Kurz beantwortet
Welche Leistung passt zu Ihrem Objekt in Piding?
Rollen bei Ihnen den ganzen Tag Lastzüge auf den Hof, ist die Torbesetzung die Kernaufgabe: Fahrer anmelden, Avisierung abgleichen, Ladung gegen die Begleitpapiere halten, Schranke bedienen. Arbeiten regelmäßig Monteure, Reiniger und Servicetechniker fremder Firmen in Ihren Hallen, kommt eine feste Anmeldung mit Ausweisverfahren dazu. Ist Sicherheit bei Ihnen ein eigener Betriebsablauf – mit Schichtübergabe an Ihre Leute, Meldeweg zur Haustechnik und Mitwirkung an der Alarmanweisung –, heißt die Leistung Werkschutz. Steht die Halle nach Feierabend leer, genügt in der Regel die Kontrolltour.
Piding ist ein kompakter Ort mit einem großen Werkstor. Auf 17,67 Quadratkilometern leben 5.284 Menschen (31.12.2024); 993 Hektar davon sind Wald, 86 Hektar Verkehrsfläche. Die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG am Hockerfeld verarbeiten nach eigenen Angaben rund 350 Millionen Kilogramm Rohmilch im Jahr, angeliefert von etwa 1.500 Mitgliedsbetrieben. Rohmilch lässt sich nicht auf den nächsten Werktag verschieben – entsprechend verteilt sich der Anlieferverkehr über den Tag und in die Nacht hinein.
Welche Form für Ihren Betrieb die richtige ist, entscheiden wir nicht am Telefon, sondern nach einer Begehung am Objekt. Erreichbar sind wir rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen; das schriftliche Angebot folgt binnen 24 Stunden.
Leistungen
Fünf Leistungen für Betriebe in Piding
Zugeschnitten auf einen Standort, an dem Produktion, Anlieferung und Gewerbeflächen dicht beieinanderliegen.
Torbesetzung und Pförtnerdienst
Besetzung von Werkstor oder Pforte nach schriftlicher Dienstanweisung: Anmeldung von Fahrern und Besuchern, Ausweisprüfung, Abgleich mit der Avisierung, Prüfung von Fahrzeug und Ladung gegen die Begleitpapiere, Bedienung der Schranke, Führen des Wachbuchs. Auch als reine Nacht- oder Wochenendschicht, wenn tagsüber Ihr eigenes Personal am Tor sitzt.
Fremdfirmenanmeldung und Zutrittskontrolle
Der organisatorische Teil: Wer wird vorab avisiert, wer bekommt welchen Ausweis, mit welchem Ziel und welcher Gültigkeit, wie wird er beim Verlassen wieder ausgebucht. Offene Ausweise verfolgen wir nach. Ihre vorhandene Zutrittstechnik bleibt, wie sie ist – wir arbeiten damit, statt einen Systemwechsel zu verlangen.
Werkschutz
Objektschutz mit Einbindung in Ihre Betriebsorganisation: feste Schichtübergabe an Ihr Personal, Koordination der Fremdfirmen, abgestimmte Meldewege zu Haustechnik, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragtem, Mitwirkung an Betriebs- und Alarmanweisungen. Das verlangt Stammpersonal, das über Monate dasselbe Werk kennt.
Objektschutz und Revierdienst
Sicherung von Hallen, Lagern, Höfen und Freiflächen durch Präsenz oder durch angefahrene Kontrollgänge nach festem Prüfkatalog, mit Meldung von Auffälligkeiten und Einweisen von Polizei oder Feuerwehr im Ereignisfall. Für mehrere Betriebe im selben Gewerbegebiet lässt sich das zu einer Tour bündeln.
Empfangsdienst und Schließdienst
Besetzung eines Empfangs im Verwaltungsgebäude mit Besucheranmeldung, Ausweisausgabe, Telefonzentrale, Post- und Paketannahme, Fundsachenverwaltung und Raumbuchung. Dazu Öffnen am Morgen, Schließen am Abend und die dokumentierte Ausgabe und Rücknahme von Schlüsseln.
Standortkontext
Was in Piding steht und was daraus folgt
Belegter Standortkontext, keine Kundenliste. Er zeigt, welche Objektarten hier vorkommen – über unsere Auftraggeber sagt er nichts, Referenzen nennen wir nur mit deren Freigabe.
- Ein lebensmittelverarbeitendes Werk als prägender Betrieb. Die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG, im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein als Genossenschaft unter GnR 136 geführt, bestehen seit 1927 und geben rund 350 Millionen Kilogramm Rohmilch im Jahr an, davon etwa 100 Millionen Kilogramm in Bio-Qualität, bei ungefähr 250 Millionen Euro Umsatz. Die vom Unternehmen genannten rund 500 Mitarbeitenden sind eine Gesamtzahl einschließlich Frischdienst und keine Zahl für den Standort Piding; die Angaben tragen kein Bezugsjahr.
- Ein Gewerbegebiet mit einem einzigen Namen. Namentlich geführt wird in der Bauleitplanung nur das Gewerbegebiet Reichenhaller Straße, Bebauungsplan Nr. 29. Für Sicherheitsleistungen ist das eine günstige Ausgangslage: Die Objekte liegen beieinander, eine Kontrolltour kann mehrere Betriebe in derselben Runde abdecken, statt für jeden einzeln anzufahren.
- Handel rückt in das Gewerbegebiet hinein. Mit der 3. Änderung des Bebauungsplans Nr. 29 wird ein Teilbereich von Gewerbegebiet in ein Sondergebiet „Einzelhandel“ umgewandelt und an einen bestehenden Markt angepasst, mit höchstens 950 Quadratmetern Verkaufsfläche. Der Aufstellungsbeschluss datiert vom 04.06.2025, die erste Auslegung lief vom 12.11. bis 11.12.2025, die erneute verkürzte Auslegung hat den Planstand 04.03.2026. Kundenverkehr und Werkverkehr teilen sich damit dieselben Zufahrten.
- Laufende Planverfahren, an denen sich Bautätigkeit ablesen lässt. Die Gemeinde stellt ihren Flächennutzungsplan neu auf; der Vorentwurf für die frühzeitige Beteiligung hat den Stand 24.06.2026. Der Bebauungsplan Nr. 13 „Behindertenwerkstätte Hirschloh“ für die Lebenshilfe Piding befand sich am 08.07.2025 im Vorentwurf, der Bebauungsplan Nr. 50 „Lattenbergstraße – ehemaliges Freizeitgelände“ wurde am 08.10.2024 als Satzung beschlossen. Wo gebaut wird, entstehen Bauzäune, Materiallager und Bauwagen.
- Autobahn, Bundesstraße und Werkszufahrt auf engem Raum. Die Bundesautobahn A8 München–Salzburg verläuft direkt nördlich der Gemeinde, die Anschlussstelle Bad Reichenhall liegt einen Kilometer entfernt, die B20 führt durch das Gemeindegebiet, der Flughafen Salzburg ist zehn Kilometer weg. Eine eigene Anschlussstelle Piding gibt es nicht. Für ein Tor heißt das: Lkw sind in Minuten da, und ein Rückstau auf der Zufahrt wird sofort zum Verkehrsproblem.
- Ein Bahnhof für den Nahverkehr. Der Bahnhof Piding liegt an der Strecke Freilassing–Berchtesgaden; dort halten die Linien S 3 und S 4 der Berchtesgadener Land Bahn, Piding ist reguläre Station zwischen Freilassing und Bad Reichenhall. Einen Fernverkehrshalt gibt es nicht. Für Schichtbetriebe ist das relevant, weil Personal ohne Auto an den Takt gebunden ist – auch unseres.
Werkstor
Torbesetzung bei durchgehendem Lkw-Aufkommen
An einem Tor, über das Rohware hereinkommt und Fertigware hinausgeht, wird alle paar Minuten entschieden. Diese Entscheidungen brauchen eine Regel, keine Einschätzung.
Abgleich mit der Avisierung
Jeder anliefernde Fahrer wird gegen die Avisierungsliste geprüft: Firma, Kennzeichen, Zeitfenster, Rampe. Was nicht avisiert ist, geht nicht ohne Rückfrage durch – und wen wir in welchem Fall anrufen, steht vorab in der Dienstanweisung, nicht im Ermessen der Schicht.
Fahrzeug, Ladung und Papiere
Ausweis prüfen, Fahrzeug und Ladung gegen die Begleitpapiere halten, dann die Schranke bedienen. Abweichungen zwischen Papier und Ladung werden nicht diskutiert, sondern gemeldet und dokumentiert. Bei Werkverkehr mit festen Speditionen ist das Routine, bei Erstanlieferern der Moment, in dem sich eine Torkontrolle bezahlt macht.
Rückstau vermeiden
Wenn die Anschlussstelle einen Kilometer entfernt liegt, kommen Fahrzeuge in Wellen. Eine Torbesetzung, die zu lange für jeden Vorgang braucht, schiebt den Stau auf die Straße. Deshalb legen wir bei der Begehung fest, welche Prüfschritte am Tor stattfinden und welche erst an der Warenannahme.
Nachtanlieferung und Schichtwechsel
Nachts ist die Besetzung dünner, der Verkehr aber nicht zwingend schwächer. Wir regeln vorab, wer nachts Zutritt hat, welche Tore geschlossen bleiben und wie die Übergabe an Ihre Frühschicht abläuft – mündlich am Tor, schriftlich im Buch.
Wachbuch als Nachweis
Eingetragen werden Uhrzeit, Name, Firma, Anlass und die Person im Haus, die den Besuch erwartet. Nach einem Diebstahl, einem Schaden an der Rampe oder einer Reklamation ist das Wachbuch die einzige Quelle, die eine Uhrzeit belegt.
Fremdfirmen
Fremdfirmen in einem Produktionswerk
Handwerker, Reinigungs- und Servicekräfte sind die Personengruppe, die am häufigsten wechselt und am seltensten vollständig erfasst ist.
- Feste Anmeldung statt Zuruf. Fremdfirmen laufen über ein festes Anmeldeverfahren, ausgelöst vom beauftragenden Bereich in Ihrem Haus. Erst danach gibt es einen Ausweis. Kurzfristige Einsätze schließt das nicht aus – sie brauchen nur denselben Weg, nur schneller.
- Ausweis mit Ziel und Uhrzeit. Besucherausweise werden mit Ziel und Uhrzeit gebucht und beim Verlassen wieder ausgebucht. Ausweise, die am Abend noch offen sind, verfolgen wir nach. So steht am Schichtende fest, ob noch jemand im Werk ist – die Frage, die nach einem Alarm zuerst gestellt wird.
- Ihre Regeln, unsere Durchsetzung. Welche Bereiche eine Fremdfirma betreten darf, welche Schutzkleidung verlangt wird und welche Unterweisung vorher stattfindet, gibt Ihr Haus vor. Wir setzen das am Tor um und halten fest, wer sie erhalten hat. Bei Arbeiten mit erhöhtem Risiko stimmen wir uns mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit ab.
- Schlüssel und Berechtigungen mit Rückweg. Ausgabe und Rücknahme von Schlüsseln und Karten werden dokumentiert. Der wichtigere Teil ist der Entzug: Eine Berechtigung, die nach Abschluss des Auftrags im System bleibt, fällt niemandem auf, bis sie benutzt wird.
- Baustellen auf dem Werksgelände. Wird im laufenden Betrieb gebaut, gehören Ausweisprüfung nach SOKA- und Mindestlohnvorgaben sowie die Kontrolle des Winterdienstes zum Leistungsumfang. Bauverkehr und Werkverkehr trennen wir dabei an der Zufahrt, nicht erst im Hof.
Revier und Nacht
Kontrolltouren im Gewerbegebiet und in der Nacht
Nicht jedes Objekt braucht einen besetzten Posten. Für die meisten Betriebe an der Reichenhaller Straße ist die angefahrene Tour die wirtschaftlichere Form.
Mehrere Objekte in einer Runde
Die Kräfte fahren Ihr Objekt mehrmals pro Nacht zu wechselnden Zeiten an. Liegen weitere Betriebe im selben Gebiet auf der Tour, sinkt der Aufwand je Objekt deutlich. Feste Anfahrtszeiten vermeiden wir bewusst, weil sie sich von außen ablesen lassen.
Prüfkatalog statt Rundgang nach Gefühl
Was geprüft wird, steht vorher fest: Tore, Türen, Rolltore, Notausgänge, Fenster, Beleuchtung, Absperrungen, abgestellte Fahrzeuge, offene Schaltschränke, Wasseraustritte. Jeder Punkt wird per NFC oder QR mit Uhrzeit quittiert, der Bericht geht am Folgetag per E-Mail heraus, bei Vorkommnissen mit Fotos.
Freiflächen und Lagerplätze
Paletten, Container, Baumaterial und Fuhrpark stehen im Freien und sind der häufigste Anlass für nächtliche Feststellungen. Wo eine Fläche schlecht einsehbar ist, ergänzen wir die Tour bei Bedarf um mobile Kameratechnik, statt die Zahl der Anfahrten immer weiter zu erhöhen.
Alarmverfolgung
Löst Ihre Anlage aus, fährt eine Kraft von uns hin, prüft von außen nach innen, dokumentiert den Befund und verständigt bei einem echten Ereignis Polizei oder Feuerwehr. Wer die Kosten eines Fehlalarms trägt und ab welcher Häufigkeit nachgesteuert wird, regeln wir vorab im Vertrag.
Öffnen, Schließen, Schlüssel
Für Betriebe mit wechselnden Arbeitszeiten oft die einfachste Absicherung überhaupt: morgens aufsperren, abends kontrolliert schließen, Nebenausgänge und Tore prüfen, Schlüssel in einem geführten Verzeichnis verwalten.
Arbeitsweise
Wie wir arbeiten
Sechs Punkte, die sich vor der Vergabe abfragen lassen – bei uns und bei jedem anderen Anbieter.
- Dienstanweisung vor dem ersten Dienst. Je Objekt eine schriftliche, mit Ihnen abgestimmte Dienstanweisung. Darin steht, welche Aufgaben unsere Kräfte übernehmen, wen sie in welcher Lage verständigen und wie bei Abweichungen verfahren wird. Ohne diese Grundlage beginnen wir keinen Auftrag.
- Einweisung am Objekt. Jede eingeteilte Kraft geht das Werk vor der ersten Schicht ab: Tore, Zufahrten, Rampen, Wege, Technik, Ansprechpartner. Das gilt für Vertretungen genauso wie für Stammkräfte.
- Vertretung ist eingeplant. Für besetzte Tore und Pforten planen wir Vertretung bei Krankheit und Urlaub fest ein. Eine Schicht, die niemand übernimmt, ist bei einer Torbesetzung kein organisatorisches, sondern ein betriebliches Problem.
- Schichtübergabe an Ihr Personal. Wo Ihr eigenes Personal weiterarbeitet, gibt es eine geregelte Übergabe: offene Vorgänge, anwesende Fremdfirmen, Besonderheiten der Nacht. Mündlich am Objekt, schriftlich im Buch.
- Eine benannte Ansprechperson. Sie bekommen einen festen Ansprechpartner aus unserem Haus und eine Rufnummer, die auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen erreichbar ist – dieselbe wie tagsüber.
- Register und Haftpflicht. Jede eingesetzte Person ist im bundesweiten Bewacherregister erfasst und behördlich auf Zuverlässigkeit geprüft. Unsere Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden, dazu je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden.
Qualifikation
Unterrichtung und Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
In Piding laufen beide Fälle nebeneinander: das umzäunte Werksgelände und eine Verkaufsfläche, die planungsrechtlich gerade erst in das Gewerbegebiet hineinwächst. Die Qualifikationsstufe richtet sich danach, nicht nach dem Auftragswert.
- Unterrichtung nach § 34a GewO
- Eine mehrtägige Unterrichtung bei der IHK zu Recht, Umgang mit Menschen, Unfallverhütung und Sicherheitstechnik, abgeschlossen mit einer Bescheinigung. Sie ist die Mindestvoraussetzung für jede Bewachungstätigkeit. Für Empfangs- und Pförtnerdienst in einem Betriebsgebäude, für Objektschutz und für Kontrollgänge auf dem eigenen Betriebsgelände genügt sie.
- Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
- Die höhere Stufe mit schriftlicher und mündlicher Prüfung vor der IHK. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, für den Schutz vor Ladendieben, für Türdienste im Gastgewerbe sowie für die Leitung von Bewachungen in Aufnahmeeinrichtungen und bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen. Für Gewerbetreibende und Leitungspersonal gilt sie, soweit sie mit Bewachungsaufgaben direkt befasst sind.
- Werkstor und Werksgelände: Unterrichtung
- Ein Tor, eine Werkpforte, ein Empfang im Verwaltungsgebäude und der Kontrollgang über das eigene, eingezäunte Gelände finden auf nicht öffentlich zugänglicher Fläche statt. Dafür verlangt das Gesetz die Unterrichtung – und das deckt den größten Teil dessen ab, was an einem Produktionsstandort anfällt.
- Verkaufsfläche: die Rechtslage kippt
- Sobald ein Markt mit Publikumsverkehr abgesichert wird, ändert sich die Einordnung: Der Schutz vor Ladendieben ist ausdrücklich sachkundepflichtig, und ein Verkaufsraum ist ein Hausrechtsbereich mit tatsächlich öffentlichem Verkehr. Dasselbe gilt für Kontrollgänge auf frei zugänglichen Parkflächen davor.
- Was das für Ihre Ausschreibung heißt
- Ordnen Sie jeden Posten einzeln zu, statt pauschal die Sachkundeprüfung zu fordern. Wer sie für ein Werkstor verlangt, zahlt mehr, ohne sicherer zu werden; wer sie im öffentlich zugänglichen Bereich weglässt, hat ein rechtliches Problem. Wir nehmen diese Zuordnung bei der Begehung vor und schreiben sie in das Angebot.
- Unser Personalstand
- Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) sind bayernweit für uns im Einsatz, mehr als 25 davon haben zusätzlich die Sachkundeprüfung bestanden. Inhaber Michael Hundsberger befindet sich in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.
Entscheidungshilfe
Anforderung und passende Sicherheitsleistung
Links die Lage, wie Sie sie beschreiben würden – rechts die Bezeichnung, unter der sie ausgeschrieben wird.
| Ihre Lage im Betrieb | Passende Leistung | Übliche Form |
|---|---|---|
| Lkw kommen den ganzen Tag, niemand prüft sie | Torbesetzung mit Ladungsabgleich | Schichtbetrieb nach Anlieferzeiten |
| Nachts wird angeliefert, tagsüber sitzt Ihr Personal am Tor | Pförtnerdienst als Nachtschicht | Feste Nachtschicht mit Übergabe |
| Fremdfirmen sind im Haus, ohne dass es erfasst ist | Fremdfirmenanmeldung mit Ausweisverfahren | Anmeldung, Ausweis, Abgleich am Schichtende |
| Berechtigungen und Schlüssel sind unübersichtlich | Zutrittskontrolle, organisatorisch | Verzeichnis mit Ausgabe und Entzug |
| Sicherheit soll in den Betriebsablauf eingebunden sein | Werkschutz | Stammpersonal nach Schichtplan |
| Die Halle steht nachts und am Wochenende leer | Objektschutz als Kontrolltour | Mehrere Anfahrten je Nacht |
| Mehrere Betriebe im selben Gewerbegebiet | Revierdienst als gemeinsame Tour | Gebündelte Runde, Kosten je Objekt |
| Paletten und Container stehen im Freien | Freiflächenkontrolle, bei Bedarf mit Kameratechnik | Tour plus mobile Technik |
| Die Alarmanlage löst aus, niemand fährt hin | Alarmverfolgung | Bereitschaft zuzüglich Einsatz |
| Im laufenden Betrieb wird gebaut | Baustellenbewachung mit Zutrittsregelung | Nachtbewachung plus Ausweisprüfung |
Kosten
Wovon der Preis abhängt
Ein Stundensatz ohne Kenntnis des Tores sagt nichts, deshalb steht hier keiner. Diese sechs Größen bestimmen Ihr Angebot.
- Besetzungsform. Ein durchgehend besetztes Tor rechnet sich nach Stunden, eine Kontrolltour nach Anzahl der Anfahrten, die Alarmverfolgung als Bereitschaft zuzüglich Einsatz. Das sind drei verschiedene Rechenwege, die sich nicht gegeneinander vergleichen lassen.
- Lage und Länge der Schichten. Nacht, Wochenende und Feiertage sind zuschlagspflichtig. Wer Anlieferfenster so legt, dass eine Schicht früher endet, verändert den Preis spürbar – deshalb sehen wir uns bei der Begehung auch Ihren Anlieferplan an.
- Geforderte Qualifikationsstufe. Sachkundegeprüfte Kräfte kosten mehr als unterrichtete. Wo das Gesetz sie verlangt, ist das berechtigt; wo nicht, ist es reine Verteuerung. Wir ordnen jeden Posten vor dem Angebot einer der beiden Stufen zu.
- Zahl der Objekte auf einer Tour. Kontrollgänge werden je Anfahrt kalkuliert. Mehrere Objekte in einer Runde sind je Objekt deutlich günstiger als einzeln angefahrene – wer im Gewerbegebiet mehrere Adressen hat, fragt sie besser gemeinsam an.
- Laufzeit und Planbarkeit. Ein Rahmenvertrag mit fester Besetzung lässt sich anders kalkulieren als kurzfristige Einzeleinsätze, weil Einweisung und Personalplanung nur einmal anfallen.
- Umfang der Nebenaufgaben. Telefonzentrale, Paketannahme, Fundsachen, Raumbuchung, Schlüsselausgabe, Winterdienstkontrolle auf einer Baustelle: Jede Zusatzaufgabe erhöht den Anspruch an das Personal. Was dazugehört, legen wir vor dem Angebot fest, nicht in der ersten Rechnung.
Ablauf
Von der Anfrage bis zum ersten Dienst
Fünf Schritte, ob es um eine Torbesetzung oder um eine nächtliche Kontrolltour geht.
- Telefonat Sie schildern Objekt, Zufahrten, Anlieferzeiten und die Frage, die Sie zum Anruf gebracht hat. Wir sagen im Gespräch, welche Leistungsform dazu passt und ob wir sie übernehmen können. Erreichbar sind wir rund um die Uhr.
- Kostenlose Begehung Wir sehen uns Tor, Schranke, Zaunverlauf, Rampen, Nebenausgänge, Beleuchtung, Freiflächen und die vorhandene Zutrittstechnik an und sprechen mit Haustechnik oder Fachkraft für Arbeitssicherheit. Dabei klären wir auch, welche Flächen öffentlich zugänglich sind.
- Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, mit Leistungsbeschreibung, Besetzungszeiten, Qualifikationsstufe je Posten, Stundensätzen und Nebenkosten. Was nicht enthalten ist, steht ebenfalls darin – damit später keine Nachforderung überrascht.
- Dienstanweisung abstimmen Vor der ersten Schicht wird schriftlich festgelegt, wie am Tor entschieden wird: Avisierung, Ausweise, Ladungsabgleich, Rückfragewege, Meldeketten. Bei Werkschutz kommen Schichtübergabe und die Mitwirkung an Ihren Betriebs- und Alarmanweisungen dazu.
- Einweisung und Dienstbeginn Die eingeteilten Kräfte werden am Objekt eingewiesen, dann beginnt der Dienst. Sie haben eine benannte Ansprechperson und eine Rufnummer, die auch nachts besetzt ist.
Zielgruppen
Für welche Betriebe wir in Piding arbeiten
- Produktions- und Verarbeitungsbetriebe. Torbesetzung mit Ladungsabgleich, Fremdfirmenanmeldung, Werkschutz mit Schichtübergabe, Kontrollgänge über Hof, Halle und Lager.
- Betriebe im Gewerbegebiet Reichenhaller Straße. Objektschutz als angefahrene Tour, Freiflächenkontrolle, Öffnungs- und Schließdienst, Alarmverfolgung – auch für Betriebe ohne eigene Sicherheitsorganisation.
- Spedition, Lager und Warenverteilung. Zufahrtsregelung, Abgleich von Ladung und Papieren, Kontrolle abgestellter Auflieger.
- Handels- und Marktflächen. Präsenz in Verkaufsräumen und auf Parkflächen mit sachkundegeprüften Kräften, Absicherung von Warenannahme und Leergutbereich.
- Verwaltungs- und Sozialgebäude. Empfang mit Besucheranmeldung und Ausweisverfahren, Telefonzentrale, Post- und Paketannahme, Zutrittsregelung außerhalb der Öffnungszeiten.
- Bauherren und Bauunternehmen. Baustellenbewachung mit Ausweisprüfung nach SOKA- und Mindestlohnvorgaben, Kontrolle von Materiallager und Winterdienst, bei Bedarf mit mobiler Kameratechnik.
Häufige Fragen
Häufige Fragen von Betrieben in Piding
Können Sie ein Werkstor in Piding rund um die Uhr besetzen?
Wie fertigen Sie einen anliefernden Lkw am Tor ab?
Wie melden wir Fremdfirmen an, die in unseren Hallen arbeiten?
Kontrollieren Sie nachts auch Betriebe im Gewerbegebiet Reichenhaller Straße?
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Was umfasst Werkschutz an einem lebensmittelverarbeitenden Standort?
Können Sie zusätzlich den Empfang im Verwaltungsgebäude besetzen?
Was brauchen Sie von uns, bevor der erste Dienst beginnt?
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Piding?
Welche Qualifikation nach § 34a GewO brauchen Kräfte an einem Werkstor?
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