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Für Flächenbetreiber und Betriebe in Seebruck

Sicherheitsdienst Seebruck

In Seebruck bewachen wir überwiegend Fläche, nicht Gebäude: Stege und Kranplatz, eine Badewiese ohne Umzäunung, Stellflächen mit wechselnden Nutzern und ab Herbst die Hallen mit eingelagertem Gerät. Was das kostet, hängt an der Länge der Runde und an der Zahl der Monate. Nach einer kostenlosen Begehung liegt Ihr Angebot binnen 24 Stunden vor.

  • Kontrolltouren, Nachtdienst, Winterlagerbewachung, Zufahrtsposten, Alarmverfolgung
  • Zwei Sätze im Angebot: einer für die Monate mit Betrieb, einer für die Monate ohne
  • Angebot binnen 24 Stunden nach kostenloser Objektbegehung
  • Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz
  • Bewachungshaftpflicht über die Allianz: 3 Mio. € je Schadenfall
  • Aus der Niederlassung Traunstein – bei Alarm maximal 20 Minuten bis zum Objekt
Objektkontrolle bei Nacht auf einem Gelände am Chiemsee-Ufer

Kurz beantwortet

Welche Bewachung passt auf welche Fläche?

Große offene Fläche, wenige Gebäude, niemand nachts vor Ort – dafür fahren wir eine Runde. Mehrmals je Nacht, zu Zeiten, die sich von außen nicht ablesen lassen, mit Prüfpunkten, die bei der Begehung festgelegt wurden. Ein Platz mit Gästen, aber ohne Personal nach Rezeptionsschluss braucht dagegen eine Nachtkraft, die dableibt: Sie setzt die Platzordnung durch und ist ansprechbar. Hallen mit eingelagertem Gerät zwischen Oktober und April sind wieder ein Rundenfall, allerdings mit anderen Prüfpunkten und in längeren Abständen. Ein Zufahrtsposten lohnt nur an wenigen Tagen im Jahr – dann, wenn viele fremde Fahrzeuge gleichzeitig auf die Fläche wollen.

Zwei Größen bestimmen hier den Preis, und beide lassen sich vorher ausrechnen: wie lange eine Runde dauert und über wie viele Monate sie gefahren wird. Deshalb stehen in unseren Angeboten für Seebruck immer zwei Sätze nebeneinander – einer für die Monate mit Betrieb, einer für die Monate ohne. Wer im März anfragt, bekommt beide; wer im September anfragt, bekommt nur noch den zweiten sinnvoll geplant.

Angerufen werden kann rund um die Uhr, auch samstags, sonntags und an Feiertagen. Für die Begehung berechnen wir nichts, das schriftliche Angebot folgt binnen 24 Stunden – und wenn eine kürzere Runde reicht, schreiben wir das hinein.

Leistungen

Fünf Formen, die in Seebruck tatsächlich gebucht werden

Nicht jede davon passt auf jede Fläche. Welche es bei Ihnen wird, ergibt die Begehung – am Telefon lässt sich das seriös nicht sagen.

Nachtstreife eines Sicherheitsdienstes auf einem Platz in Ufernähe

Kontrolltour über Freiflächen

Mehrere Anfahrten je Nacht, jede mit fester Abfolge von Prüfpunkten: Zufahrt, Zaunlücken, Stegköpfe, Kranplatz, Hallentore, Schaltkästen, Beleuchtung. Die Reihenfolge wechselt, die Punkte nicht. Nach jeder Runde steht fest, was in Ordnung war und was nicht – mit Uhrzeit.

Nachtdienst mit Standort auf dem Platz

Eine Kraft bleibt vor Ort, statt anzufahren. Sinnvoll dort, wo Gäste übernachten und nach Rezeptionsschluss niemand mehr ansprechbar ist: Ruhezeiten durchsetzen, Sanitärgebäude und Stromsäulen im Blick behalten, bei Streitigkeiten dazwischengehen, bevor es die Polizei tut.

Winterlagerbewachung

Von Oktober bis April liegt auf Hallenböden und Freiflächen Material, dessen Eigentümer nicht in Seebruck wohnen. Wir gehen die Reihen ab, achten auf gelöste Planen, verschobene Böcke, offene Hallentore und Reifenspuren im Nassen – Dinge, die einem Bootseigentümer erst im Frühjahr auffallen würden.

Zufahrtsposten an Auf- und Abbautagen

An wenigen Tagen im Jahr fährt alles gleichzeitig auf die Fläche: Kranwagen, Trailer, Handwerker, Zulieferer. Für diese Tage stellen wir jemanden an die Einfahrt, der notiert, wer hereinfährt und in wessen Auftrag Material wieder herausgeht. Danach wird der Posten abgezogen.

Objektschutz für Betriebshof und Halle

Wo produziert oder gelagert wird, gilt dasselbe Prinzip mit anderen Prüfpunkten: Tore, Hallenschlüssel, Freilager, abgestellte Fahrzeuge. Auf Wunsch mit Öffnen und Schließen zu festen Zeiten und mit einem geführten Schlüsselverzeichnis.

Standortkontext

Was in Seebruck bewacht werden kann

Die folgenden Anlagen belegen, welche Arten von Fläche es hier gibt – mehr nicht. Sie sagen nichts darüber, für wen wir arbeiten; Referenzen nennen wir nur, wenn der Kunde das freigegeben hat.

Videoüberwachung einer offenen Freifläche in Ufernähe
  • Ein Hafen in kommunaler Hand. Die Gemeinde betreibt den Yachthafen Seebruck selbst: rund 400 Wasser- und rund 100 Trockenliegeplätze, dazu Slipanlage und zwei Krane mit 2 und 8 Tonnen. Betrieb ist von April bis zum 31. Oktober. Auftraggeber wäre also eine einzige Stelle – auf der Fläche stehen aber Sachen von mehreren hundert Leuten, die einander nicht kennen.
  • Eine Badewiese ohne Umzäunung. Das Chiemseebad Seebruck bietet über 30.000 Quadratmeter Liegefläche. Bei Hitze ist dort kaum ein freier Platz, um zwei Uhr nachts kein Mensch. Eine Fläche dieser Art lässt sich nicht einzäunen und nicht ausleuchten; was bleibt, ist die Runde zu Fuß über die Zugänge, die Parkflächen und die Uferlinie.
  • Ein Platz mit Rezeptionsschluss. Chiemsee Camping Lambach in Lambach 3 hat 2026 vom 1. April bis 4. Oktober geöffnet, die Rezeption ist täglich von 9 bis 18 Uhr besetzt. Alles, was nach 18 Uhr passiert, trifft auf niemanden mehr, der zuständig ist. Genau dieses Zeitfenster füllt ein Nachtdienst.
  • Ein Werk mit Holzlager im Ort. Regnauer Fertigbau in der Pullacher Straße 11 fertigt seit 1929 in Holzbauweise, geführt in dritter Generation, tätig im Wohnhaus- und im Objektbau. Ein solcher Standort bringt Werksverkehr am Tag und ab Schichtende ein leeres Gelände mit Freilager – zwei völlig verschiedene Lagen an derselben Adresse.
  • Handwerk, Gastgewerbe und vermietete Objekte. Dazu kommen kleinere Betriebe und vermietete Häuser in Seebruck, Lambach und Truchtlaching, deren Eigentümer oft anderswo wohnen. Für sie ist die Runde interessant, weil mehrere Adressen in einer Fahrt bedient werden – einzeln angefahren rechnet sich das selten.

Die Runde

Wie eine Kontrolltour in Seebruck abläuft

Eine Runde ist kein Spaziergang mit Taschenlampe. Sie folgt einer Liste, die vorher gemeinsam geschrieben wurde.

Die Prüfpunkte entstehen beim Ablaufen

Bei der Begehung gehen wir die Strecke ab, die später jede Nacht gelaufen wird, und halten fest, wo etwas zu prüfen ist: welches Tor klemmt, welcher Zaun endet im Schilf, welche Lampe brennt seit Wochen nicht. Aus dieser Liste ergibt sich die Dauer einer Runde – und daraus der Preis.

Uferlinie und Stegköpfe gehören dazu

Wer nur die Landseite prüft, prüft die Hälfte. An einem Ufergrundstück kommt man auch übers Wasser an, und ein Steg hat zwei Enden. Deshalb laufen unsere Kräfte die Uferlinie mit ab und sehen an den Stegköpfen nach, ob dort etwas liegt, was gestern noch nicht dort lag.

Zeiten wechseln, Punkte nicht

Wer immer um 23 und um 2 Uhr auftaucht, ist berechenbar. Wir legen die Anfahrten deshalb unregelmäßig, halten aber an jedem Punkt fest, was zu prüfen ist. Die Unregelmäßigkeit kostet nichts extra, sie ist Teil der Planung.

Mehrere Adressen in einer Fahrt

Liegen Hafen, Stellfläche, Betriebshof und ein leerstehendes Objekt im selben Ortsteil, fahren wir sie hintereinander an. Für Sie sinkt damit der Anteil an Fahrzeit, den Sie mitbezahlen. Voraussetzung ist, dass Schlüssel und Zugänge vorher geklärt sind.

Nach der Runde folgt der Eintrag

Jede Fahrt endet schriftlich: wann angekommen, welche Punkte abgearbeitet, was auffällig war, was daraufhin veranlasst wurde. Dieser Eintrag ist im Schadenfall das, was zählt – nicht die Erinnerung an eine ruhige Nacht.

Saison und Winter

Zwei Dienstpläne für dieselbe Fläche

Zwischen April und Oktober ist auf den Flächen etwas los, danach steht dort Material herum. Beides verlangt eine andere Bewachung.

Objektkontrolle bei Nacht auf einem Gelände am Chiemsee-Ufer

Auf- und Abbau sind die dichtesten Tage

Zum Saisonbeginn und zum Saisonende kommt mehr fremder Verkehr auf die Fläche als in den Wochen dazwischen. Wer hier einen Posten an der Einfahrt stellt, verhindert mehr als mit jeder zusätzlichen Nachtrunde – weil Material am helllichten Tag verschwindet, während alle beschäftigt sind.

Im Winter wird die Runde länger und seltener

Ohne Betrieb fällt der Zeitdruck weg, dafür wächst die Zahl der Punkte: Reihen im Hallenlager, Planen, Böcke, Trailerkupplungen, abgestellte Motoren. Wir fahren dann seltener an, bleiben aber länger und sehen genauer nach.

Schäden fallen im Winter später auf

Wem im Sommer etwas fehlt, der merkt es am nächsten Tag. Wem im Januar etwas fehlt, der merkt es im April. Deshalb ist die Dokumentation der Winterrunden für Eigentümer und Versicherer oft wichtiger als die der Sommernächte.

Der Wechsel wird vorher terminiert

Wann von Sommer- auf Winterbetrieb umgestellt wird, legen wir bei Vertragsschluss fest und nicht im Oktober per Anruf. Das gilt für beide Richtungen – auch der Wiederanlauf im Frühjahr steht mit Datum im Vertrag.

Am Saisonende wird ausgewertet

Nach dem letzten Betriebstag gehen wir die Einträge gemeinsam durch: Wo war zu viel Bewachung eingeplant, wo zu wenig, welche Punkte waren nie auffällig. Daraus entsteht die Planung für das nächste Jahr – häufig mit einer kürzeren Runde als zuvor.

Zufahrt und Schlüssel

Zufahrt, Platzordnung und Schlüsselverwaltung

Auf einer offenen Fläche gibt es keine Tür, die man zumachen kann. Die Ordnung entsteht deshalb über Regeln, die jemand tatsächlich durchsetzt.

Zutrittskontrolle an der Einfahrt eines Betriebsgeländes

Der Posten an der Einfahrt

Er notiert Kennzeichen und Firma, fragt nach dem Auftrag und lässt sich bei abgehendem Material zeigen, für wen es abgeholt wird. Was er dabei entscheiden darf und wo er Rücksprache halten muss, steht vorher schriftlich fest – sonst entscheidet er im Zweifel falsch.

Platzordnung ohne Personal am Eingang

Wo abgerechnet, aber nicht kontrolliert wird, findet die Prüfung auf der Fläche statt: belegte Plätze abgleichen, Fahrzeuge ohne Buchung feststellen, auf Höchstparkdauern hinweisen. Ohne diese Gänge bleibt eine Platzregel ein Schild am Zaun.

Hausrecht und seine Grenzen

Einen Platzverweis sprechen unsere Kräfte auf Grundlage des Hausrechts aus, das Sie übertragen, und im Rahmen der Jedermannsrechte. Polizeiliche Befugnisse haben sie nicht. Ab welcher Lage stattdessen die Polizei kommt, legen wir vorher fest und nicht im Streitfall.

Schlüssel, Hallentore und Codes

Wir führen das Verzeichnis, geben aus, nehmen zurück und melden, wenn etwas fehlt. Vor dem ersten Dienst klären wir, welche Schlüssel und Codes vorliegen müssen, damit eine Nachschau nicht am verschlossenen Hallentor endet.

Wen die Kraft nachts anruft

Die Reihenfolge steht vor der ersten Schicht: zuerst die diensthabende Person des Betreibers, dann die benannte Vertretung mit Entscheidungsbefugnis, dann Polizei oder Feuerwehr – letztere sofort, wenn Gefahr im Verzug ist. Wer an einem Augustsonntag um 23 Uhr entscheidet, klären wir vorher.

Entscheidungshilfe

Woran es hakt und was wir dagegen einsetzen

Links steht, was Betreiber uns schildern. Rechts steht, wonach die Leistung im Angebot heißt und wonach sie abgerechnet wird.

Woran es haktWas wir dafür einsetzenWonach abgerechnet wird
Nachts ist auf der Fläche niemandKontrolltour mit PrüfpunktenZahl der Anfahrten je Nacht
Nach Rezeptionsschluss ist niemand ansprechbarNachtdienst mit Standort am PlatzStunden je Schicht
Eingelagertes Gerät steht monatelangWinterlagerbewachungAnfahrten je Woche, Dauer je Anlauf
Am Auf- und Abbautag fährt jeder hereinZufahrtspostenStunden an den betreffenden Tagen
Material geht tagsüber verlorenErfassung ab- und angehender FahrzeugeStunden am Posten
Mehrere Flächen liegen weit auseinanderMehrere Adressen in einer TourAnfahrten je Tour statt je Objekt
Schlüssel und Codes sind unübersichtlichGeführtes SchlüsselverzeichnisPauschal je Verzeichnis
Morgens aufsperren, abends zusperrenÖffnungs- und SchließdienstFeste Zeiten je Tag
Die Meldeanlage löst aus, niemand fährt hinAlarmverfolgungBereitschaft plus Einsatz, max. 20 Minuten Anfahrt
Der Betrieb endet im OktoberGetrennter Wintersatz im selben VertragEigener Satz je Zeitraum

Kosten

Was eine Runde in Seebruck kostet – und wovon das abhängt

Zahlen stehen hier keine, weil sie ohne die Fläche nichts bedeuten. Diese sechs Größen ergeben zusammen den Satz im Angebot.

  • Länge der Runde. Der wichtigste Posten. Eine Fläche, die in acht Minuten abgegangen ist, kostet je Anlauf einen Bruchteil einer Fläche, für die eine Kraft zwanzig Minuten zu Fuß braucht. Die Dauer messen wir bei der Begehung, wir schätzen sie nicht.
  • Zahl der Prüfpunkte. Jeder zusätzliche Punkt verlängert jede einzelne Anfahrt. Manchmal lohnt es sich, einen Punkt baulich zu erledigen – ein Tor, das wieder schließt, muss nicht jede Nacht kontrolliert werden.
  • Zahl der Anfahrten je Nacht. Zwei Runden je Nacht kosten ungefähr das Doppelte von einer. Ob zwei nötig sind, hängt davon ab, wie lange ein unbeobachtetes Zeitfenster sein darf – das entscheiden Sie, wir rechnen es aus.
  • Länge der Saison. Ein Auftrag über sieben Monate lässt sich anders planen als einer über sieben Wochen, weil Einteilung und Einweisung nur einmal anfallen. Aus demselben Grund ist eine früh geplante Saison günstiger als eine nachgemeldete.
  • Lage der Stunden. Nachts, sonntags und an Feiertagen fallen Zuschläge an. Wer den letzten Anlauf statt um vier schon um zwei Uhr fahren lässt, verschiebt damit den Satz spürbar.
  • Geforderte Qualifikationsstufe. Steht in der Ausschreibung die Sachkundeprüfung, obwohl die Tätigkeit sie nicht verlangt, zahlen Sie einen Aufschlag ohne Nutzen. Was Ihr Fall braucht, sagen wir vor dem Angebot – dazu unten mehr.

Ablauf

Von der Anfrage bis zur ersten Runde

  1. Anruf Sie sagen, welche Fläche es ist, ab wann und für wie lange. Wir sagen Ihnen im Gespräch, ob Runde, Nachtdienst oder Posten passt – und ob wir es übernehmen. Das Telefon ist rund um die Uhr besetzt.
  2. Begehung, bei der die Strecke abgelaufen wird Kostenlos und zu Fuß. Wir gehen die spätere Runde einmal komplett, notieren die Prüfpunkte und stoppen die Dauer. Danach wissen beide Seiten, wie viele Minuten ein Anlauf braucht.
  3. Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, mit Prüfpunktliste, Anfahrten je Nacht, Zuschlägen und zwei getrennten Sätzen für Betriebs- und Wintermonate. Was nicht enthalten ist, steht ebenfalls darin.
  4. Dienstanweisung und Meldeweg Vor der ersten Schicht wird schriftlich festgelegt, was unsere Kräfte tun, was ausdrücklich nicht, und wen sie in welcher Lage anrufen. Dazu gehört die Frage, wer am Wochenende entscheidet.
  5. Einweisung auf der Fläche Jede eingeteilte Kraft geht die Runde vor ihrer ersten Schicht einmal mit uns ab. Erst danach beginnt der Dienst – mit einer namentlich benannten Ansprechperson und einer Nummer, die auch nachts jemand abnimmt.
  6. Auswertung nach dem letzten Betriebstag Wir legen die Einträge nebeneinander und ziehen die Runde für das kommende Jahr enger oder weiter. Das ist der Punkt, an dem ein Auftrag üblicherweise günstiger wird, nicht teurer.

Arbeitsweise

Woran Sie uns vor Vertragsschluss messen können

Diese sechs Punkte lassen sich prüfen, bevor die erste Rechnung kommt.

  • Niemand fährt eine Runde, die er nicht kennt. Auch Vertretungen und kurzfristig eingeteilte Saisonkräfte gehen die Strecke vorher einmal ab. Wer eine Fläche zum ersten Mal im Dunkeln sieht, findet die Punkte nicht, an denen es hakt.
  • Die Dienstanweisung steht vor der ersten Schicht. Darin ist beschrieben, welche Aufgaben zu uns gehören, welche ausdrücklich nicht, und wen unsere Kräfte in welcher Lage verständigen. Fehlt sie, fangen wir nicht an.
  • Vertretung wird eingeplant, nicht gesucht. Bei Nachtdiensten und Posten ist die Vertretung von Anfang an mit eingeteilt. Ein Krankheitsfall darf keine leere Schicht ergeben, gerade in den Wochen mit Betrieb.
  • Jede Anfahrt wird schriftlich. Zeitpunkt, abgearbeitete Punkte, Feststellung, veranlasste Schritte. Bei einem besonderen Vorkommnis kommt ein eigener Bericht mit Zeit, Ort, Beteiligten und Ablauf dazu – in der Form, die ein Versicherer später anfordern kann.
  • Eine benannte Person, eine Nummer. Sie bekommen eine feste Ansprechperson aus unserem Haus. Die Rufnummer ist dieselbe, ob Sie um zehn Uhr vormittags oder um drei Uhr nachts anrufen.
  • Die Haftpflicht liegt vor, bevor Sie fragen. Unsere Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Mio. € je Schadenfall für Personen- und Sachschäden sowie je 250.000 € für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden. Den Nachweis legen wir vor.

Qualifikation

§ 34a GewO – und was das für eine Uferfläche bedeutet

Für Seebruck ist die Frage nicht akademisch: Manche Flächen hier sind faktisch öffentlich zugänglich, andere nicht. Davon hängt die Qualifikationsstufe ab.

Die Unterrichtung
Mehrere Tage bei der IHK, Abschluss mit Bescheinigung, Inhalte von Recht über Umgang mit Menschen bis Unfallverhütung und Sicherheitstechnik. Ohne sie darf niemand bewachen. Für Runden über ein umzäuntes Betriebsgelände, für Hallen- und Winterlagerkontrolle und für einen Posten an Ihrer Einfahrt reicht sie.
Die Sachkundeprüfung
Schriftlich und mündlich vor der IHK abzulegen. Das Gesetz verlangt sie unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum und in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, für den Schutz vor Ladendieben, für Türdienste im Gastgewerbe und für die Leitung von Bewachungen in Aufnahmeeinrichtungen sowie bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen.
Die Schlussfolgerung für Seebruck
Ein Badegelände, das tagsüber jeder betreten kann, und ein Uferweg sind etwas anderes als ein abgesperrter Kranplatz. Wo eine Runde durch einen faktisch öffentlich zugänglichen Bereich führt, setzen wir eine sachkundegeprüfte Kraft ein; auf der abgesperrten Fläche wäre das ein Aufschlag ohne Gegenwert. Welche Stufe Ihre Runde verlangt, sagen wir nach der Begehung.
Unser Personalstand
Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Der Inhaber befindet sich derzeit in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.
Bewacherregister
Wer bei uns eine Schicht fährt, ist im bundesweiten Bewacherregister eingetragen und wurde vorab behördlich auf Zuverlässigkeit überprüft. Für Saisonkräfte gilt das genauso wie für Stammpersonal.

Zielgruppen

Wer in Seebruck bei uns anfragt

  • Hafen- und Stegbetreiber. Runden über Stege, Kranplatz und Hallen, Zufahrtsposten zum Ein- und Auswassern, Winterlagerkontrolle von Oktober bis April.
  • Camping- und Stellplatzbetreiber. Nachtdienst ab Rezeptionsschluss, Durchsetzung der Platzordnung, Prüfung belegter Plätze auf der Fläche statt an einer Schranke.
  • Betreiber von Bade- und Freiflächen. Gänge über Zugänge, Parkflächen und Uferlinie in den Nachtstunden, an heißen Wochenenden zusätzlich Präsenz an den Zugängen.
  • Produktions- und Handwerksbetriebe. Runden über Hof, Halle und Freilager, Öffnen und Schließen zu festen Zeiten, Posten an der Einfahrt bei hohem Lieferaufkommen.
  • Eigentümer und Verwalter vermieteter Objekte. Kontrollgänge an leerstehenden Häusern, Schlüsselverwaltung und Alarmverfolgung, wenn der Eigentümer weit entfernt wohnt.
  • Bauherren mit Vorhaben in Ufernähe. Bewachung in den Wochen mit Material auf der Fläche, danach Rückbau der Besetzung und Übergang auf die normale Runde.

Häufige Fragen

Häufige Fragen von Flächenbetreibern in Seebruck

Wie viele Anfahrten pro Nacht brauchen wir?
Das ergibt sich daraus, wie lange ein unbeobachtetes Zeitfenster sein darf. Bei eingelagertem Gerät reicht oft eine Anfahrt je Nacht, bei belegten Stegen in der Hochsaison sind zwei bis drei üblich. Wir messen bei der Begehung, wie lange eine Runde dauert, und rechnen Ihnen beide Varianten mit Preis vor. Entscheiden können Sie danach.
Was kostet eine Kontrolltour in Seebruck?
Der Satz entsteht aus der Länge der Runde, der Zahl der Prüfpunkte, den Anfahrten je Nacht, der Zahl der Monate und der Lage der Stunden. Deshalb messen wir die Strecke, statt zu schätzen. Nach der kostenlosen Begehung bekommen Sie binnen 24 Stunden ein schriftliches Angebot mit getrennten Sätzen für Betriebs- und Wintermonate.
Bewachen Sie auch nur die Wintermonate?
Ja, das ist sogar der häufigere Auftrag. Zwischen Oktober und April steht auf Hallenböden und Freiflächen Material, dessen Eigentümer weit weg wohnen; ein Schaden fällt dort erst im Frühjahr auf. Wir fahren dann seltener an als im Sommer, bleiben aber länger und arbeiten eine andere Punktliste ab – Planen, Böcke, Hallentore, Spuren.
Lohnt sich ein Posten an der Einfahrt oder reicht die Nachtrunde?
Beides deckt verschiedene Verluste ab. Die Runde schützt die Stunden ohne Betrieb, der Posten die Tage, an denen viele fremde Fahrzeuge gleichzeitig auf die Fläche fahren. Beim Saisonauf- und -abbau ist der Posten meist die wirksamere Maßnahme, weil dort geprüft wird, in wessen Auftrag Material wieder hinausgeht.
Wie kontrollieren Sie einen Platz ohne Schranke und ohne Personal?
Über Gänge auf der Fläche statt über einen Eingang. Unsere Kraft gleicht belegte Plätze ab, stellt Fahrzeuge ohne gültige Buchung fest und weist auf Höchstparkdauern hin; jede Feststellung wird mit Uhrzeit und Standplatz vermerkt. Ohne diese Gänge bleibt jede Platzregel ein Schild, an das sich hält, wer will.
Dürfen Ihre Kräfte jemanden vom Gelände weisen?
Ja, gestützt auf das Hausrecht, das Sie übertragen, und im Rahmen der Jedermannsrechte; polizeiliche Befugnisse hat ein privater Sicherheitsdienst nicht. Ab welcher Lage stattdessen die Polizei gerufen wird, steht vorher in der Dienstanweisung und wird nicht im Streitfall ausgehandelt. Alle Kräfte sind im Bewacherregister erfasst und behördlich zuverlässigkeitsgeprüft.
Können mehrere unserer Flächen in einer Fahrt bedient werden?
Ja, und das ist der übliche Weg, Kosten zu senken. Liegen Hafenfläche, Stellplatz, Betriebshof und ein leerstehendes Objekt im selben Bereich, fahren wir sie hintereinander an; Sie zahlen dann weniger Fahrzeit je Objekt. Voraussetzung ist, dass Schlüssel, Codes und Zuständigkeiten für alle Adressen vorher geklärt sind.
Was passiert, wenn nachts die Meldeanlage auslöst?
Eine Kraft fährt an, prüft von außen nach innen, hält den Befund fest und zieht bei einem echten Ereignis Polizei oder Feuerwehr hinzu und weist sie ein. Im Chiemgau sind wir dabei in maximal 20 Minuten am Objekt. Vorher wird geklärt, welche Schlüssel vorliegen müssen, damit die Nachschau nicht am Hallentor endet.
Brauchen die Kräfte auf unserer Fläche die Sachkundeprüfung?
Das hängt davon ab, ob die Runde durch einen faktisch öffentlich zugänglichen Bereich führt. Für ein abgesperrtes Betriebs- oder Hafengelände genügt die Unterrichtung nach § 34a GewO. Bei Uferwegen und frei betretbaren Badeflächen kann die Sachkundeprüfung erforderlich sein. Wir sagen Ihnen nach der Begehung, welche Stufe Ihr Fall verlangt.
Wie kurzfristig können Sie in Seebruck anfangen?
Alarmverfolgung und einzelne Nachtrunden lassen sich meist zügig einrichten. Ein durchgehender Nachtdienst über eine ganze Saison braucht Vorlauf, weil Personal eingeteilt, die Runde abgelaufen und die Dienstanweisung abgestimmt werden muss. Rufen Sie an – wir sagen Ihnen im Gespräch ein realistisches Startdatum statt eines gefälligen.

Nächster Schritt

Begehung vereinbaren

Gehen Sie die Fläche einmal mit uns ab – Stege, Zufahrt, Hallen, Uferlinie. Das kostet nichts, und binnen 24 Stunden haben Sie ein schriftliches Angebot mit getrennten Sätzen für die Betriebs- und die Wintermonate. Reicht eine kürzere Runde, steht das ebenfalls darin.

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