Kurz beantwortet
Welche Leistung passt zu Ihrem Objekt im Berchtesgadener Land?
Haben Sie ein einzelnes Objekt, das nachts leer steht, ist der Revierdienst die passende Form: angefahrene Kontrollgänge zu wechselnden Zeiten statt eines bezahlten Postens. Liegt Ihr Betrieb hinter Zaun und Werkstor, geht es um Werkschutz mit Zutrittskontrolle und Fremdfirmenregelung. Kommen täglich Patienten, Kurgäste oder Besucher ins Haus, brauchen Sie einen besetzten Empfang. Läuft bei Ihnen eine Baustelle über Monate oder Jahre, ist Baustellenbewachung mit Zutrittsregelung die eigene Disziplin – im Landkreis derzeit besonders gefragt.
Der Landkreis ist mit 105.292 Einwohnern auf 839,83 Quadratkilometern (31.12.2024) und 15 Gemeinden sehr ungleich bebaut: drei Städte – Bad Reichenhall mit 18.288, Freilassing mit 17.619 und Laufen mit 7.336 Einwohnern –, drei Märkte und neun Gemeinden, dazwischen Alpenraum. Das entscheidet über die Leistungsform: Wo Objekte dicht liegen, lohnt die gemeinsame Tour; wo sie einzeln stehen, wird jede Anfahrt einzeln gerechnet.
Wir arbeiten von der Niederlassung Traunstein aus und sind rund um die Uhr erreichbar, auch an Wochenenden und Feiertagen. Für die Gemeinde Piding gibt es eine eigene Seite mit dem Schwerpunkt Werkstor und Gewerbegebiet: Sicherheitsdienst Piding.
Leistungen
Fünf Leistungen für den Landkreis
Was ein Flächenlandkreis mit Industrie, Kliniken und Gästebetrieben nachfragt – und was sich davon sinnvoll zu einer Tour bündeln lässt.
Revier- und Streifendienst
Angefahrene Kontrollgänge an mehreren Objekten in einer Runde, zu wechselnden Zeiten und nach festem Prüfkatalog. Jeder Kontrollpunkt wird per NFC oder QR mit Uhrzeit quittiert, der Bericht geht am Folgetag per E-Mail heraus. Die wirtschaftlichste Form überall dort, wo eine Dauerbesetzung in keinem Verhältnis zum Objektwert stünde.
Objekt- und Werkschutz
Sicherung von Hallen, Lagern, Höfen und Verwaltungsgebäuden durch Präsenz und Kontrolle. Als Werkschutz zusätzlich in Ihre Betriebsorganisation eingebunden: Schichtübergabe an Ihr Personal, Fremdfirmenkoordination, Meldewege zu Haustechnik und Brandschutzbeauftragtem, Mitwirkung an Betriebs- und Alarmanweisungen.
Pförtnerdienst und Empfang
Besetzung von Tor, Pforte oder Empfang: Anmeldung, Ausweisprüfung, Abgleich mit der Avisierung, Schrankenbedienung, Wachbuch. Am Empfang zusätzlich Telefonzentrale, Post- und Paketannahme, Fundsachen und Raumbuchung – dauerhaft oder als Vertretung bei Urlaub, Krankheit und in Randzeiten.
Baustellenbewachung
Nachtbewachung, Zutrittsregelung am Bauzaun, Ausweiskontrolle nach den Vorgaben von SOKA und Mindestlohngesetz, Sicherung von Materiallager und Gerät, Winterdienstkontrolle. Für Verkehrs-, Erschließungs- und Hochbauprojekte gleichermaßen.
Alarmverfolgung und Schließdienst
Meldet Ihre Anlage ein Ereignis, übernimmt eine Kraft die Nachschau, hält das Ergebnis fest und zieht im Ernstfall Polizei oder Feuerwehr hinzu. Dazu der Öffnungs- und Schließdienst mit geführtem Schlüsselverzeichnis.
Landkarte
Was im Landkreis steht
Öffentlich belegte Angaben zum Wirtschaftsraum, keine Auftragsliste. Sie zeigen, welche Objektarten hier vorkommen und in welcher Gemeinde – über unsere Kundschaft sagen sie nichts.
- Schwerindustrie in Hammerau. Das Stahlwerk Annahütte Max Aicher in Hammerau, Gemeinde Ainring, fertigt Stab- und Gewindestahl, geht auf das Jahr 1537 zurück und gehört seit 1975 zur Max Aicher Unternehmensgruppe; das Unternehmen nennt für den Standort Hammerau nahezu 600 Beschäftigte. Die Gemeinde Ainring weist Gewerbegrundstücke östlich der B20 und südwestlich des Stahlwerks aus. Warmbetrieb, Schichtbetrieb und Schwerlastverkehr an einem Ort – die klassische Werkschutzlage.
- Maschinenbau in Freilassing. Die Kiefel GmbH baut dort seit 1955 Maschinen für Thermoformen und Fügetechnik, gehört zur Brückner Group und führt 18 Standorte. Die vom Unternehmen genannten rund 600 Mitarbeitenden sind eine weltweite Zahl und ausdrücklich keine Angabe für Freilassing.
- Salzproduktion an zwei Adressen. Die Südwestdeutsche Salzwerke AG betreibt im Landkreis zwei Standorte: die Saline Bad Reichenhall in der Reichenbachstraße 4 mit Produktion, Verwaltung und Lagerhallen sowie das Salzbergwerk Berchtesgaden in der Bergwerkstraße 83. Produktionsgelände, Lager und ein besucherfrequentiertes Bergwerk stellen jeweils andere Anforderungen an Zutritt und Kontrolle.
- Kliniken und Rehabilitation als eigener Sektor. Die Kreisklinik Bad Reichenhall der Kliniken Südostbayern AG führt 240 Betten in 16 Fachbereichen; zum selben Verbund gehören im Landkreis die Fachklinik Berchtesgaden und der Gesundheitscampus Freilassing. Dazu kommt die Klinik Bad Reichenhall der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd mit Reha bei Atemwegserkrankungen, orthopädischer Reha und Anschlussheilbehandlungen, seit über 70 Jahren am Ort. Häuser mit Nachtbetrieb, Besuchszeiten und Anlieferung.
- Kur- und Gästebetrieb als Wirtschaftsfaktor. Die Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain GmbH – Gesellschafter sind der Freistaat, die Stadt und die Gemeinde Bayerisch Gmain – betreibt RupertusTherme, Königliches Kurhaus, Konzertrotunde und Königlichen Kurgarten und hatte 2022 über 200 Mitarbeitende. Für die Tourismusregion Berchtesgadener Land weist die Statistik für 2025 798.179 Ankünfte und 2.945.514 Übernachtungen bei 3,7 Tagen Aufenthalt aus; Bezugsgröße ist die Tourismusregion, nicht formal der Landkreis.
- Gewerbeflächen in mehreren Gemeinden. Freilassing hält die Gewerbegebiete Süd und Nord und setzt derzeit das rund 3,2 Hektar große Gewerbegebiet Eham nördlich der Kreisstraße BGL 2 um; Teisendorf führt fünf Gewerbegebiete, darunter das interkommunale Gebiet Tragmoos an der B 304, und beherbergt die Privatbrauerei M. C. Wieninger in der Poststraße. In Piding trägt das einzige namentlich geführte Gebiet den Namen Reichenhaller Straße.
- Alpenraum ohne Bebauung. Der Nationalpark Berchtesgaden umfasst 210 Quadratkilometer, besteht seit dem 1. August 1978, gilt als einziger Alpennationalpark Deutschlands und reicht vom Königssee auf 413 Metern bis zum Watzmann auf 2.713 Metern; 75 Prozent sind Kernzone. Ein erheblicher Teil der Kreisfläche ist damit kein Bewachungsraum, sondern Fahrweg.
Fläche
Revierdienst über 15 Gemeinden
Ein Flächenlandkreis lässt sich nicht mit einem Streifenwagen abdecken und nicht mit fünfzehn. Er lässt sich in Touren einteilen – und darüber entscheidet die Straße, nicht die Gemeindegrenze.
Drei Achsen statt fünfzehn Gemeinden
Praktisch ordnen sich die Objekte entlang weniger Linien: die Achse Freilassing–Ainring–Piding–Bad Reichenhall, das Tal Richtung Bischofswiesen und Berchtesgaden sowie der Raum Teisendorf–Laufen–Saaldorf-Surheim. Eine Tour folgt einer dieser Linien; was abseits liegt, wird als eigene Anfahrt geplant und im Angebot so ausgewiesen.
Wechselnde Zeiten, feste Prüfpunkte
Die Uhrzeiten variieren, damit sich die Runde von außen nicht ablesen lässt. Was geprüft wird, variiert nicht: Tore, Türen, Rolltore, Notausgänge, Beleuchtung, Absperrungen, Freiflächen, abgestellte Fahrzeuge. Jeder Punkt wird elektronisch mit Uhrzeit quittiert – das unterscheidet einen Revierdienst von einer Vorbeifahrt.
Topografie und Winter
Höhenlage und Witterung verlängern Fahrzeiten; eine Tour, die im Sommer aufgeht, kann im Januar zu knapp kalkuliert sein. Wir planen Winterreserve ein und klären bei der Begehung, welche Zufahrten bei Schnee befahrbar bleiben.
Bahn als Personalgrenze
Auf der Achse Salzburg–Freilassing–Bad Reichenhall–Berchtesgaden verkehren die Linien S 3 und S 4 der Berchtesgadener Land Bahn, mit Halten unter anderem in Ainring, Hammerau, Piding, Bayerisch Gmain und Bischofswiesen. Für Nachtschichten trägt dieser Takt nicht – Nachtposten planen wir mit eigener Anfahrt.
Ein Ort mit eigener Seite
Piding steht im Landkreis für eine besondere Lage: ein großes Werkstor mit durchgehendem Lkw-Verkehr, eine Autobahnanschlussstelle in einem Kilometer Entfernung und ein Gewerbegebiet, in das gerade Einzelhandel hineinwächst. Was daraus für Torbesetzung und Fremdfirmenanmeldung folgt, steht auf der Seite Sicherheitsdienst Piding.
Industrie
Werkschutz an Industriestandorten
Produktion in Hammerau, Freilassing und Bad Reichenhall bedeutet Schichtbetrieb, Schwerlastverkehr und eine große Zahl betriebsfremder Personen auf dem Gelände.
- Das Tor entscheidet, nicht der Zaun. Ein umzäuntes Gelände ist nur so sicher wie die Stelle, an der es planmäßig geöffnet wird. Am Tor werden Ausweis und Avisierung geprüft, Fahrzeug und Ladung gegen die Papiere gehalten, die Schranke bedient – nach einer Anweisung, die festlegt, wer im Zweifel entscheidet.
- Fremdfirmen mit festem Anmeldeweg. Monteure, Reiniger und Servicetechniker laufen über eine feste Anmeldung, erhalten einen auf Ziel und Uhrzeit gebuchten Ausweis und buchen ihn beim Verlassen wieder aus. Am Schichtende prüfen wir, ob noch jemand im Haus ist; offene Ausweise werden nachverfolgt.
- Schichtübergabe an Ihr Personal. In Betrieben, die durchlaufen, endet eine Wachschicht nicht mit dem Abschließen, sondern mit einer Übergabe: offene Vorgänge, anwesende Fremdfirmen, Auffälligkeiten der Nacht – mündlich am Objekt, schriftlich im Buch.
- Anschluss an Ihre Sicherheitsorganisation. Werkschutz arbeitet nicht neben dem Betrieb, sondern in ihm: mit abgestimmten Meldewegen zu Haustechnik, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragtem. Bei Warmbetrieb und Heißarbeiten ist der Meldeweg zur Feuerwehr der wichtigste Teil davon.
- Lager, Fuhrpark und Freiflächen. Stahl, Paletten, Container und abgestellte Auflieger lagern im Freien und lösen die meisten nächtlichen Feststellungen aus. Bleibt ein Bereich uneinsehbar, kommt bei Bedarf mobile Kameratechnik dazu.
Baustellen
Großbaustellen und Verkehrsprojekte im Landkreis
Der Landkreis grenzt an das Bundesland Salzburg, und die A8 endet am Grenzübergang Walserberg. Genau dort läuft das längste Bauvorhaben der Region.
Ersatzneubau der Saalachbrücke am Walserberg
Die Autobahn GmbH Südbayern ersetzt die Saalachbrücke: Rodung ab Herbst 2025, Baubeginn der Nordbrücke im Sommer 2026, Abbruch der alten Brücke im Herbst 2028, Fertigstellung der Südbrücke im Herbst 2030, Projektabschluss Ende 2030. Während der Bauzeit bleiben durchgehend vier Fahrstreifen bei Tempo 60 (Veröffentlichung vom 18.11.2025). Ein Vorhaben über fünf Jahre ist kein Bauzaun, sondern ein Dauerauftrag mit wechselnden Bauphasen.
Was sich über eine so lange Laufzeit ändert
Materiallager wandern, Zufahrten werden verlegt, die Zahl der Nachunternehmer schwankt. Deshalb wird die Dienstanweisung bei Langzeitbaustellen je Bauphase fortgeschrieben – mit aktuellem Lageplan, aktuellen Ansprechpartnern, angepasstem Prüfkatalog.
Hangsicherung an der B 305
Zwischen Gmundberg und dem Kreisverkehr Stangenwald bei Bischofswiesen errichtet das Staatliche Bauamt Traunstein nach einem Felssturz im Februar 2026 Steinschlagschutzzaun, Abrollschutzzaun und Vernetzungsfläche; ab 07.09.2026 wird dafür rund sechs Wochen halbseitig mit Ampel gesperrt, die Kosten liegen bei etwa 200.000 Euro (Pressemitteilung vom 30.08.2026). Kurze Maßnahmen dieser Art brauchen keine Dauerpräsenz, sondern eine nächtliche Kontrolle von Gerät und Material.
Erschließung und Schiene
In Freilassing laufen seit Juni 2025 die Erschließungsarbeiten für das rund 3,2 Hektar große Gewerbegebiet Eham, dessen Bebauungsplan Anfang 2024 mit neuem Geltungsbereich neu aufgelegt wurde; für Kreisverkehr und Bushaltestellen war die Kreisstraße bis Oktober 2025 gesperrt. Auf der Schiene ist die Ausbaustrecke ABS 38 München–Mühldorf–Freilassing ein laufendes Vorhaben.
Was auf einer Baustelle tatsächlich geprüft wird
Bauzaun und Tore, Beleuchtung, Absperrungen, Baustromverteiler, Maschinen und Kraftstofftanks, Material- und Kabellager, im Winter die Wegesicherung. Am Zugang kommt die Ausweiskontrolle nach SOKA und Mindestlohngesetz hinzu.
Arbeitsweise
Wie wir arbeiten
Bei einem Auftrag über mehrere Gemeinden entscheidet die Organisation stärker über das Ergebnis als bei einem einzelnen Objekt. Diese sechs Punkte können Sie vorab abfragen.
- Je Objekt eine eigene Dienstanweisung. Auch wenn zehn Objekte auf einer Tour liegen, bekommt jedes seine eigene schriftliche, mit Ihnen abgestimmte Anweisung mit eigenem Prüfkatalog und eigenen Meldewegen. Eine Sammelanweisung für ein ganzes Gebiet führt regelmäßig dazu, dass am Einzelobjekt das Falsche geprüft wird.
- Einweisung an jedem Objekt. Jede eingeteilte Kraft geht jedes Objekt ihrer Tour vor dem ersten Dienst ab: Zufahrten, Tore, Wege, Technik, Ansprechpartner. Das gilt auch für Vertretungen, und es ist der Grund, warum eine neue Tour nicht über Nacht startet.
- Vertretung ist fest eingeplant. Krankheit und Urlaub werden vorab eingeplant. Bei Touren heißt das: Die Vertretungskraft kennt die Strecke, statt sie zum ersten Mal nachts zu fahren.
- Nachvollziehbare Dokumentation. Kontrollpunkte werden per NFC oder QR mit Uhrzeit quittiert, Schlüsselausgabe und -rücknahme festgehalten, das Wachbuch führt Uhrzeit, Name, Firma, Anlass und die erwartende Person. Der Bericht geht am Folgetag per E-Mail heraus, bei Vorkommnissen mit Fotos.
- Eine benannte Ansprechperson. Für alle Ihre Standorte gilt derselbe Ansprechpartner bei uns und dieselbe Rufnummer – tagsüber wie nachts, am Wochenende und an Feiertagen.
- Register und Haftpflicht. Jede eingesetzte Person ist im bundesweiten Bewacherregister erfasst und behördlich auf Zuverlässigkeit geprüft. Die Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden sowie je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden.
Qualifikation
Unterrichtung und Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
In einem Landkreis mit Werksgeländen, Kliniken, Kuranlagen und öffentlich zugänglichen Flächen liegen beide Qualifikationsstufen nebeneinander. Maßgeblich ist die Fläche, auf der gearbeitet wird.
- Unterrichtung nach § 34a GewO
- Eine mehrtägige Unterrichtung bei der IHK zu Recht, Umgang mit Menschen, Unfallverhütung und Sicherheitstechnik, abgeschlossen mit einer Bescheinigung. Sie ist die Mindestvoraussetzung für jede Bewachungstätigkeit. Für Empfangs- und Pförtnerdienst in einem Betriebsgebäude, für Objektschutz und für Kontrollgänge auf dem eigenen Betriebsgelände genügt sie.
- Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
- Die höhere Stufe mit schriftlicher und mündlicher Prüfung vor der IHK. Gesetzlich vorgeschrieben ist sie unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, für den Schutz vor Ladendieben, für Türdienste im Gastgewerbe sowie für die Leitung von Bewachungen in Aufnahmeeinrichtungen und bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen. Für Gewerbetreibende und Leitungspersonal gilt sie, soweit sie mit Bewachungsaufgaben direkt befasst sind.
- Hinter dem Werkzaun und im Haus
- Werkstor, Werkpforte, Klinikempfang, Verwaltungsempfang und der Rundgang über ein eingezäuntes Betriebsgelände finden auf nicht öffentlich zugänglicher Fläche statt. Hier ist die Unterrichtung die gesetzlich verlangte Stufe – und sie deckt den überwiegenden Teil der Aufträge im Landkreis ab.
- Auf frei zugänglichen Flächen
- Kuranlagen, Parkflächen, Ladenzeilen und Wege, die jedermann betreten kann, sind öffentlicher Verkehrsraum oder Hausrechtsbereiche mit tatsächlich öffentlichem Verkehr. Wer dort Kontrollgänge läuft, braucht die Sachkundeprüfung; dasselbe gilt für den Schutz vor Ladendieben und für Türdienste im Gastgewerbe.
- Die Zuordnung gehört in das Angebot
- Wir ordnen bei der Begehung jeden Posten einer der beiden Stufen zu und schreiben das Ergebnis in das Angebot. Wer die Sachkundeprüfung pauschal für ein ganzes Gebiet ausschreibt, zahlt für Werkstore mit, an denen sie nichts bewirkt; wer sie auf öffentlich zugänglichen Flächen weglässt, verstößt gegen die Vorschrift.
- Unser Personalstand
- Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) sind bayernweit für uns im Einsatz, mehr als 25 davon haben zusätzlich die Sachkundeprüfung bestanden. Inhaber Michael Hundsberger befindet sich in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.
Entscheidungshilfe
Anforderung und passende Sicherheitsleistung
Links die Lage im Landkreis, rechts die Bezeichnung, unter der sie beauftragt wird.
| Ihre Lage | Passende Leistung | Übliche Form |
|---|---|---|
| Ein Betriebsgelände mit Schichtbetrieb und Werkstor | Werkschutz mit Torbesetzung | Stammpersonal nach Schichtplan |
| Mehrere Objekte in Freilassing, Ainring und Piding | Revierdienst als gemeinsame Tour | Eine Runde, mehrere Anfahrten je Nacht |
| Ein einzelnes Objekt in Streulage | Objektschutz mit eigener Anfahrt | Einzeln kalkulierte Kontrollgänge |
| Ein Klinik- oder Reha-Haus mit Nachtbetrieb | Empfangsdienst und Nachtpförtner | Schichtmodell nach Besuchszeiten |
| Fremdfirmen arbeiten unkontrolliert im Werk | Zutrittskontrolle mit Ausweisverfahren | Anmeldung, Ausweis, Abgleich am Schichtende |
| Eine Verkehrsbaustelle über mehrere Jahre | Baustellenbewachung je Bauphase | Nachtbewachung mit fortgeschriebener Anweisung |
| Material und Maschinen liegen im Freien | Freiflächenkontrolle mit Kameratechnik | Tour plus mobile Technik |
| Ein Kurgarten oder eine Ladenzeile | Präsenz mit Sachkundeprüfung | Posten zu Publikumszeiten |
| Nachts meldet die Anlage, tagsüber fehlt der Nachweis | Alarmverfolgung mit Befundbericht | Bereitschaft und Einsatz getrennt |
| Morgens öffnen, abends schließen, Schlüssel führen | Öffnungs- und Schließdienst | Feste Zeiten, Schlüsselverzeichnis |
Kosten
Wovon der Preis abhängt
Stundensätze ohne Kenntnis der Objekte sagen nichts, deshalb stehen hier keine. In einem Flächenlandkreis bestimmen vor allem diese sechs Größen das Angebot.
- Besetzungsform. Ein besetzter Posten rechnet sich nach Stunden, ein Revierdienst nach Anzahl der Anfahrten, die Alarmverfolgung als Bereitschaft zuzüglich Einsatz, eine Baustellenbewachung nach Bauphase. Vier Rechenwege, die sich nicht gegeneinander aufrechnen lassen.
- Lage auf der Tour. Der größte Hebel im Landkreis: Ein Objekt, das ohnehin auf einer bestehenden Runde liegt, kostet je Kontrollgang einen Bruchteil dessen, was eine eigene Anfahrt in Streulage kostet. Wir sagen Ihnen bei der Begehung, in welche Kategorie Ihr Standort fällt.
- Lage der Schichten. Für Stunden in der Nacht, am Wochenende und an Feiertagen fallen Zuschläge an. Eine Kontrolle vom späten Abend in die Nacht zu verlegen, verändert den Preis – und oft auch die Wirkung, weil die Tageszeit über die Wahrscheinlichkeit einer Feststellung mitentscheidet.
- Geforderte Qualifikationsstufe. Sachkundegeprüfte Kräfte kosten mehr als unterrichtete. Berechtigt ist das, wo das Gesetz sie verlangt. Wir ordnen jeden Posten vorher zu, statt pauschal die höhere Stufe anzubieten.
- Witterung und Jahreszeit. Winterliche Fahrverhältnisse verlängern Touren im Alpenraum spürbar. Das planen wir als Reserve ein, statt es in der Saison als Nachtrag zu stellen.
- Umfang der Nebenaufgaben. Jede zusätzliche Aufgabe – Telefonzentrale, Post und Pakete, Fundsachen, Raumbuchung, Schlüsselausgabe, Winterdienstkontrolle – verlangt mehr vom eingeteilten Personal. Der Umfang wird vor dem Angebot vereinbart.
Ablauf
Von der Anfrage bis zum ersten Dienst
Fünf Schritte, bei einem einzelnen Objekt ebenso wie bei einer Tour über mehrere Gemeinden.
- Telefonat Sie schildern Objekt oder Objekte, Lage, Zeiten und den Anlass. Wir sagen Ihnen im Gespräch, ob sich Ihre Standorte zu einer Tour bündeln lassen oder einzeln angefahren werden müssen. Erreichbar sind wir rund um die Uhr.
- Kostenlose Begehung Wir fahren die Objekte ab und sehen uns Zufahrten, Tore, Zaunverlauf, Nebenausgänge, Beleuchtung, Freiflächen und vorhandene Technik an. Bei mehreren Standorten messen wir dabei die Fahrzeiten, weil sie in die Tourenplanung eingehen.
- Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, mit Leistungsbeschreibung, Zeiten oder Anzahl der Kontrollgänge, Qualifikationsstufe je Posten, Stundensätzen und Nebenkosten. Was nicht enthalten ist, steht ebenfalls darin.
- Dienstanweisung je Objekt Vor der ersten Schicht wird für jedes Objekt schriftlich festgelegt, was geprüft wird, welche Aufgaben unsere Kräfte übernehmen und wen sie in welcher Lage verständigen. Bei Baustellen kommt je Bauphase eine Fortschreibung dazu.
- Einweisung und Dienstbeginn Erst nach der Einweisung an jedem einzelnen Objekt der Tour startet der Dienst. Von da an läuft alles über Ihren benannten Ansprechpartner und über eine Nummer, die rund um die Uhr erreichbar bleibt.
Zielgruppen
Für wen wir im Berchtesgadener Land arbeiten
- Industrie- und Produktionsstandorte. Werkschutz mit Torbesetzung, Fremdfirmenanmeldung, Schichtübergabe, Kontrolle von Lager, Fuhrpark und Freiflächen.
- Kliniken, Reha- und Pflegeeinrichtungen. Empfang und Besucherorganisation, Nachtpförtner, Zutritt externer Dienstleister, Objektschutz für Technikzentrale und Nebengebäude.
- Hotellerie, Kur- und Gästebetriebe. Empfang in Randzeiten und als Vertretung, Nachtdienst mit Rundgang und Schlüsselverwaltung, Präsenz auf publikumsoffenen Flächen mit sachkundegeprüften Kräften.
- Betriebe in den Gewerbegebieten. Revierdienst als gebündelte Tour, Freiflächenkontrolle, Öffnungs- und Schließdienst, Alarmverfolgung – auch ohne eigene Sicherheitsorganisation im Haus.
- Bauherren, Bauunternehmen und Vorhabenträger. Baustellenbewachung von der Rodung bis zur Verkehrsfreigabe, Zutrittsregelung am Bauzaun, Ausweisprüfung, Materialschutz, bei Bedarf mit mobiler Kameratechnik.
- Kommunen, Verwaltungen und Bildungshäuser. Empfang mit Besucheranmeldung, Schließdienst, Objektschutz außerhalb der Betriebszeiten, Kontrolle von Außenanlagen und Bauhöfen.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Einsatz im Landkreis
Fahren Sie Objekte im gesamten Landkreis Berchtesgadener Land an?
Wie planen Sie eine Streifentour über mehrere Gemeinden?
Bewachen Sie auch die Autobahnbaustelle an der Saalachbrücke?
Übernehmen Sie Werkschutz an Industriestandorten wie in Hammerau oder Freilassing?
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Können Sie den Empfang einer Klinik oder Reha-Einrichtung besetzen?
Was leistet ein Revierdienst, was eine Alarmanlage allein nicht leistet?
Können wir mehrere Standorte im Landkreis gemeinsam beauftragen?
Was kostet ein Sicherheitsdienst im Berchtesgadener Land?
Brauchen Kräfte für Kontrollgänge auf öffentlich zugänglichen Flächen die Sachkundeprüfung?
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