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Objektschutz · bayernweit

Objektschutz

Objektschutz ist die ortsfeste Bewachung eines einzelnen Objekts: Eine Kraft ist während der vereinbarten Zeit dort und verlässt das Objekt nicht. Das unterscheidet ihn vom Revierdienst, der anfährt und weiterfährt, und vom Werkschutz, der zusätzlich in Ihren Betriebsablauf eingebunden ist. Nach einer kostenlosen Begehung liegt Ihr Angebot binnen 24 Stunden vor.

  • Anwesenheit über die gesamte vereinbarte Zeit – kein Anfahren, kein Weiterfahren
  • Je Objekt eine schriftliche, mit Ihnen abgestimmte Dienstanweisung
  • Jeder Kontrollpunkt wird per NFC oder QR mit Uhrzeit quittiert, Bericht am Folgetag
  • Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz
  • Bewachungshaftpflicht über die Allianz: 3 Mio. € je Schadenfall
Sicherheitskraft bei Nacht am Zugang eines bewachten Objekts

Kurz beantwortet

Was Objektschutz bedeutet und wann er die richtige Form ist

Objektschutz ist Bewachung durch Anwesenheit an einem festen Ort. Eine Kraft übernimmt zur vereinbarten Uhrzeit ein benanntes Objekt, bleibt bis zum Dienstende dort und tut genau das, was in der Dienstanweisung steht. Der Auftrag endet an der Grundstücksgrenze, und er endet mit der Schicht.

Nötig ist diese Form, sobald die Lücke zwischen zwei Kontrollen das eigentliche Risiko ist. Wo Werte offen liegen, wo während der Bewachungszeit gearbeitet wird, wo eine Auflage eine besetzte Stelle verlangt oder wo nach einem Schaden ein Zugang offen bleibt, hilft kein Vorbeifahren. Sonst fragen wir bei der Begehung zuerst, ob mehrere Kontrollen je Nacht dasselbe erreichen – sie kosten einen Bruchteil.

Unsere Rufnummer ist Tag und Nacht besetzt, auch am Wochenende und an Feiertagen. Wir sehen uns das Objekt an, nennen Ihnen die Form, die wir für angemessen halten, und legen binnen 24 Stunden ein schriftliches Angebot vor. Für die Begehung entstehen Ihnen keine Kosten.

Leistungen

In welchen Ausprägungen Objektschutz bestellt wird

Der Unterschied liegt in der Zeitlage und darin, ob während der Bewachung Betrieb stattfindet.

Bewachungskraft auf einem umzäunten Gelände mit Hallen und Zufahrt

Nachtposten im geschlossenen Objekt

Die häufigste Bestellung: Übernahme nach Betriebsschluss, Anwesenheit bis zur Frühschicht. Die Aufgabe ist klar umrissen – Zugänge dicht halten, in unregelmäßigen Abständen runden, Technikstörungen bemerken, für Feuerwehr oder Notdienst öffnen.

Tagesposten im laufenden Betrieb

Anwesenheit während der Arbeitszeit, wenn Anlieferung oder Fremdgewerke auf dem Gelände sind. Hier geht es weniger um Einbruch als um Ordnung: wer sich wo aufhält, ob Absperrungen stehen, ob eine Tür dauerhaft aufgekeilt wurde.

Objektschutz auf Zeit

Befristete Bewachung für eine vorübergehende Lage: Betriebsferien, Umbau, Umzug, Räumung, ein aufgebrochener Zugang bis zur Instandsetzung. Der Auftrag wird tagegenau vereinbart und läuft aus, statt in einen Dauervertrag zu wachsen.

Posten mit Torfunktion

Die Kraft bedient zusätzlich die Zufahrt: Schranke, Anmeldung erwarteter Anlieferungen, Abgleich mit der Avisierung. Wird die Entscheidung über Zutritt zur Hauptaufgabe, ist Pförtnerdienst die genauere Bestellung.

Doppelbesetzung bei Freiflächen

Große Areale lassen sich von einer Person nicht gleichzeitig überblicken und begehen. Entweder kommt eine zweite Kraft dazu, oder – häufiger – ergänzt mobile Kameratechnik die Fläche, während die Kraft unterwegs ist.

Abgrenzung

Objektschutz, Werkschutz, Revierdienst, Pforte: wo die Grenze liegt

Diese Begriffe stehen in Anfragen fast immer nebeneinander. Sie beschreiben verschiedene Aufträge, und die Wahl verändert den Preis um ein Vielfaches.

Objektschutz gegen Werkschutz
Der Unterschied ist die Einbindung. Objektschutz braucht von Ihnen nur eines: eine Dienstanweisung, die sagt, was am Objekt zu tun ist. Werkschutz lebt vom laufenden Austausch mit Ihrer Organisation. Wer ein nachts leeres Gelände gesichert haben will, bezahlt dort für Schnittstellen, die niemand nutzt.
Objektschutz gegen Revier- und Streifendienst
Die Frage ist, ob jemand da ist oder ob jemand vorbeikommt. Der Revierdienst fährt in einer Tour mehrere Objekte an und teilt seine Kosten auf alle Kunden der Tour. Objektschutz bezahlt jede Stunde allein, lässt dafür kein Zeitfenster ohne Präsenz – darauf kommt es an, wenn die Spanne zwischen zwei Kontrollen für einen Schaden ausreicht.
Objektschutz gegen Pförtnerdienst
Die Pforte ist ein Platz mit Entscheidungsbefugnis über Zutritt: Ausweise prüfen, mit der Avisierung abgleichen, Wachbuch führen, Besucherausweise ausgeben. Objektschutz schützt das Objekt als Ganzes und entscheidet über Zutritt nur nebenbei. Wo täglich Besucher und Lieferanten kommen, ist die Pforte die zutreffende Bestellung; wo abends niemand mehr kommt, der Posten.
Objektschutz gegen Empfangsdienst
Der Empfangsdienst arbeitet nach außen: begrüßen, Auskunft geben, Telefonzentrale, Post- und Paketannahme, Fundsachen. Sicherheit ist dort eine Nebenwirkung der Anwesenheit, beim Objektschutz ihr Zweck. In Verwaltungsgebäuden fallen beide Rollen tagsüber zusammen, nachts trennen sie sich.
Objektschutz gegen Alarmverfolgung
Die Alarmverfolgung ist Bereitschaft ohne Anwesenheit: Erst wenn eine Anlage meldet, fährt jemand hin. Sie verkürzt die Zeit, in der ein Schaden unbemerkt bleibt, verhindert ihn aber nicht. Sinnvoll ist sie für die Stunden außerhalb der besetzten Zeit.
Objektschutz gegen Brandwache
Eine Brandwache ist ein eigener, meist behördlich oder versicherungsseitig veranlasster Auftrag mit vorgegebenem Rundengang und eigenem Nachweis – etwa bei ausgefallener Brandmeldeanlage. Sie sieht dem Posten ähnlich, wird aber gesondert beauftragt, nicht nebenbei mitgemacht.

Entscheidung

Wann Anwesenheit wirklich nötig ist – und wann die Streife genügt

Wir verkaufen nicht die teuerste Form, sondern die tragfähige. Diese sechs Merkmale entscheiden, meist schon bei der Begehung.

Kontrolle eines Gebäudezugangs bei Nacht mit Handlampe
  • Die Schadenshöhe pro Minute. Entscheidend ist nicht der Wert im Objekt, sondern wie schnell er sich entfernen lässt. Wo zwei Personen in zwanzig Minuten einen Transporter füllen, ist ein Kontrollintervall von zwei Stunden wirkungslos.
  • Betrieb während der Bewachungszeit. Sobald noch jemand im Objekt ist – Spätschicht, Reinigung, Monteure –, entstehen Anlässe, die eine Entscheidung vor Ort brauchen. Eine Streife kann das nicht leisten, weil sie im Moment der Frage nicht da ist.
  • Offene Zugänge, die sich nicht schließen lassen. Ein aufgebrochenes Tor, ein Gebäude ohne Türblatt: Solange der Zustand anhält, ist Anwesenheit die einzige Sicherung. Der klassische Fall für befristeten Objektschutz – er endet mit der Reparatur.
  • Auflagen und Vertragspflichten. Manche Genehmigung und mancher Versicherungsvertrag verlangen ausdrücklich eine besetzte Stelle. Dann setzen wir um, was gefordert ist, und weisen es nach.
  • Wiederholung statt Einzelfall. Ein einmaliger Vorfall rechtfertigt selten eine Dauerbesetzung. Wiederholen sich Spuren über Wochen an derselben Stelle, wurde das Objekt ausgewählt – dann wirkt Anwesenheit, weil sie diese Auswahl rückgängig macht.
  • Die ehrliche Gegenprobe. Trifft keines der fünf Merkmale zu, schlagen wir Kontrollen zu wechselnden Zeiten vor, ergänzt um Schließdienst und eine Interventionsvereinbarung. Diese Empfehlung bringt uns weniger Stunden – und ist für die meisten Gewerbeobjekte die richtige.

Grundlage

Was in der Dienstanweisung für einen Posten stehen muss

Ein Posten ohne schriftliche Anweisung ist bloß eine anwesende Person. Erst die Anweisung macht daraus eine prüfbare Leistung. Je Objekt erstellen wir sie und stimmen sie mit Ihnen ab.

Der Gegenstand des Auftrags

Welche Flächen, Gebäude und Geschosse gehören dazu und welche ausdrücklich nicht. Bei Mischobjekten mit mehreren Mietern entscheidet diese Angabe später jeden Streit – sie gehört auf die erste Seite.

Rundengang und Rhythmus

Festgelegt werden Route, Kontrollpunkte, die Mindestzahl der Runden je Schicht und die Vorgabe, sie zeitlich zu streuen. Feste Uhrzeiten sind nach wenigen Wochen Beobachtung bekannt.

Handlungsrahmen und Grenzen

Was die Kraft tut, wenn sie eine offene Tür findet oder eine fremde Person antrifft – und was sie ausdrücklich nicht tut: kein Betreten eines Gebäudes mit Einbruchsspuren, kein Eingriff in Anlagen.

Melde- und Alarmierungskette

Für jede Lage steht darin, wer als Erster erfährt, über welche Nummer und ob die Meldung sofort geht oder bis zum Morgen wartet. Dazu eine Regel für den Fall, dass die erste Nummer nicht abgenommen wird – dort reißen die meisten Ketten.

Schlüssel, Codes und Übergabe

Welche Schlüssel die Kraft führt, wo sie deponiert sind, wie Ausgabe und Rücknahme dokumentiert werden, wer Codes ändern darf. Die Systematik dahinter steht im Ratgeber Schlüsselverwaltung im Unternehmen.

Dokumentation

Wie sich Anwesenheit nachweisen lässt

Bei einer Leistung, deren Kern das Dasein ist, ist der Nachweis kein Beiwerk – er ist das Gekaufte.

Auswertung von Kontrollzeiten und Meldungen an einem Monitorarbeitsplatz

Quittierte Kontrollpunkte

An jedem Punkt der Route hängt ein NFC- oder QR-Tag, das mit Uhrzeit quittiert wird. Damit ist belegbar, dass und wann die Runde gegangen wurde – gegenüber Versicherern wie gegenüber einem Bauherrn.

Der Bericht am Folgetag

Er kommt per E-Mail mit Dienstzeiten, Rundenzeiten, Feststellungen und ausgegebenen Schlüsseln, bei Vorkommnissen mit Fotos. Wichtiger als der Umfang ist, dass ihn jemand liest: Eine Feststellung, die dreimal darin steht und nie abgestellt wird, ist vergebene Leistung.

Die gesonderte Meldung

Für besondere Vorkommnisse gibt es eine eigene Form mit Zeit, Ort, Beteiligten und Verlauf; sie geht sofort heraus. Was als solches gilt, wird vorher festgelegt, damit die Schwelle nicht von der Tagesform abhängt.

Auswertung statt Ablage

Berichte über Monate zeigen Muster – dieselbe Tür, dieselbe Uhrzeit, dieselbe Ecke des Zauns. Wir sehen sie mit Ihnen durch und schlagen vor, was sich baulich abstellen lässt.

Objektarten

Für welche Objekte stationärer Objektschutz passt

Worauf es ankommt, unterscheidet sich je Objektart – und damit, ob eine feste Besetzung ihr Geld wert ist.

  • Industrie und Werksgelände. In Werksferien und über lange Feiertagsbrücken ist ein besetztes Gelände etwas anderes als ein kontrolliertes. Läuft dagegen Schichtbetrieb mit Übergaben an Ihr Personal, ist Werkschutz die passendere Form.
  • Logistik und Umschlag. Auf Höfen mit wartenden Fahrern und offenen Toren entstehen Verluste nicht nachts um drei, sondern im Betrieb. Ein Tagesposten mit Blick auf Rangierfläche und Tor wirkt stärker als jede Nachtkontrolle.
  • Baustellen und Projektgelände. Material, Kabel, Maschinen und ein Gelände, das sich wöchentlich verändert. Ausweisprüfung nach SOKA und Mindestlohnvorgaben sowie Winterdienstkontrolle gehören zum Leistungsumfang.
  • Leerstand und Objekte vor Umbau. Leere Gebäude ziehen Metallentnahme und unbefugte Nutzung an, und beides etabliert sich schnell. Anwesenheit in den ersten Wochen nach der Räumung verhindert, dass sich ein Zustand festsetzt.
  • Kliniken, Pflege und Wohnanlagen. Hier schützt Anwesenheit weniger Sachwerte als Abläufe: Zutritt außerhalb der Besuchszeiten, Ruhe in Tiefgarage und Keller, ein Ansprechpartner in den Stunden ohne besetzte Verwaltung.
  • Verwaltung und Bürogebäude mit mehreren Nutzern. Sobald mehrere Mieter denselben Eingang teilen, wird die Zuordnung der Flächen zur eigentlichen Aufgabe – mehr dazu unter Zutrittskontrolle.

Entscheidungshilfe

Ihre Ausgangslage und die passende Form

Links die Lage, wie sie in Anfragen beschrieben wird. Rechts die passende Leistung und ihre übliche Besetzung.

AusgangslagePassende LeistungÜbliche Besetzung
Werte liegen offen, das Objekt ist nachts leerObjektschutz als NachtpostenDurchgehend bis zur Frühschicht
Das Objekt ist leer, Werte sind schwer abzutransportierenRevier- und StreifendienstMehrere Kontrollen je Nacht
Ein Zugang ist beschädigt und nicht verschließbarObjektschutz auf ZeitBis zur Instandsetzung
Während der Bewachungszeit wird gearbeitetObjektschutz mit TagespostenParallel zur Schicht
Täglich kommen Besucher, Lieferanten, FremdfirmenPförtnerdienstNach Verkehrszeiten
Sicherheit muss in die Betriebsabläufe eingebunden seinWerkschutzFeste Stammbesetzung
Nur morgens auf- und abends zusperrenÖffnungs- und SchließdienstZwei kurze Einsätze täglich
Eine Anlage meldet, aber niemand fährt hinAlarmverfolgungBereitschaft, max. 20 Minuten Anfahrt
Betriebsferien oder FeiertagsbrückeBefristeter ObjektschutzTagegenau vereinbart
Große Freifläche, eine Kraft reicht optisch nichtObjektschutz mit KameraunterstützungPosten plus mobile Technik

Kosten

Wovon der Preis abhängt

Beim Objektschutz zahlen Sie jede besetzte Stunde allein, deshalb entscheidet vor allem die Zeitlage. Sechs Größen bestimmen das Angebot.

  • Zahl der besetzten Stunden. Die Grundgröße. Wer die Besetzung auf die tatsächlichen Risikostunden begrenzt, statt pauschal von Dienstschluss bis Dienstbeginn zu buchen, verändert den Preis deutlich.
  • Lage der Dienstzeiten. Nacht, Sonntag und Feiertag sind zuschlagspflichtig. Es lohnt, die Schichtgrenzen genau zu legen – eine Stunde Verschiebung wiegt oft schwerer als der Stundensatz.
  • Zahl der Kräfte gleichzeitig. Ein zweiter Posten verdoppelt nicht die Sicherheit, aber die Kosten. Vorher prüfen wir, ob eine Kraft mit ergänzender Technik dieselbe Wirkung erreicht.
  • Umfang der Zusatzaufgaben. Torbedienung, Schlüsselausgabe, Annahme von Anlieferungen oder Winterdienstkontrolle erhöhen den Anspruch an die Kraft. Was dazugehört, legen wir vor dem Angebot fest, nicht im laufenden Vertrag.
  • Geforderte Qualifikation. Auf einem umfriedeten Betriebsgelände genügt die Unterrichtung nach § 34a GewO. Wird die Sachkundeprüfung pauschal ausgeschrieben, obwohl der Einsatzort sie nicht verlangt, verteuert das die Stunde ohne Sicherheitsgewinn.
  • Dauer und Planbarkeit. Ein auf Wochen angelegter Auftrag lässt sich in die Dienstplanung einbauen und ist je Stunde günstiger als eine Besetzung, die heute Abend beginnen soll. Kurzfristiges kostet den Aufschlag für die Umplanung.

Ablauf

Von der Anfrage bis zum ersten Dienst

  1. Telefonat Sie schildern Objekt, Anlass und die gewünschten Zeiten. Wir sagen im Gespräch, ob eine feste Besetzung angemessen ist oder eine kleinere Form genügt.
  2. Kostenlose Begehung Wir gehen das Objekt ab, möglichst zur Uhrzeit des geplanten Dienstes: Zugänge, Zaunverlauf, Beleuchtung, tote Winkel und der Weg, den eine Runde tatsächlich nimmt. Daraus entsteht die Route mit ihren Kontrollpunkten.
  3. Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, mit Dienstzeiten, Besetzungsstunden, Zuschlägen, Zusatzaufgaben und dem, was nicht enthalten ist. Halten wir eine günstigere Form für ausreichend, steht sie als Alternative daneben.
  4. Dienstanweisung abstimmen Vor dem ersten Dienst wird schriftlich festgehalten, welche Flächen zum Auftrag gehören, wie die Runde läuft, wie gemeldet wird und wo die Grenzen des Handelns liegen. Sie zeichnen mit; ohne diese Anweisung beginnen wir nicht.
  5. Einweisung am Objekt und Dienstbeginn Jede eingeteilte Kraft wird vor dem ersten Dienst am Objekt eingewiesen – auch die Vertretung bei Krankheit und Urlaub, die von Anfang an fest eingeplant ist.

Arbeitsweise

Wie wir arbeiten

Diese Punkte lassen sich vor Vertragsschluss abfragen – bei uns wie bei jedem anderen Anbieter.

  • Eingewiesen, bevor der Dienst beginnt. Niemand steht zum ersten Mal allein an einem Objekt, das er nicht abgelaufen ist. Die Einweisung umfasst Route, Schlüssel, Technik und die Personen, die im Ereignisfall angerufen werden.
  • Eine Dienstanweisung je Objekt. Keine Vorlage, die überall passt, sondern ein Papier für dieses Objekt. Darin steht auch, was unsere Kräfte ausdrücklich nicht tun – damit im Ernstfall niemand improvisiert.
  • Vertretung ist eingeplant. Zu jedem Dauerauftrag gehört ein benannter Vertretungskreis, der dasselbe Objekt kennt und eingewiesen ist. Urlaub und Krankheit dürfen keine ortsunkundige Kraft auf die Schicht bringen.
  • Eine Ansprechperson mit Namen. Sie erhalten einen festen Ansprechpartner aus unserem Haus und eine Rufnummer, die nachts dieselbe ist wie tagsüber.
  • Dokumentation, die prüfbar ist. Quittierte Kontrollpunkte, Bericht am Folgetag, Fotos bei Vorkommnissen, dokumentierte Schlüsselausgabe – damit Sie im Streitfall etwas in der Hand haben.
  • Absicherung über die Bewachungshaftpflicht. Unsere Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden, dazu je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden. Den Nachweis legen wir auf Anfrage vor.

Qualifikation

Welche Qualifikation Objektschutz verlangt

Zwei Stufen kommen in Betracht. Welche gilt, hängt nicht vom Anspruch des Auftraggebers ab, sondern vom Einsatzort.

Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK)
Die mehrtägige Unterrichtung bei der IHK mit anschließender Bescheinigung ist die Mindestvoraussetzung für jede Bewachungstätigkeit. Für Objektschutz und für Kontrollgänge auf dem eigenen Betriebsgelände sowie für Empfangs- und Pförtnerdienst in einem Betriebsgebäude ist sie die zutreffende Stufe.
Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK)
Die höhere Stufe mit schriftlicher und mündlicher Prüfung. Vorgeschrieben ist sie unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, für den Schutz vor Ladendieben, für Türdienste im Gastgewerbe sowie für die Leitung von Bewachungen in Aufnahmeeinrichtungen und bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen – für Gewerbetreibende und Leitungspersonal, soweit unmittelbar mit Bewachungsaufgaben befasst.
Was das für Ihr Objekt bedeutet
Ein umfriedetes Gelände, eine Baustelle hinter Bauzaun oder ein geschlossenes Gebäude sind kein öffentlicher Verkehrsraum; dort genügt die Unterrichtung. Anders bei tatsächlich öffentlich zugänglichen Bereichen – einer Ladenpassage etwa. Welche Stufe Ihr Fall verlangt, klären wir im Erstgespräch; ausführlich im Ratgeber Unterrichtung oder Sachkundeprüfung.
Personalstand und Register
Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Jede eingesetzte Person ist im Bewacherregister erfasst und behördlich auf Zuverlässigkeit geprüft. Der Inhaber befindet sich in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.

Einsatzgebiet

Wo wir Objektschutz stellen

Ein besetzter Posten braucht kurze Wege, weil Ablösungen kurzfristig laufen müssen. Wir planen aus dem nächstgelegenen Standort.

  • Zentrale Höslwang, Landkreis Rosenheim. Obergebertsham 2, 83129 Höslwang, 0151 74 390 315. Von hier besetzen wir Objekte im Landkreis Rosenheim und rund um den Chiemsee.
  • Niederlassung Traunstein. Cuno-Niggl-Straße 3, 83278 Traunstein, 0175 6688884. Zuständig für den Landkreis Traunstein, das Chemiedreieck sowie Mühldorf am Inn und Altötting.
  • Geschäftsstelle München. Tal 44, 80331 München, rund um die Uhr unter 0800 247 365 55. Von hier laufen München, der Landkreis München, Starnberg, Ebersberg, Miesbach, Erding und Freising.
  • Zwölf Ortsseiten für den Chiemgau. Für zwölf Orte beschreiben wir gesondert, welche Objektarten dort vorkommen: Einsatzgebiete. Außerhalb davon arbeiten wir ebenso, vom jeweils nächsten Standort aus.
  • Regionsseiten. Was wir in den einzelnen Landkreisen übernehmen, steht auf den Seiten Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Altötting, Mühldorf am Inn, Ebersberg, Erding, Freising, Starnberg und Miesbach.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Objektschutz

Was bedeutet Objektschutz genau?
Objektschutz ist die ortsfeste Bewachung eines Objekts durch anwesendes Personal. Eine Kraft übernimmt das Objekt zur vereinbarten Zeit, bleibt bis Dienstende dort und arbeitet nach schriftlicher Dienstanweisung: Posten halten, in gestreuten Abständen runden, Feststellungen aufnehmen, im Ereignisfall melden. Der Auftrag endet an der Grundstücksgrenze und mit der Schicht.
Was ist der Unterschied zwischen Objektschutz und Revierdienst?
Anwesenheit gegen Anfahrt. Beim Objektschutz ist eine Kraft die ganze vereinbarte Zeit vor Ort, beim Revierdienst wird das Objekt im Rahmen einer Tour mehrmals angefahren. Der Revierdienst teilt seine Kosten auf alle Objekte der Tour und ist deshalb ein Bruchteil so teuer, lässt aber Zeitfenster ohne Präsenz. Entscheidend ist, ob darin ein Schaden entstehen kann.
Wann brauche ich Objektschutz statt Werkschutz?
Wenn Ihr Objekt bewacht werden soll, aber nicht in Ihre Betriebsabläufe eingebunden ist. Objektschutz kommt mit einer Dienstanweisung aus. Werkschutz setzt laufende Abstimmung voraus: Schichtübergaben an Ihr Personal, Meldewege zu Haustechnik und Sicherheitsfachkraft, Koordination der Fremdgewerke. Für ein nachts leeres Gelände zahlen Sie dort für Schnittstellen, die niemand nutzt.
Ist Objektschutz dasselbe wie Pförtnerdienst?
Nein. Der Pförtnerdienst sitzt an einem Zugang und entscheidet dort über Zutritt: Ausweise prüfen, mit der Avisierung abgleichen, Wachbuch führen, Besucherausweise ausgeben und wieder ausbuchen. Objektschutz schützt das Objekt insgesamt, die Zutrittsfrage ist dabei Nebensache. Kommen täglich Besucher und Lieferanten, ist die Pforte die richtige Bestellung, nicht der Posten.
Wie oft geht die Kraft während einer Schicht Runden?
Das legen wir in der Dienstanweisung fest, üblich sind mehrere Runden je Schicht mit bewusst gestreuten Abständen. Feste Uhrzeiten sind nach wenigen Wochen Beobachtung bekannt und entwerten die Anwesenheit teilweise. Zwischen den Runden ist die Kraft am Posten und damit ansprechbar. Jeder Kontrollpunkt wird per NFC oder QR mit Uhrzeit quittiert.
Können Sie kurzfristig einen Posten stellen?
Nach Absprache ja, etwa nach einem Einbruch oder bei einem Zugang, der sich nicht verschließen lässt. Kurzfristige Übernahmen kosten allerdings einen Aufschlag für die Umplanung, weil die Schicht aus einem laufenden Dienstplan herausgelöst werden muss. Planbare Aufträge sind je Stunde günstiger. Rufen Sie an – die Nummer ist rund um die Uhr besetzt, auch an Feiertagen.
Was macht die Kraft, wenn sie einen Einbruch bemerkt?
Sie geht nicht hinein. Bei sichtbaren Einbruchsspuren oder einem offenen Zugang wird von außen gesichert, die Polizei verständigt und anschließend nach der vereinbarten Kette gemeldet. Das steht so in der Dienstanweisung, damit im Ernstfall niemand improvisiert. Danach bleibt die Kraft am Objekt, bis eine Notverschließung erfolgt ist oder Sie selbst eintreffen.
Welchen Nachweis bekomme ich über die Bewachung?
Jeder Kontrollpunkt wird digital mit Uhrzeit quittiert, und am Folgetag kommt der Bericht per E-Mail – mit Dienstzeiten, Rundenzeiten, Feststellungen und ausgegebenen Schlüsseln, bei Vorkommnissen mit Fotos. Besondere Vorkommnisse gehen zusätzlich sofort als gesonderte Meldung heraus. Dieser Nachweis zählt auch gegenüber Versicherern und gegenüber Auftraggebern, denen Sie die Bewachung weiterberechnen.
Welche Qualifikation brauchen Objektschutzkräfte?
Für Objektschutz und Kontrollgänge auf dem eigenen Betriebsgelände genügt die Unterrichtung nach § 34a GewO bei der IHK. Die Sachkundeprüfung gilt unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum, den Schutz vor Ladendieben und Türdienste im Gastgewerbe. Ein umfriedetes Gelände zählt nicht dazu – wer die Prüfung pauschal fordert, verteuert die Stunde ohne Sicherheitsgewinn.
Wovon hängen die Kosten für Objektschutz ab?
Von sechs Größen: Zahl der besetzten Stunden, Lage der Dienstzeiten mit Nacht- und Feiertagszuschlägen, Zahl gleichzeitig eingesetzter Kräfte, Umfang der Zusatzaufgaben, geforderte Qualifikation sowie Dauer und Planbarkeit. Weil jede Stunde allein bezahlt wird, ist die Zeitlage der größte Hebel. Das schriftliche Angebot liegt binnen 24 Stunden nach der kostenlosen Begehung vor.

Nächster Schritt

Begehung vereinbaren

Zeigen Sie uns das Objekt zu der Uhrzeit, zu der es bewacht werden soll – dann sehen wir, was die Dunkelheit verdeckt. Die Begehung kostet nichts, das Angebot liegt binnen 24 Stunden vor.

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