
Der Betriebshof außerhalb steht nachts leerObjektschutz mit AnfahrtPrüfkatalog je Anfahrt
Die Anlage meldet außerhalb der BetriebszeitAlarmverfolgungBereitschaft, max. 20 Minuten Anfahrt

Kosten

Was den Preis auf einem Areal treibt

Auf einem umzäunten Grundstück hängt der Preis fast vollständig an der Geometrie und an der Dauer einzelner Vorgänge – nicht an der Zahl der Besucher.

  • Wie viele Öffnungen bedient werden. Jede zusätzlich besetzte Einfahrt ist ein eigener Posten mit eigenem Schichtplan. Die wirksamste Ersparnis liegt deshalb selten beim Stundensatz, sondern in der Entscheidung, ein Nebentor zeitweise zu schließen.
  • Wie lange ein Vorgang dauert. Ein Schwertransport, eine Fremdfirmenkolonne oder eine begleitete Besichtigung binden eine Kraft für zwanzig Minuten bis mehrere Stunden. Wo solche Vorgänge häufig sind, braucht es einen zweiten Posten – sonst steht das Tor währenddessen faktisch offen.
  • Wie viel Begleitung anfällt. Jede Begleitung ist eine gebundene Person, die in dieser Zeit nichts anderes tut. Planbare Besuchstermine sind deutlich günstiger als spontane, weil sie sich in den Schichtplan legen lassen.
  • Wie lang die Zaunlinie ist. Der Perimetergang wird nach Umläufen kalkuliert, und die Länge der Linie bestimmt, wie lange ein Umlauf dauert. Zwei Umläufe pro Nacht auf einem großen Areal sind eine andere Größe als zwei auf einem Betriebshof.
  • Wie hoch der Einweisungsaufwand ist. Auf Chemie- und Anlagenbaugrund durchläuft jede eingeteilte Kraft Ihre betriebliche Unterweisung. Das fällt bei einem Rahmenvertrag einmal an, bei kurzfristigen Einzeleinsätzen jedes Mal – ein Grund, warum längere Bindung hier günstiger ist.
  • Welche Qualifikationsstufe verlangt wird. Wird die Sachkundeprüfung pauschal für jeden Posten gefordert, obwohl die Tätigkeit sie nicht verlangt, steigt der Preis ohne Sicherheitsgewinn. Was nötig ist, klären wir vor dem Angebot.

Ablauf

Vom ersten Anruf bis zur besetzten Torpforte

  1. Telefonat Sie beschreiben Areal, Tore und die Vorgänge, um die es geht. Bereits im Gespräch sagen wir Ihnen, welche Leistungsform passt und ob wir den Auftrag übernehmen können. Angerufen werden können Sie uns rund um die Uhr.
  2. Begehung entlang der Zaunlinie Wir gehen die Öffnungen ab, sehen uns Verladestellen, Sperrbereiche, Wegeführung und die vorhandene Zutrittstechnik an und sprechen mit Werkschutzleitung, Haustechnik oder Sicherheitsfachkraft. Die Begehung kostet nichts.
  3. Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, je Posten getrennt: Aufgabe am jeweiligen Tor, Schichtraster über sieben Wochentage, getrennte Sätze für Regel-, Nacht- und Feiertagsstunden, Nebenkosten. Genannt wird ausdrücklich auch, was dieses Angebot nicht abdeckt.
  4. Meldeordnung schriftlich fixieren Vor der ersten Schicht wird die Dreiteilung festgelegt – sofort melden, in der Übergabe melden, nur berichten – und dazu die Fälle, in denen ohne Rückfrage alarmiert wird. Ohne diese Festlegung fangen wir nicht an.
  5. Betriebliche Unterweisung und Dienstbeginn Die eingeteilten Kräfte durchlaufen Ihre Unterweisung und lernen Tore, Wege und Sperrbereiche kennen. Danach beginnt der Dienst; Sie erhalten eine benannte Ansprechperson und eine Nummer, die nachts dieselbe ist wie tagsüber.

Arbeitsweise

Wie wir auf einem Werksgrund arbeiten

  • Kein zweiter Sicherheitsapparat. Wo Ihr Haus bereits eine Alarmordnung hat, übernehmen wir sie, statt eine eigene danebenzustellen. Was unsere Kräfte selbst entscheiden dürfen, ist der einzige Punkt, den wir aktiv verhandeln.
  • Stammpersonal auf demselben Areal. Wir teilen möglichst dieselben Kräfte ein. Ein Gelände dieser Größe erschließt sich nicht in einer Schicht – wer die Normallage kennt, erkennt erst dann, was davon abweicht.
  • Vertretungen laufen dieselbe Unterweisung. Auch kurzfristig eingeteilte Kräfte durchlaufen vorher Ihre betriebliche Unterweisung und die Einweisung am Tor. Auf Chemie- und Anlagenbaugrund gibt es dazu keine Ausnahme.
  • Absicherung über die Bewachungshaftpflicht. Unsere Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden, dazu je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden. Den Nachweis legen wir auf Wunsch vor.

Personal

Wer bei Ihnen am Tor steht

  • Kräfte mit kurzem Anfahrtsweg. Ein Teil der eingeteilten Kräfte wohnt in Trostberg und Umgebung. Das macht kurzfristige Schichtwechsel praktikabel und trägt zugleich die Zusage von höchstens 20 Minuten bis zum Objekt.
  • Personalstand im Hintergrund. Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Aus diesem Bestand besetzen wir auch die Torposten im Tachertinger Gemeindegebiet.
  • Bewacherregister ohne Ausnahme. Jede eingesetzte Person ist im bundesweiten Bewacherregister erfasst und wurde vor dem Einsatz behördlich auf Zuverlässigkeit geprüft. Das gilt auch für kurzfristige Vertretungen.
  • Ruhe bei langen Vorgängen. Wer eine Kolonne abfertigt, während dahinter ein Lkw wartet, braucht keine Härte, sondern Reihenfolge und Erklärung. Wir setzen Kräfte ein, die eine Wartezeit begründen können, ohne dass daraus ein Streit am Tor wird.

Dokumentation

Welche Nachweise auf dem Areal entstehen

Der wichtigste Nachweis auf einem Werksgrund ist die Anwesenheitslage: Wer ist gerade drauf, seit wann, mit welcher Berechtigung und für welchen Auftrag. Dazu führen wir je Vorgang einen Eintrag mit Ein- und Ausfahrtszeit, Firma, Ansprechpartner im Haus und Ausweisnummer. Für Fremdfirmen kommt die Bestätigung der Unterweisung dazu, für Schwertransporte die Freigabe der Verladestelle, für begleitete Besuche der Weg und die begleitende Kraft.

Perimetergänge werden je Umlauf mit Uhrzeit und Befund festgehalten. Besondere Vorkommnisse bekommen einen eigenen Bericht mit Zeit, Ort, Beteiligten und Verlauf – so, wie ihn eine Versicherung oder eine Behörde später verlangen kann. Betreut werden Sie von der Niederlassung Traunstein, Cuno-Niggl-Straße 3 in 83278 Traunstein; die Nummer, die Sie tagsüber wählen, gilt unverändert nachts, am Wochenende und an Feiertagen.

Qualifikation

Welche Stufe nach § 34a GewO Ihr Posten verlangt

Die Qualifikationsfrage wird auf Werksgeländen regelmäßig zu hoch beantwortet. Was gefordert werden darf, richtet sich nach der Tätigkeit und nicht nach der Größe des Auftraggebers.

Die Unterrichtung ist die Regelstufe
Vor jeder Bewachungstätigkeit steht die Unterrichtung bei der IHK mit anschließender Bescheinigung; behandelt werden unter anderem Rechtsgrundlagen, Umgang mit Menschen, Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik. Für Torpforte, Fremdfirmenschleuse, Perimetergang und Objektschutz auf umzäuntem Betriebsgrund ist sie die zutreffende Stufe.
Die Sachkundeprüfung ist die Ausnahme
Sie wird vor der IHK schriftlich und mündlich abgelegt und ist gesetzlich nur für bestimmte Tätigkeiten vorgeschrieben – unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum, für den Schutz vor Ladendieben, für Türdienste im Gastgewerbe und für die Leitung bestimmter Bewachungen. Auf einem eingezäunten Werksgrund trifft keiner dieser Fälle zu.
Warum die Leitung sie trotzdem hat
Wir besetzen die Einsatzleitung mit Sachkundekräften, weil dort Entscheidungen mit Rechtsfolgen anfallen: Hausrecht, Festhalten, Umgang mit Vorfällen, an denen Dritte beteiligt sind. Verlangen Sie die Prüfung dagegen für jeden Torposten, zahlen Sie einen Aufschlag, dem keine zusätzliche Befugnis gegenübersteht.
Unser Personalstand
Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Der Inhaber befindet sich in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.

Zielgruppen

Für welche Betriebe wir in Tacherting arbeiten

  • Anlagenbau und Chemie in Schalchen. Torpforte, Schwerlastabfertigung, Fremdfirmenschleuse, Perimetergang und Werkschutz mit Anschluss an die vorhandene Alarmordnung.
  • Produzierende Betriebe mit eigenem Grundstück. Besetzte Einfahrt, Zonentrennung für Sperrbereiche, Begleitung von Gästen und Gutachtern, Dokumentation der Anwesenheitslage.
  • Handwerk, Werkstätten und Lagerplätze. Objektschutz mit Anfahrten nach Prüfkatalog, Schließdienst, Alarmverfolgung – auch für Betriebe ohne eigene Sicherheitsorganisation.
  • Betreiber technischer Anlagen im Freien. Dokumentierte Anfahrten zu Wehren, Kanalstrecken und Technikbauten, die nachts unbeaufsichtigt und frei zugänglich sind.

Häufige Fragen

Häufige Fragen von Unternehmen in Tacherting

Können Sie eine Torpforte in Schalchen über alle Schichten besetzen?
Ja, im Schichtmodell nach Ihren Vorgaben, auch durchgehend an sieben Tagen. Der Personalbedarf hängt hier weniger an der Besucherzahl als an der Zahl der zu bedienenden Öffnungen und an der Dauer der einzelnen Vorgänge. Für eine dauerhafte Besetzung brauchen wir Vorlauf, weil jede Kraft Ihre betriebliche Unterweisung durchläuft, bevor sie eingeteilt wird.
Wie fügt sich Ihr Personal in eine bestehende Werkfeuerwehr ein?
Über eine vorab schriftlich festgelegte Meldeordnung. Unsere Kräfte melden, sperren, halten die Rettungswegachse frei und führen Einsatzkräfte ans vereinbarte Tor – sie ersetzen keine Einsatzkraft. Festgelegt wird dabei dreistufig, welche Feststellung sofort weitergeht, welche in die Schichtübergabe gehört und welche nur im Bericht steht. Das verhindert im Ernstfall zwei konkurrierende Lagebilder.
Wie führen Sie die Fremdfirmenschleuse bei einer Revision?
Der beauftragende Bereich reicht vorab eine Namensliste mit Firma, Zeitraum und Einsatzort ein; am Tor wird abgeglichen statt recherchiert. Dann folgen befristeter Ausweis, dokumentierte Sicherheitsunterweisung und protokollierte Rückgabe. Für wiederkehrende Firmen legen wir Stammdaten an. Am Ende des Tages muss feststehen, ob noch jemand auf dem Grund ist – eine offene Rückgabe ist genau das Gegenteil.
Übernehmen Sie die Abfertigung von Schwertransporten am Werkstor?
Ja, als eigenen Posten mit eigener Anweisung. Dazu gehören Aufruf nach Zeitfenster, Sichtung der Begleitpapiere, Freigabe der Verladestelle und Abstimmung mit dem innerbetrieblichen Verkehr, damit Ausfahrt und Anlieferung sich nicht im Torbereich begegnen. Nebenbei am selben Tresen lässt sich das nicht erledigen, weil ein einzelner Vorgang das Tor lange bindet.
Brauchen wir für unser Werksgelände in Schalchen Werkschutz oder reicht Objektschutz?
Werkschutz, sobald Ihr Haus eine eigene Betriebs- und Alarmordnung hat, in die sich der Dienst einfügen muss – mit Übergaben an Ihre Leitwarte, Fremdfirmenkoordination und definierter Meldeschnittstelle. Objektschutz reicht für ein abgegrenztes Objekt ohne solche Organisation: Anfahrt, Prüfkatalog, Befund, Meldung. Der Unterschied liegt in der Einbindung, nicht in Auftreten oder Ausrüstung.
Wie sichern Sie Bereiche, die nicht jeder betreten darf?
Über eine zweite Zutrittsstufe an der Zonengrenze. Wer das Tor passiert hat, ist damit nicht für jeden Bereich freigegeben; die Berechtigung wird je Zone vergeben und dort erneut geprüft. Gäste und Gutachter bewegen sich in solchen Zonen nur mit Begleitung auf festgelegtem Weg – das ist auf Anlagenbau- und Chemiegrund Arbeitsschutz und keine Höflichkeit.
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Am Tor steht die Entscheidung im Vordergrund: Wer darf auf den Grund, mit welchem Fahrzeug, in welche Zone, mit welchem Nachweis. Im Haus steht die Betreuung im Vordergrund: anmelden, melden, ausweisen, Sendungen annehmen, Auskunft geben. Beide Posten hinterlassen eine Spur darüber, wer anwesend war – gefordert sind aber unterschiedliche Naturelle und unterschiedliche Anweisungen.
Bewachen Sie auch Wehre, Kanalstrecken und Technikbauten im Freien?
Ja, in aller Regel über dokumentierte Anfahrten statt einer Besetzung. Solche Bauwerke liegen nachts ohne Aufsicht und sind frei zugänglich, haben aber keinen Publikumsverkehr, den man steuern müsste. Geprüft werden Zugänge, Absperrungen, Technikschränke und Auffälligkeiten im Umfeld; jede Anfahrt endet mit Uhrzeit und Befund im Bericht.
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Tacherting?
Auf einem Areal treiben vier Dinge den Preis: die Zahl der bedienten Öffnungen, die Dauer der einzelnen Vorgänge, der Umfang an Begleitung und die Länge der Zaunlinie. Dazu kommen Schichtlage, Einweisungsaufwand und geforderte Qualifikationsstufe. Nach der kostenlosen Begehung erhalten Sie binnen 24 Stunden ein schriftliches Angebot, in dem auch steht, was nicht enthalten ist.
Welche Qualifikation verlangt ein Werkschutzposten nach § 34a GewO?
Auf umzäuntem Betriebsgrund die Unterrichtung bei der IHK – die Sachkundeprüfung ist dort gesetzlich nicht gefordert, sondern nur für bestimmte Tätigkeiten wie Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder Türdienste im Gastgewerbe. Für die Einsatzleitung setzen wir dennoch Sachkundekräfte ein, weil dort Entscheidungen mit Rechtsfolgen anfallen.

Nächster Schritt

Begehung vereinbaren

Gehen Sie mit uns einmal die Zaunlinie und die Tore ab. Für die Begehung berechnen wir nichts; binnen 24 Stunden erhalten Sie ein schriftliches Angebot, getrennt nach Posten, mit Schichtraster und Sätzen. Lässt sich ein Nebentor zeitweise schließen statt besetzen, schlagen wir Ihnen das vor.

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