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Nächtliche Streifentour für Anwesen in Obing

Sicherheitsdienst Obing

Ein einzelner Hof trägt keinen eigenen Wachposten – eine Tour trägt ihn. Wir fahren nachts eine feste Runde über mehrere Anwesen, prüfen jedes nach einem Prüfkatalog, wechseln Zeiten und Reihenfolge und hinterlassen je Umlauf einen Anfahrtsnachweis. Weil sich die Runde mehrere Auftraggeber teilen, wird sie für den Einzelnen bezahlbar. Angebot binnen 24 Stunden nach kostenloser Begehung.

  • Sammelrunde: mehrere Anwesen in einem Umlauf, Kosten geteilt statt einzeln getragen
  • Prüfkatalog je Anwesen, vorher vereinbart – Anfahrtsnachweis mit Uhrzeit und Befund
  • Wechselnde Zeiten und wechselnde Reihenfolge, damit kein ablesbares Muster entsteht
  • Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz
  • Bewachungshaftpflicht über die Allianz: 3 Mio. € je Schadenfall
Sicherheitsmitarbeiter bei der nächtlichen Kontrolle eines Betriebshofs

Kurz beantwortet

Wie oft, in welcher Reihenfolge – und was das für Sie heißt

Steht Ihr Anwesen nachts allein und ist ein eigener Posten unbezahlbar, ist die Sammelrunde die Antwort: Eine Kraft fährt in einer Nacht mehrere Anwesen an, jedes bekommt seinen Umlauf, die Kosten teilen sich auf die Beteiligten. Vereinbart wird die Zahl der Umläufe, nicht die Uhrzeit – eine Runde, die jede Nacht um dieselbe Zeit kommt, ist von außen ablesbar und damit wertlos. Steht auf Ihrem Hof ein Wert, den man in einer Nacht wegfährt, reicht der Umlauf nicht; dann verlängern wir die Standzeit an diesem einen Punkt.

Haben Sie Kundenverkehr und Anlieferung, aber keinen Tresen, der sich ganztags besetzen lässt, übernehmen wir den Empfang stundenweise – ein Vormittagsfenster, die Anlieferzeiten, ein Tag in der Woche. Wird auf einer Parzelle gebaut, während nebenan gearbeitet wird, kommt die Baustelle als eigener Prüfpunkt in die Runde. Braucht Ihre Geschäftsleitung Begleitung, planen wir das mit ein; Personenschutz gehört zu unserem Angebot.

Angerufen werden können Sie uns rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen – also genau dann, wenn in der Landwirtschaft gearbeitet wird. Die Begehung kostet nichts, das schriftliche Angebot liegt binnen 24 Stunden vor.

Leistungen

Fünf Leistungen rund um die nächtliche Runde

Alles hier ordnet sich einer Größe unter: der Tour. Wie viele Anwesen sie umfasst und wie oft sie gefahren wird, bestimmt Wirkung und Preis.

Streifenfahrt zu einem abgelegenen Anwesen bei Nacht

Die Sammelrunde

Mehrere Anwesen liegen auf einer Route, eine Kraft fährt sie in einer Nacht nacheinander an. Jeder Halt ist ein eigener Umlauf mit eigenem Prüfkatalog und eigenem Nachweis. Weil sich mehrere Auftraggeber die Fahrtstrecke teilen, entsteht ein Preis je Anwesen, den ein einzelner Hof tragen kann.

Der Prüfkatalog je Anwesen

Was an Ihrem Hof geprüft wird, entsteht bei der Begehung und nicht aus einer Vorlage: Hofeinfahrt, Hallentore, Nebentüren, abgestellte Maschinen, Kraftstofflager, Beleuchtung, Spuren im Hofraum. Der Katalog ist die Vereinbarung darüber, wofür Sie zahlen – und woran unsere Fahrer gemessen werden.

Verlängerte Standzeit statt schneller Umlauf

Für einzelne Punkte reicht die Vorbeifahrt nicht: eine Halle mit neuwertigen Anbaugeräten, ein Abstellplatz mit Zugmaschinen, ein Materiallager vor der Abholung. Dort bleibt die Kraft länger, geht innen wie außen und schließt beim Verlassen kontrolliert ab.

Empfang stundenweise

Für Betriebe, die Kundenverkehr haben, aber keinen ganztags besetzten Tresen: ein festes Vormittagsfenster, die Anlieferzeiten oder ein Wochentag. Anmeldung, Ausweisausgabe, Annahme von Post und Sendungen, auf Wunsch Telefonzentrale – ohne dass dafür eine Stelle geschaffen werden muss.

Schließdienst und Baustellenrunde

Abends schließen, morgens öffnen, Tore und Nebenausgänge prüfen, Schlüssel geführt verwahren. Und dort, wo gebaut wird, während nebenan schon gearbeitet wird, ein zusätzlicher Prüfpunkt für Material, Maschinen und offene Baufelder, die keinen Zaun haben.

Standortkontext

Welche Anwesen in Obing auf einer Tour liegen

Die genannten Betriebe und Einrichtungen sind belegter Standortkontext: Sie zeigen, welche Objektarten hier vorkommen. Rückschlüsse auf unsere Auftraggeber lassen sie nicht zu – Referenzen nennen wir nur mit Freigabe des Kunden.

Unbefugter bei Nacht an einer abgelegenen Maschinenhalle
  • Maschinenhallen und offene Hofräume. Landwirtschaftliche Anwesen prägen das Gemeindegebiet. Auf ihnen stehen Maschinen, Anhänger, Werkzeug, Dieseltanks und Betriebsmittel – im Hofraum oder in Hallen ohne Meldetechnik. Anbaugeräte sind mobil, wertvoll und außerhalb der Saison wochenlang unbewegt. Genau solche Punkte gehören in eine nächtliche Runde.
  • Landtechnik, Baustoffe und Fuhrparks. Im Ort sind unter anderem BayWa Technik mit Verkauf und Service von Traktoren und Erntemaschinen, BayWa Baustoffe, die EFKA-Tec Freilinger GmbH aus der Landtechnik sowie Lohnunternehmen, Transport-, Kran- und Erdbaubetriebe ansässig. Wo Zugmaschinen, Auflieger und Erdbaugeräte über Nacht abgestellt sind, liegt der Wert draußen und nicht hinter einer Tür.
  • Ein Gewerbegebiet an der B 304. Das Gewerbe- und Mischgebiet Mitterfeld im Ortsteil Pfaffing liegt teilweise direkt an der B 304 und ist in die Bereiche GE 1 bis GE 5 sowie MI 1 und MI 2 gegliedert. Mehrere Betriebe derselben Lage lassen sich in einem Umlauf bedienen – der Fall, in dem eine Sammelrunde am günstigsten wird.
  • Bauparzelle neben laufendem Betrieb. Käufer im Mitterfeld sind verpflichtet, binnen drei Jahren den Rohbau zu errichten und binnen fünf Jahren fertigzustellen. Dadurch wird über Jahre auf einzelnen Parzellen gebaut, während die Nachbarparzellen bereits arbeiten. Material und Maschinen lagern dort im Freien, oft ohne Bauzaun – ein Prüfpunkt, der saisonal dazukommt und wieder verschwindet.
  • Ein Bahnbetriebsgelände mit historischen Fahrzeugen. Die Chiemgauer Lokalbahn hat ihren Betriebssitz An der Bahn 2 in Obing; der Ort ist Endbahnhof einer 18 Kilometer langen Museumsstrecke, regulären Schienenpersonenverkehr gibt es nicht. Ein solches Gelände steht die meiste Zeit unbeaufsichtigt und enthält Fahrzeuge, deren Wert sich nicht in Ersatzteilen ausdrücken lässt.

Die Tour

Wie eine Runde gebaut wird

Eine Tour ist kein Zufallsprodukt aus Fahrten. Sie wird gerechnet – aus Wegzeiten, Standzeiten und der Zahl der Umläufe, die Sie bestellen.

Objektkontrolle an einer Maschinenhalle bei Nacht

Wegzeit ist der eigentliche Kostenblock

Zwischen zwei Anwesen liegt Fahrstrecke, und die bezahlt jemand. Deshalb entsteht der günstigste Preis dort, wo mehrere Anwesen dicht beieinanderliegen. Wer Nachbarn kennt, die dasselbe Problem haben, sollte gemeinsam anfragen – das senkt den Anteil für jeden Einzelnen spürbar.

Bestellt werden Umläufe, nicht Uhrzeiten

Vereinbart wird, wie oft Ihr Anwesen in einer Nacht angefahren wird. Wann das geschieht, bestimmt die Tour, und sie wechselt: mal früh in der Runde, mal spät, mal von der anderen Seite kommend. Ein festes Zeitfenster wäre bequem – und wäre nach zwei Wochen jedem bekannt, der es wissen will.

Reihenfolge als Sicherheitsmerkmal

Nicht nur die Uhrzeit wechselt, sondern auch die Abfolge. Damit lässt sich von der Ankunft an einem Punkt nicht auf die Ankunft am nächsten schließen. Für die Fahrer bedeutet das mehr Planung, für Sie den Unterschied zwischen einer Kontrolle und einem Fahrplan.

Zusätzliche Umläufe in der Saison

Ein Anwesen braucht nicht das ganze Jahr denselben Takt. Außerhalb der Feldarbeit stehen die Maschinen wochenlang unbewegt, während der Ernte ist nachts Betrieb auf dem Hof. Die Zahl der Umläufe lässt sich saisonal anpassen, statt sie ganzjährig auf dem höchsten Stand zu halten.

Was passiert, wenn unterwegs etwas gefunden wird

Ein Befund unterbricht die Tour. Vereinbart ist vorher, ab welchem Befund die Kraft am Punkt bleibt, wen sie anruft und wie die verbleibenden Anwesen der Runde an diesem Abend bedient werden. Ohne diese Festlegung leidet im Ereignisfall die halbe Runde mit.

Prüfpunkte

Was an einem Anwesen geprüft wird

Der Prüfkatalog ist der Kern der Leistung: Er legt fest, was ein Umlauf umfasst – und damit, worüber der Nachweis später Auskunft gibt.

Hofeinfahrt und Hofraum

Steht ein Fahrzeug dort, das nicht dazugehört? Ist eine Absperrung verschoben, ein Tor offen, das geschlossen sein sollte? Der Hofraum ist der Punkt, an dem eine Abweichung zuerst sichtbar wird – vorausgesetzt, jemand kennt den Normalzustand.

Maschinenhalle und Nebengebäude

Hallentore, Nebentüren, Fenster, Schlösser und Beleuchtung, dazu der Blick auf die Geräte selbst: Ist ein Anbaugerät versetzt worden, fehlt ein Anhänger, hängt ein Schloss lose. Was innen begangen wird und was von außen genügt, steht im Katalog.

Abstellplatz und Fuhrpark

Zugmaschinen, Auflieger, Erdbaugeräte und Kraftstoff stehen häufig im Freien, ohne belastbare Umzäunung. Geprüft werden Vollständigkeit nach Ihrer Aufstellung, verschlossene Kabinen, Tankverschlüsse und Spuren am Boden.

Baustoffplatz und Materiallager

Lagerware im Freien verschwindet in Teilmengen und fällt deshalb spät auf. Sinnvoll ist ein vereinbarter Sichtbezug – bestimmte Stapel, bestimmte Reihen –, damit eine Veränderung überhaupt bemerkbar ist, ohne dass jemand nachts inventarisiert.

Stall, Tier und Hofhund

Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen gehört das zum Alltag. Bei der Begehung wird festgelegt, welche Bereiche unsere Fahrer betreten und welche sie meiden, wie sie sich einem angebundenen Hund gegenüber verhalten und was zu tun ist, wenn nachts ein Stalltor offensteht – melden, nicht selbst eingreifen.

Anfahrtsnachweis

Der Beleg für jeden einzelnen Umlauf

Eine Leistung, die nachts erbracht wird und die niemand sieht, braucht einen Beleg. Sonst zahlen Sie für ein Versprechen.

Was auf dem Nachweis steht

Datum, Uhrzeit der Ankunft, die abgegangenen Prüfpunkte, der Befund je Punkt und die Uhrzeit der Abfahrt. Ist nichts festzustellen, wird das ausdrücklich so vermerkt „ohne Befund“ – ein leeres Feld ist kein Nachweis, sondern eine offene Frage.

Wie oft Sie ihn bekommen

Vereinbart wird, ob Sie je Umlauf, je Woche oder je Monat eine Zusammenstellung erhalten. Für die meisten Anwesen ist eine wöchentliche Übersicht sinnvoll, mit sofortiger Meldung nur dann, wenn tatsächlich etwas festgestellt wurde.

Wozu er später dient

Kommt es zu einem Schaden, ist die entscheidende Frage, wann das Anwesen zuletzt in Ordnung war. Genau diese Auskunft gibt der Nachweis – und sie ist der Teil der Leistung, den ein Versicherer im Zweifel tatsächlich sehen will.

Wiederkehrende Feststellungen

Steht ein bestimmtes Tor regelmäßig offen oder fällt dieselbe Leuchte immer wieder aus, ist das keine Meldung für die Nacht, sondern ein Hinweis für den Betrieb. Solche Muster fassen wir zusammen, statt sie zwölfmal einzeln zu melden.

Wenn die Tour eine Nacht nicht gefahren wird

Ausfälle kommen vor – Wetter, Straßensperrung, Krankheit. Wir schreiben das in den Nachweis hinein, statt die Lücke unkommentiert zu lassen, und holen den Umlauf nach oder verrechnen ihn. Was gilt, steht vorher im Vertrag.

Entscheidungshilfe

Was bei Ihnen steht und wie es in die Tour kommt

Links, was Sie auf dem Anwesen haben. Rechts, welcher Prüfpunkt daraus wird und in welchem Takt.

Was auf Ihrem Anwesen stehtPrüfpunkt in der TourEmpfohlener Takt
Maschinenhalle mit AnbaugerätenTore, Nebentüren, GerätebestandMehrere Umläufe je Nacht
Zugmaschinen und Auflieger im FreienVollständigkeit, Kabinen, TankverschlüsseJeder Umlauf
Baustoffe und Lagerware im FreienVereinbarter Sichtbezug auf StapelJeder Umlauf
Offener Hofraum ohne UmzäunungFremdfahrzeuge, Absperrungen, SpurenJeder Umlauf
Ein Wert, den man in einer Nacht wegfährtVerlängerte Standzeit statt VorbeifahrtFeste Standzeit je Nacht
Bauparzelle neben laufendem BetriebMaterial, Maschinen, offenes BaufeldSaisonal zusätzlicher Punkt
Betriebsgebäude, das abends schließtÖffnungs- und SchließdienstFeste Zeiten, Schlüsselverzeichnis
Kundenverkehr nur am VormittagEmpfang stundenweiseFestes Zeitfenster je Tag
Mehrere Betriebe in derselben LageGemeinsamer UmlaufSammelrunde, Kosten geteilt
Meldeanlage ohne jemanden, der nachsiehtAnfahrt auf AuslösungMax. 20 Minuten bis zum Objekt

Kosten

Was eine Tour teuer oder günstig macht

Beim Streifendienst zahlen Sie nicht für Anwesenheit, sondern für Umläufe. Sechs Größen bestimmen, was ein Umlauf an Ihrem Anwesen kostet.

  • Wie viele Anwesen die Runde umfasst. Je mehr Beteiligte eine Tour trägt, desto kleiner der Anteil jedes Einzelnen. Das ist der stärkste Hebel überhaupt – stärker als jede Verhandlung über den Satz.
  • Wie viele Umläufe Sie bestellen. Zwei gut gesetzte Umläufe je Nacht wirken meist besser als vier zu absehbaren Zeiten und kosten weniger. Mehr Umläufe helfen erst, wenn die Zeiten auch tatsächlich streuen.
  • Wo Ihr Anwesen in der Route liegt. Ein Punkt, der auf dem Weg liegt, verursacht kaum Zusatzstrecke. Ein Punkt, für den die Runde einen Umweg fahren muss, verursacht Wegzeit, die auf Sie allein entfällt.
  • Wie lange die Standzeit dauert. Ein Umlauf mit reinem Außengang ist schnell. Innenbegehung, Sichtbezug auf Lagerware oder das Abschließen mehrerer Gebäude verlängern ihn – und der längere Halt schlägt bei jedem Umlauf durch.
  • Ob der Takt saisonal schwankt. Eine Runde, die nur außerhalb der Feldarbeit verdichtet wird, ist über das Jahr günstiger als eine dauerhaft hohe Frequenz. Was wann gilt, wird im Vertrag festgehalten und nicht jedes Mal neu abgestimmt.
  • Welche Qualifikationsstufe verlangt wird. Steht die Sachkundeprüfung in Ihrer Anfrage, obwohl die Tätigkeit sie nicht verlangt, zahlen Sie einen Aufschlag ohne Gegenwert. Wir sagen Ihnen vorher, welche Stufe Ihr Fall braucht.

Ablauf

Von der Anfrage bis zur eingefahrenen Tour

  1. Telefonat Sie sagen uns, wo das Anwesen liegt und was dort nachts steht. Daran lässt sich schon abschätzen, ob es auf eine bestehende Route passt oder eine neue braucht. Erreichbar sind wir rund um die Uhr.
  2. Begehung und Prüfkatalog Wir gehen mit Ihnen Hofeinfahrt, Hallen, Abstellflächen, Lagerplätze und Beleuchtung ab und legen fest, was ein Umlauf umfasst und was ausdrücklich nicht. Für die Begehung berechnen wir nichts.
  3. Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, mit Prüfkatalog, Zahl der Umläufe je Nacht, Standzeit je Umlauf, saisonaler Anpassung und dem Satz je Anfahrt. Was nicht enthalten ist, steht ausdrücklich dabei.
  4. Einordnung in die Route Ihr Anwesen bekommt seinen Platz in einer bestehenden oder neuen Runde. Festgelegt wird die Zahl der Umläufe, nicht die Uhrzeit – Zeiten und Reihenfolge streuen zwischen den Nächten.
  5. Erste Nachtfahrt und Dienstbeginn Die eingeteilten Fahrer fahren das Anwesen vorab einmal bei Dunkelheit an und gehen den Katalog durch. Danach läuft die Tour; Sie erhalten eine benannte Ansprechperson und den vereinbarten Anfahrtsnachweis.

Arbeitsweise

Wie wir eine Tour fahren

  • Feste Fahrer auf derselben Route. Wer ein Anwesen im Normalzustand kennt, sieht die Abweichung. Deshalb teilen wir möglichst dieselben Fahrer ein – bei gestreuten Zeiten ist die Ortskenntnis das Einzige, was die Runde überhaupt zügig fahrbar macht.
  • Kein Muster, auch nicht im Kleinen. Gestreut werden Uhrzeit, Reihenfolge und Anfahrtsrichtung. Wer immer von derselben Seite kommt und immer denselben Weg über den Hof nimmt, ist nach kurzer Zeit ebenso berechenbar wie ein Fahrplan.
  • Der Katalog ist verbindlich. Geprüft wird, was vereinbart wurde – nicht mehr aus Eifer und nicht weniger aus Zeitdruck. Abweichungen sind zulässig, müssen aber begründet im Nachweis stehen.
  • Absicherung über die Bewachungshaftpflicht. Unsere Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden, dazu je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden. Den Nachweis schicken wir Ihnen auf Wunsch zu.

Personal

Wer bei Ihnen vorfährt

  • Ortskenntnis ist Arbeitsmittel. Verbindungswege, Hofeinfahrten, unbeschilderte Abzweigungen: Wer sie kennt, fährt die Runde in der vereinbarten Zeit – auch bei Nebel und im Winter. Wer sie sucht, fährt sie nicht.
  • Personalstand im Hintergrund. Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Aus diesem Bestand besetzen wir auch die Nachtrunden über den Obinger Norden.
  • Bewacherregister ohne Ausnahme. Jede eingesetzte Person ist im bundesweiten Bewacherregister erfasst und wurde vor dem Einsatz behördlich auf Zuverlässigkeit geprüft. Das gilt auch für kurzfristige Vertretungen.
  • Umgang mit Hof und Tier. Unsere Fahrer werden am Objekt eingewiesen, welche Bereiche sie betreten dürfen und wie sie sich gegenüber angebundenen Hunden und belegten Ställen verhalten. Bei einem offenen Stalltor wird gemeldet und nicht selbst hantiert.

Dokumentation

Was Sie über die Nächte in der Hand haben

Jeder Umlauf erzeugt einen Anfahrtsnachweis: Datum, Ankunftszeit, die abgegangenen Prüfpunkte, der Befund je Punkt und die Abfahrtszeit. Steht nichts an, wird das ausdrücklich vermerkt – ein leeres Feld wäre keine Aussage. Vereinbart wird, ob Sie die Zusammenstellung je Woche oder je Monat erhalten; eine Feststellung geht sofort heraus und wartet nicht auf den Turnus. Wiederkehrende Kleinigkeiten fassen wir zusammen, damit aus einem Hinweis für den Betrieb nicht zwölf gleichlautende Meldungen werden.

Fällt eine Runde einmal aus, steht auch das im Nachweis, samt der Regelung, ob nachgeholt oder verrechnet wird. Ihre feste Ansprechperson sitzt in der Niederlassung Traunstein, Cuno-Niggl-Straße 3 in 83278 Traunstein. Dieselbe Nummer gilt tagsüber wie nachts, am Wochenende wie am Feiertag; daneben ist die Geschäftsstelle München unter 0800 247 365 55 rund um die Uhr besetzt.

Qualifikation

Welche Stufe eine Streifentour verlangt

Auf privatem Grund und im öffentlichen Verkehrsraum gilt nicht dasselbe. Für eine Tour über Höfe und Betriebsgelände ist das die entscheidende Unterscheidung.

Unterrichtung nach § 34a GewO
Vor jeder Bewachungstätigkeit steht die Unterrichtung bei der IHK mit anschließender Bescheinigung; behandelt werden unter anderem Rechtsgrundlagen, Umgang mit Menschen, Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik. Für Umläufe über private Anwesen und Betriebsgelände, Schließdienst und Empfang ist sie die zutreffende Stufe.
Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
Die höhere Stufe mit schriftlicher und mündlicher Prüfung vor der IHK. Gesetzlich verlangt wird sie unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum, für den Schutz vor Ladendieben, für Türdienste im Gastgewerbe und für die Leitung bestimmter Bewachungen.
Wo bei einer Tour die Grenze verläuft
Solange die Runde auf umfriedetem Privatgrund bleibt, genügt die Unterrichtung. Erstreckt sich der Auftrag auf angrenzende öffentliche Wege oder Plätze, ändert sich die Rechtslage – dann setzen wir Sachkundekräfte ein. Diese Grenze klären wir bei der Begehung, weil sie den Zuschnitt des Auftrags bestimmt.
Unser Personalstand
Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Der Inhaber befindet sich in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.

Zielgruppen

Wer in Obing auf unseren Runden liegt

  • Landwirtschaftliche Anwesen. Umläufe über Hofeinfahrt, Maschinenhalle und Abstellflächen, verdichtet außerhalb der Feldarbeit, mit vereinbartem Umgang bei Hund, Stall und Tier.
  • Landtechnik, Lohnunternehmen und Transportbetriebe. Prüfpunkte für Fuhrpark und Werkstatt, verlängerte Standzeit an Abstellplätzen, Schließdienst und Anfahrt auf Auslösung.
  • Betriebe im Gewerbegebiet Mitterfeld. Gemeinsamer Umlauf für mehrere Betriebe derselben Lage, stundenweiser Empfang für Kundenverkehr und Anlieferung.
  • Bauherren mit Parzellen im Betrieb. Baustelle als zusätzlicher Prüfpunkt in der Runde, solange Material und Maschinen im Freien lagern – saisonal dazu und wieder heraus.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Streifentour in Obing

Wie kommt mein einzelner Hof in eine Streifentour?
Wir prüfen, ob er auf einer bestehenden Route liegt oder eine neue Runde nötig ist. Auf einer Tour werden mehrere Anwesen nacheinander angefahren, jedes mit eigenem Umlauf und eigenem Prüfkatalog. Weil sich die Beteiligten die Fahrtstrecke teilen, entsteht ein Anteil je Anwesen, den ein einzelner Hof tragen kann – allein wäre dieselbe Leistung unbezahlbar.
Warum vereinbaren Sie Umläufe statt Uhrzeiten?
Weil eine Runde, die jede Nacht zur selben Zeit kommt, von außen ablesbar ist und damit ihre Wirkung verliert. Vereinbart wird deshalb, wie oft Ihr Anwesen in einer Nacht angefahren wird. Wann das geschieht, bestimmt die Tour: mal früh, mal spät, mal aus der anderen Richtung. Auch die Reihenfolge der Anwesen wechselt zwischen den Nächten.
Was steht in dem Prüfkatalog für mein Anwesen?
Was bei der Begehung gemeinsam festgelegt wurde – nicht, was in einer Vorlage steht. Typisch sind Hofeinfahrt, Hallentore, Nebentüren, abgestellte Maschinen und Anhänger, Kraftstofflager, Beleuchtung und Spuren im Hofraum. Der Katalog legt zugleich fest, was ausdrücklich nicht geprüft wird, damit später niemand eine Leistung annimmt, die nie vereinbart war.
Woran sehe ich, dass die Runde tatsächlich gefahren wurde?
Am Anfahrtsnachweis. Er enthält Datum, Ankunftszeit, die abgegangenen Prüfpunkte, den Befund je Punkt und die Abfahrtszeit; ist nichts festzustellen, steht das ausdrücklich so darin. Sie erhalten wöchentlich oder monatlich eine Zusammenstellung, eine Feststellung dagegen sofort. Fällt eine Runde aus, wird auch das eingetragen statt stillschweigend übergangen.
Reicht eine Vorbeifahrt, wenn in der Halle neuwertige Geräte stehen?
Meist nicht. Für einen Wert, den man in einer Nacht wegfährt, vereinbaren wir eine verlängerte Standzeit: Die Kraft bleibt länger am Punkt, geht innen wie außen und schließt beim Verlassen kontrolliert ab. Das kostet mehr je Umlauf als ein reiner Außengang – dafür ist es die einzige Form, die an einer solchen Halle überhaupt etwas ausrichtet.
Wie gehen Ihre Fahrer mit Hofhund, Stall und Vieh um?
Nach dem, was bei der Begehung festgelegt wurde. Bestimmt wird, welche Bereiche betreten und welche gemieden werden, wie sich unsere Fahrer gegenüber einem angebundenen Hund verhalten und was bei einem nachts offenen Stalltor zu tun ist: melden, nicht selbst hantieren. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen ist das keine Nebensache, sondern Teil der Einweisung.
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Der Pförtnerdienst steht an der Grenze des Geländes und entscheidet über Zutritt: Ausweis, Anmeldeliste, Lieferung, Tor, Wachbuch. Der Empfangsdienst sitzt im Haus und betreut: anmelden, ausweisen, Sendungen annehmen, Auskunft geben, oft die Telefonzentrale. In kleineren Betrieben fällt beides auf eine Person – dann sollte in der Anweisung stehen, welche Aufgabe im Zweifel vorgeht.
Können Sie den Empfang nur an einzelnen Stunden besetzen?
Ja, genau dafür ist der stundenweise Empfang gedacht: ein festes Vormittagsfenster, die Anlieferzeiten oder ein Wochentag. So entsteht kein Personalaufbau für eine Aufgabe, die wenige Stunden am Tag anfällt. Voraussetzung ist eine Einweisung vorab, damit unsere Kraft Ihre Abläufe kennt und sie nicht erst am Tresen vor dem Kunden lernt.
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Obing?
Beim Streifendienst zahlen Sie Umläufe, nicht Anwesenheit. Den Anteil je Anwesen bestimmen die Zahl der Beteiligten auf der Runde, die bestellte Zahl der Umläufe, die Lage Ihres Anwesens in der Route, die Standzeit je Halt und ein eventuell saisonal schwankender Takt. Nach der kostenlosen Begehung erhalten Sie binnen 24 Stunden ein schriftliches Angebot mit Prüfkatalog und Satz je Anfahrt.
Brauchen Ihre Fahrer die Sachkundeprüfung für eine Streifentour?
Solange die Runde auf umfriedetem Privatgrund bleibt, genügt die Unterrichtung nach § 34a GewO bei der IHK. Erstreckt sich der Auftrag auf angrenzende öffentliche Wege oder Plätze, verlangt das Gesetz die Sachkundeprüfung – dann setzen wir entsprechend geprüfte Kräfte ein. Wo diese Grenze bei Ihnen verläuft, klären wir bei der Begehung, weil sie den Zuschnitt des Auftrags bestimmt.

Nächster Schritt

Begehung vereinbaren

Gehen Sie mit uns einmal Ihren Hof ab und legen Sie fest, was ein Umlauf umfassen soll. Für die Begehung berechnen wir nichts; binnen 24 Stunden erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit Prüfkatalog, Zahl der Umläufe und Satz je Anfahrt. Fragen Sie ruhig gemeinsam mit Nachbarbetrieben an – das senkt den Anteil für jeden.

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