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Für Bauherren, Logistik und Besucherobjekte im Landkreis Erding

Sicherheitsdienst Erding

Wir bewachen Baufelder, die über Jahre laufen, sichern Logistikhallen, Rampen und Höfe im Flughafenumland und besetzen Tore, Pforten und Empfänge in Erding und im Landkreis. Die Objektbegehung ist kostenlos, Ihr schriftliches Angebot liegt binnen 24 Stunden vor.

  • Baustellenbewachung, Objektschutz, Torbetrieb, Zutrittskontrolle, Empfangs- und Werkschutz
  • Kostenlose Begehung, schriftliches Angebot innerhalb von 24 Stunden
  • Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK), mehr als 25 zusätzlich mit bestandener Sachkundeprüfung
  • Disposition über die Geschäftsstelle München, Tal 44 – Rufnummer 0800 247 365 55
  • Bewachungshaftpflicht über die Allianz: 3 Mio. € je Schadenfall
Mobiler Videoturm sichert ein weitläufiges Baufeld

Kurz beantwortet

Welche Leistung passt zu Ihrem Objekt in Erding?

Wird auf Ihrer Fläche über Monate oder Jahre gebaut, brauchen Sie Baustellenbewachung – eine, die mit dem Bauabschnitt mitwandert, statt an einem einmal aufgestellten Bauzaun kleben zu bleiben. Lagern und verladen Sie Ware in Hallen mit Rampen und Lkw-Verkehr, ist Objektschutz mit Torbetrieb die passende Form: geregelte Einfahrt, kontrollierte Abfertigung, Kontrollgänge außerhalb der Umschlagzeiten. Kommt täglich Publikum ins Haus, ist ein besetzter Empfang die Antwort. Gehört Sicherheit fest zu Ihrem Betriebsablauf, mit Schichtübergabe und Alarmorganisation, heißt die Bestellung Werkschutz.

In Erding überlagern sich die ersten beiden Fälle dauerhaft. Auf dem Konversionsareal des Fliegerhorsts stehen nach Angaben der Stadt rund 351 Hektar zur Umnutzung bereit, und beim Erdinger Ringschluss ist ein Bahnbauabschnitt im Genehmigungsverfahren. Gleichzeitig wächst im Umland Lagerfläche nach. Wer hier plant, plant über Jahre – und genau so kalkulieren wir auch.

Anrufen können Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit, Wochenenden und Feiertage eingeschlossen. Für die Begehung stellen wir nichts in Rechnung; das Angebot folgt binnen 24 Stunden schriftlich. Disponiert wird der Landkreis über unsere Geschäftsstelle in München.

Leistungen

Sechs Leistungen für Bauherren, Logistiker und Betreiber

Was zu Ihrer Fläche passt, ergibt sich aus der Begehung – aus Zaunverlauf, Toren und Nachtsituation, nicht aus einem Katalog.

Nachtbewachung eines eingezäunten Baufelds

Baustellenbewachung auf langlaufenden Baufeldern

Absicherung von Abbruch-, Erschließungs- und Neubauflächen über die gesamte Bauzeit: Nachtpräsenz oder Streife zu wechselnden Zeiten, Kontrolle von Bauzaun, Toren, Containern und Kranbereich. Dazu Ausweisprüfung nach SOKA- und Mindestlohnvorgaben und Winterdienstkontrolle.

Objektschutz für Hallen, Rampen und Höfe

Sicherung eines abgegrenzten Areals durch Präsenz oder mehrere Anfahrten je Nacht nach festem Prüfkatalog, Meldung von Auffälligkeiten, im Ereignisfall Einweisung der Einsatzkräfte. Jeder Kontrollpunkt wird per NFC oder QR quittiert.

Torbetrieb und Lkw-Abfertigung

Besetzung von Tor oder Pforte nach schriftlicher Anweisung: Ausweis prüfen, mit der Avisierung abgleichen, Fahrzeug und Ladung gegen die Begleitpapiere halten, Schranke bedienen, Wachbuch führen. Auch als reine Nachtbesetzung, wenn tagsüber Ihre Disposition am Tor sitzt.

Zutrittskontrolle und Fremdfirmenverwaltung

Der organisatorische Anteil, den keine Karte übernimmt: feste Anmeldung für Fremdfirmen, befristete Besucherausweise mit Ziel und Uhrzeit, Ausbuchen beim Verlassen, Prüfung am Schichtende. Wir arbeiten mit Ihrer vorhandenen Technik.

Empfangsdienst in Häusern mit Publikumsverkehr

Besucheranmeldung, Ausweisausgabe und -rücknahme, Telefonzentrale, Post- und Paketannahme, Fundsachen, Raumbuchung. Ebenso als Vertretung in Randzeiten, bei Urlaub und Krankheit.

Werkschutz, Schließdienst und Alarmverfolgung

Werkschutz bindet die Bewachung in Ihre Betriebsorganisation ein: Schichtübergabe an das Personal des Kunden, Fremdfirmenkoordination, Meldewege zu Haustechnik, Arbeitssicherheit und Brandschutz. Dazu Öffnen und Schließen zu festen Zeiten und die Nachschau nach einem Alarm.

Standortkontext

Welche Objektarten es in Erding und im Landkreis gibt

Belegter Standortkontext – er zeigt, womit wir es hier zu tun haben. Wen wir betreuen, steht dort nicht: Auftraggeber nennen wir nur nach ausdrücklicher Freigabe.

  • Viel Fläche, eine Große Kreisstadt in der Mitte. Der Landkreis zählt 140.127 Einwohner (31.12.2024) auf 87.074 Hektar, also 870,74 Quadratkilometern; die Große Kreisstadt Erding kommt auf 36.471 Einwohner (31.12.2024) und 5.461 Hektar. Der veröffentlichte Dichtewert von 158 Einwohnern je Quadratkilometer gehört zum Zensusstand vom 15.05.2022.
  • Ein Arbeitsmarkt, der zuletzt kräftig zugelegt hat. Im März 2025 waren im Landkreis 48.376 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 2,8 Prozent oder 1.315 mehr als im März 2024 – im Agenturbezirk der stärkste prozentuale Zuwachs. Im September 2025 lag die Arbeitslosenquote bei 3,0 Prozent und 2.583 Arbeitslosen.
  • Logistik gehört zu den stärksten Branchen. Das Jobcenter ARUSO Erding nennt für 2025 als stärkste Branchen Gesundheits- und Sozialwesen, Verkauf und Handel sowie Lager, Logistik und Transport. Das ist die entscheidende Mischung: Häuser mit Publikumsverkehr auf der einen Seite, Hallen mit Torverkehr und Nachtruhe auf der anderen.
  • Das Flughafenumland als wirtschaftlicher Rahmen. Zum Umland des Flughafens München zählen 71 Städte und Gemeinden; als Anrainergemeinden werden Eitting, Hallbergmoos und Oberding geführt. Am Standort selbst arbeiteten Ende 2024 rund 37.000 Beschäftigte in etwa 470 Unternehmen und Behörden; für 2025 weist der statistische Jahresbericht 43,4 Millionen Fluggäste und 339.671 Tonnen Luftfracht aus. Das erzeugt im Umland Lager- und Umschlagflächen.
  • Logistik- und Gewerbelagen im ganzen Landkreis. In Oberding liegen Logistikbetriebe in den Gewerbegebieten Loh- und Eichenstraße; die GROUP7 AG kündigte für Schwaig ein Logistikzentrum mit 60.000 Quadratmetern plus 5.000 Quadratmetern Verwaltung auf zehn Hektar an, 48 Millionen Euro Investition, rund 210 neue Arbeitsplätze (10.05.2023). Im Osten führt Dorfen unter anderem die Gewerbepläne „Am Brühl“, „Gewerbepark Dorfen Südwest“ und „GE Dorfen Süd B 15-Ost“.
  • Klinikum und Therme als Häuser mit Besucherströmen. Das Klinikum Landkreis Erding nennt nach eigenen Angaben 330 stationäre Betten, zwölf ambulante Plätze in der Schmerztagesklinik und über 1.000 Beschäftigte einschließlich Schüler. Die Therme Erding zählte 2023 rund 1,9 Millionen Besucher; der Betreiber bezeichnet sein Haus nach eigener Angabe als größte Therme der Welt.

Konversion

Bewachung auf dem Konversionsareal des Fliegerhorsts

Eine Konversionsfläche ist keine gewöhnliche Baustelle: Sie hat einen Bestand aus alten Gebäuden und Wegen, wird abschnittsweise entwickelt und bleibt jahrelang zwischen Räumung und Neubau.

Blick über ein weitläufiges Baufeld mit Kran bei Nacht
  • Die Größenordnung bestimmt die Methode. Die Stadt Erding beziffert die Gesamtfläche des Fliegerhorsts mit rund 442 Hektar, davon rund 380 Hektar auf Erdinger Stadtgebiet; rund 351 Hektar stehen für eine Umnutzung zur Verfügung. Ein Rahmenplan liegt vor. Auf dieser Größe ist ein Posten am Haupttor keine Bewachung, sondern ein Empfang.
  • Leerstehender Bestand ist der empfindlichste Teil. Zwischen Schließung und Abbruch stehen Gebäude, die weder betrieben noch bewacht werden und in denen Kupfer, Kabel und Metall verbaut bleiben. Wir nehmen sie getrennt in den Prüfkatalog auf: Türen, Fenster, Kellerzugänge, Dachausstiege, Aufbruchspuren.
  • Abschnittsweise Entwicklung heißt wechselnde Grenzen. Wird ein Teilbereich freigegeben, verschiebt sich die Zaunlinie, ein Tor entfällt, ein neues entsteht. Wir halten den Verlauf im Objektplan nach und lassen ihn bei jeder Änderung von Ihrer Bauleitung bestätigen – sonst kontrolliert eine Kraft nachts eine Grenze, die es nicht mehr gibt.
  • Mehrere Beteiligte auf einer Fläche. Bauherr, Erschließungsträger, Abbruchunternehmen und Nachnutzer arbeiten parallel. Für jeden Bereich muss feststehen, wer Zutritt erteilt und wer im Ereignisfall angerufen wird. Diese Liste gehört in die Dienstanweisung, nicht an die Wand des Wachcontainers.
  • Mobile Kameratechnik auf Freiflächen. Bei Freiflächen kommt bei Bedarf mobile Kameratechnik dazu. Sie ersetzt keine Kraft, liefert aber Bilder für Bereiche ohne Sichtbeziehung. Standorte, Aufzeichnungsdauer und Einsichtsrechte legen wir vor dem ersten Dienst fest.

Bahnbau

Bahnbaufelder: Erdinger Ringschluss und das, was daran hängt

Für den Erdinger Ringschluss steht der Abschnitt B 2 Schwaigerloh–Altenerding im Genehmigungsverfahren. Vorgesehen sind eine zweigleisige elektrifizierte Strecke und ein neuer Bahnhof Erding „Fliegerhorst“ mit zwei Außenbahnsteigen für die S-Bahn und einem Bahnsteig für den Regionalverkehr. Die Walpertskirchener Spange ist im Planfeststellungsverfahren, die Neufahrner Kurve seit Ende 2018 in Betrieb.

Warum wir keine Termine in ein Angebot schreiben

Solange ein Abschnitt im Genehmigungsverfahren steht, sind Baubeginn und Inbetriebnahme nicht belastbar veröffentlicht – wir behaupten deshalb keine. Grundlage der Kalkulation sind Bauabschnitt, Flächenzuschnitt und Schichtlage; üblich ist ein Rahmenvertrag mit abrufbaren Schichten.

Ein Streckenbaufeld ist lang und schmal

Anders als ein Hallengrundstück hat ein Trassenabschnitt viele Zugänge, Wirtschaftswege kreuzen ihn, und das Material liegt über Kilometer verteilt statt an einem Lagerplatz. Ein fester Posten sieht davon fast nichts. Wir arbeiten mit befahrenen Streifen und Kontrollpunkten an Übergängen, Materialstellen und Einfahrten.

Ein neuer Bahnhof ist eine Hochbaustelle im Streckenbau

Wo Bahnsteige, Zugänge und Verkehrsanlagen entstehen, treffen Rohbau, Technikgewerke und Ausbau auf engem Feld zusammen: mehr Ausweisprüfung am Tag, mehr Gewerke, mehr Schlüssel – und ein höherer Materialwert, der verbaut, aber noch nicht geschützt ist.

Einrichtungsflächen und Zwischenlager gehören dazu

Baustelleneinrichtung, Zwischenlager und Umschlagpunkte liegen selten dort, wo gebaut wird. Wir erfassen sie bei der Begehung mit und entscheiden, welche in dieselbe Tour gehören. Vergessene Nebenflächen sind der häufigste Grund für Verluste, die niemand einem Bauabschnitt zuordnen kann.

Wo öffentlicher Verkehr beginnt, ändert sich die Qualifikation

Ein abgesperrtes Baufeld ist Hausrechtsbereich des Bauherrn. Reicht ein Abschnitt in Flächen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr hinein, verlangt § 34a GewO für Kontrollgänge dort die Sachkundeprüfung. Diese Zuordnung gehört vor die Ausschreibung, nicht in die erste Schicht.

Logistik und Besucherobjekte

Objektschutz für Logistikhallen und Häuser mit Besucherströmen

Zwei sehr verschiedene Objektarten liegen hier dicht beieinander: Hallen, die nachts leer und tagsüber voller Lkw sind, und Häuser mit hohem Besucheraufkommen. Beide brauchen andere Schichten und andere Prüfkataloge.

Kameratechnik sichert eine offene Hof- und Stellfläche

Der Hof ist wichtiger als die Halle

In einem Logistikobjekt liegt der bewegliche Wert selten hinter der verschlossenen Tür, sondern draußen: abgestellte Trailer, Wechselbrücken, Ladungsträger, Stapler, Diesel. Der Prüfkatalog folgt deshalb Stellplätzen, Zufahrten und Zaunecken, nicht einem Raumplan.

Rampe und Torbetrieb im Tagesgeschäft

Am Tor laufen Speditionen, Werkverkehr, Handwerker und Besucher in denselben Stunden auf. Geprüft wird in fester Reihenfolge: Ausweis, Abgleich mit der Avisierung, Fahrzeug und Ladung gegen die Begleitpapiere, dann die Schranke. Der teuerste Fehler ist die eingespielte Ausnahme – der bekannte Fahrer, der durchgewunken wird.

Nachtruhe ist nicht gleich Betriebsruhe

Viele Hallen arbeiten in Wellen: nachts Wareneingang, morgens Kommissionierung, abends Versand. Wir legen die Kontrollgänge in die tatsächlichen Ruhezeiten statt in ein Standardfenster. Dafür brauchen wir Ihren Umschlagrhythmus, nicht Ihre Öffnungszeiten.

Besucherobjekte: Parkflächen zuerst

Bei Häusern mit hohem Besucheraufkommen entsteht die erste Sicherheitslage auf dem Parkplatz und an den Nebeneingängen, lange bevor jemand im Gebäude steht. Wir besetzen Zugänge, halten Feuerwehrzufahrten frei und regeln den Rückstau bei Andrang. Innen übernimmt der Empfang Anmeldung, Ausweisverfahren und Auskunft.

Nach dem Alarm fährt jemand hin

Löst Ihre Einbruch- oder Brandmeldeanlage aus, übernimmt eine Kraft die Nachschau: von außen nach innen, Befund dokumentiert, im echten Ereignisfall Polizei oder Feuerwehr verständigt und eingewiesen. Wer die Kosten eines Fehlalarms trägt und wer nachts einen Schlüssel bekommt, steht vorher im Vertrag.

Arbeitsweise

Wie wir arbeiten

Sechs Punkte, die Sie vor der Unterschrift abfragen können – auch bei jedem anderen Anbieter.

  • Je Objekt eine schriftliche, abgestimmte Dienstanweisung. Sie beschreibt Aufgaben, Grenzen der Zuständigkeit, Meldewege und das Verhalten in besonderen Lagen. Bei wandernden Baufeldern gehört der Objektplan dazu. Ohne unterschriebene Anweisung nehmen wir keinen Dienst auf.
  • Einweisung am Objekt vor dem ersten Dienst. Jede eingeteilte Kraft geht die Fläche vorher ab: Tore, Wege, Container, Technikpunkte, Ansprechpartner. Vertretungen eingeschlossen – wer ein Gelände nachts zum ersten Mal sieht, erkennt Abweichungen nicht.
  • Kontrollpunkte werden quittiert, nicht behauptet. Jeder Punkt wird per NFC oder QR mit Uhrzeit bestätigt. Damit ist belegbar, wann welcher Bereich begangen wurde, nicht nur, dass jemand vor Ort war. Der Bericht geht am Folgetag per E-Mail heraus, bei Vorkommnissen mit Fotos.
  • Schlüssel und Berechtigungen mit dokumentiertem Rücklauf. Ausgabe und Rücknahme werden festgehalten, das Verzeichnis führen wir. Kritisch ist der Entzug: Eine Berechtigung, die nach Projektende weiterläuft, fällt erst auf, wenn jemand sie benutzt.
  • Vertretung ist eingeplant, und Sie haben einen Namen. Vertretung bei Krankheit und Urlaub ist fest eingeplant, nicht improvisiert. Sie erhalten eine benannte Ansprechperson und eine Rufnummer, die nachts und an Feiertagen dieselbe ist wie tagsüber.
  • Bewacherregister und Bewachungshaftpflicht. Jede eingesetzte Person ist im bundesweiten Bewacherregister erfasst und behördlich auf Zuverlässigkeit geprüft. Die Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden sowie je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden.

Qualifikation

Unterrichtung und Sachkundeprüfung nach § 34a GewO

Das Bewachungsgewerbe kennt zwei Qualifikationsstufen. In Erding entscheidet sich die Zuordnung an einer Frage: Liegt die Fläche hinter einer Absperrung, oder ist sie tatsächlich öffentlich befahren und begangen?

Unterrichtung nach § 34a GewO
Eine mehrtägige Unterrichtung bei der IHK zu Recht, Umgang mit Menschen, Unfallverhütung und Sicherheitstechnik, abgeschlossen mit einer Bescheinigung. Sie ist die Mindestvoraussetzung für jede Bewachungstätigkeit. Für Empfangs- und Pförtnerdienst in einem Betriebsgebäude, für Objektschutz und für Kontrollgänge auf dem eigenen Betriebsgelände genügt sie.
Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
Die höhere Stufe mit schriftlicher und mündlicher Prüfung vor der IHK. Vorgeschrieben ist sie unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, für den Schutz vor Ladendieben, für Türdienste im Gastgewerbe sowie für die Leitung von Bewachungen in Aufnahmeeinrichtungen und bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen. Für Gewerbetreibende und Leitungspersonal gilt sie, soweit sie unmittelbar mit Bewachungsaufgaben befasst sind.
Was daraus für Baufelder und Konversionsflächen folgt
Ein eingezäuntes Baufeld unterliegt dem Hausrecht des Bauherrn; dort genügt für Streife und Torbesetzung die Unterrichtung. Auf einem Konversionsareal ist das seltener eindeutig, weil Teilflächen bereits übergeben oder öffentlich erschlossen sein können. Wir weisen die Stufe je Posten im Angebot aus.
Was daraus für Hallen und Besucherobjekte folgt
Tor, Rampe, Hof und Verwaltungsfoyer eines Logistikstandorts sind nicht öffentlich zugänglich – hier ist die Unterrichtung die verlangte Qualifikation. Pauschal ausgeschriebene Sachkunde verteuert die Leistung ohne Sicherheitsgewinn; sobald in einem Bereich mit tatsächlich öffentlichem Verkehr kontrolliert wird, verschiebt sich die Anforderung.
Unser Personalstand
Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) sind bayernweit für uns im Einsatz. Inhaber Michael Hundsberger ist in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.

Entscheidungshilfe

Anforderung und passende Sicherheitsleistung

Links steht, wie Sie die Lage schildern würden. Daneben steht, wie die Leistung im Angebot heißt und wie sie üblicherweise gelegt wird.

Ihre Lage im Landkreis ErdingPassende SicherheitsleistungÜbliche Besetzung
Ein Baufeld läuft über Jahre und verschiebt seine GrenzenBaustellenbewachung im RahmenvertragAbrufbare Schichten je Bauabschnitt
Leerstehende Bestandsgebäude warten auf den AbbruchObjektschutz mit eigenem PrüfkatalogStreife mit quittierten Kontrollpunkten
Material liegt über eine lange, schmale Trasse verteiltBefahrene Streife statt fester PostenMehrere Anfahrten je Nacht
Auf der Freifläche fehlt die SichtbeziehungBewachung mit mobiler KameratechnikTechnik ergänzend zur Streife
Trailer und Wechselbrücken stehen nachts im HofObjektschutz für Hof- und StellflächenKontrollgänge zu wechselnden Zeiten
Speditionen, Handwerker und Besucher treffen am Tor zusammenTorbetrieb mit Lkw-AbfertigungBesetzt zu den Umschlagzeiten
Abends ist unklar, welche Fremdfirma noch auf dem Gelände istZutrittskontrolle mit AusweisverfahrenAnmeldung, Ausgabe, Ausbuchung
Ein Haus empfängt tagsüber viele BesucherEmpfangsdienst mit ZugangsbesetzungZu den Öffnungszeiten, plus Parkflächen
Sicherheit soll in Schichtübergabe und Alarmplan auftauchenWerkschutzStammkräfte nach Schichtplan
Kontrolliert wird in einem tatsächlich öffentlich genutzten BereichEinsatz mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewOPersonal der höheren Qualifikationsstufe

Kosten

Wovon der Preis abhängt

Ein Stundensatz ohne Kenntnis der Fläche wäre geraten. Diese sechs Größen entscheiden über das Angebot.

  • Besetzungsform. Ein dauerhaft besetztes Tor rechnet sich nach Stunden, Objekt- und Baustellenschutz nach Zahl und Dauer der Kontrollgänge, Alarmverfolgung als Bereitschaft zuzüglich Einsatz. Zwischen diesen Rechenwegen liegen Größenordnungen.
  • Zuschnitt und Weglänge der Fläche. Ein Kilometer Trasse mit sechs Zugängen kostet je Kontrollgang mehr Zeit als ein kompaktes Hallengrundstück mit zwei Toren. Dasselbe gilt für Areale, deren Grenzen sich mit dem Bauabschnitt verschieben.
  • Lage der Schichten. Nachtstunden, Wochenenden und Feiertage sind zuschlagspflichtig. Bei Logistikobjekten lohnt die Frage, wann tatsächlich Ruhe herrscht: Wer die Kontrollgänge in das reale Umschlagloch legt, bezahlt dieselbe Sicherheit günstiger.
  • Technikanteil auf Freiflächen. Mobile Kameratechnik kann auf weiten Flächen Präsenzstunden ergänzen oder teilweise ersetzen. Ob sich das rechnet, hängt von Größe, Sichtachsen, Beleuchtung und Zufahrten ab.
  • Geforderte Qualifikationsstufe. Sachkundegeprüfte Kräfte kosten mehr als unterrichtete. Berechtigt ist das, wo das Gesetz sie verlangt, und reine Verteuerung, wo die Fläche hinter der Absperrung liegt.
  • Laufzeit und Zahl der Objekte. Ein langer Auftrag verteilt Einweisung und Dienstplanung auf viele Schichten. Mehrere Standorte lassen sich in einer Tour bedienen – bei den Entfernungen zwischen Erding, Oberding und Dorfen der zweitgrößte Hebel.

Ablauf

Von der Anfrage bis zum ersten Dienst

Fünf Schritte – für ein einzelnes Objekt ebenso wie für ein Baufeld, das über Jahre läuft.

  1. Anfrage per Telefon oder E-Mail Sie schildern Fläche, Anlass und die Zeiten, die abgedeckt werden sollen. Wir ordnen das im selben Gespräch einer Leistungsform zu und sagen, ob wir die Aufgabe übernehmen. Unser Telefon ist rund um die Uhr besetzt.
  2. Kostenlose Objektbegehung Wir sehen uns Zaunverlauf, Tore, Zufahrten, Lagerplätze, Beleuchtung, Stellflächen und die vorhandene Zutrittstechnik an. Bei Bauvorhaben sprechen wir mit der Bauleitung, bei Betrieben mit Haustechnik oder Arbeitssicherheit – und klären, welche Teilflächen öffentlich zugänglich sind.
  3. Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, mit Leistungsbeschreibung, Besetzungszeiten, Qualifikationsstufe je Posten, Stundensätzen und Nebenkosten. Aufgeführt ist auch, was nicht enthalten ist – im laufenden Auftrag soll keine Nachforderung überraschen.
  4. Dienstanweisung abstimmen Vor der ersten Schicht wird festgelegt, welche Aufgaben auf unsere Kräfte entfallen, wo ihre Zuständigkeit endet und wen sie in welcher Lage anrufen. Bei Baufeldern gehört der Objektplan mit Toren und Grenzen dazu.
  5. Einweisung und Dienstbeginn Alle eingeteilten Kräfte gehen das Objekt vorab mit einem Verantwortlichen ab, Vertretungen eingeschlossen. Danach startet der Dienst – mit benannter Ansprechperson und dem ersten Bericht am Folgetag.

Zielgruppen

Für welche Häuser wir im Landkreis Erding arbeiten

  • Bauherren, Projektentwickler und Generalunternehmer. Bewachung von Abbruch-, Erschließungs- und Hochbaufeldern über die gesamte Laufzeit, Ausweisprüfung nach SOKA und Mindestlohn, Winterdienstkontrolle, mobile Kameratechnik.
  • Logistik, Lager und Umschlagbetriebe. Torbetrieb mit Abgleich von Avisierung und Begleitpapieren, Kontrolle von Rampen, Höfen und Stellflächen, Objektschutz in den Ruhezeiten, Schließdienst und Nachschau nach Alarm.
  • Produzierende Betriebe und Gewerbeparks. Werkschutz mit Schichtübergabe an Ihr Personal, Fremdfirmenverwaltung, Kontrollgänge über Halle, Hof und Lager, Mitwirkung an Betriebs- und Alarmanweisungen.
  • Häuser mit starkem Besucherverkehr. Besetzung von Zugängen und Parkflächen, Freihalten von Feuerwehrzufahrten, Rückstauregelung bei Andrang, Empfang mit Anmeldung und Ausweisverfahren.
  • Kliniken, Pflege und Gesundheitseinrichtungen. Empfang und Besucherorganisation, Nachtbesetzung, Zutritt externer Dienstleister, Objektschutz für Technikzentrale und Nebengebäude, Begleitung von Umbauten im laufenden Betrieb.
  • Kommunen, Verwaltung und Bürogebäude. Empfang mit Besucheranmeldung, Telefonzentrale, Post- und Paketannahme, Zutrittsregelung bei mehreren Nutzern, Öffnungs- und Schließdienst, Kontrollgang außerhalb der Dienstzeiten.

Häufige Fragen

Häufige Fragen von Unternehmen im Landkreis Erding

Bewachen Sie ein Baufeld, das über mehrere Jahre läuft?
Ja, und das ist für uns der Regelfall. Wir arbeiten mit einem Rahmenvertrag und abrufbaren Schichten, damit die Besetzung mit jedem Bauabschnitt mitgeht. Verschiebt sich die Zaunlinie, lassen wir den neuen Verlauf von Ihrer Bauleitung bestätigen und passen den Objektplan der Dienstanweisung an. Über eine lange Laufzeit sinkt der Aufwand je Nacht, weil Einweisung und Wegekenntnis nur einmal anfallen.
Wie sichern Sie leerstehende Bestandsgebäude auf einem Konversionsareal?
Mit einem eigenen Prüfkatalog, getrennt von den aktiven Baufeldern. Kontrolliert werden Türen, Fenster, Kellerzugänge, Dachausstiege und erkennbare Aufbruchspuren, weil in solchen Gebäuden Kupfer, Kabel und Metall verbaut bleiben. Die Stadt Erding weist für den Fliegerhorst rund 351 Hektar Umnutzungsfläche aus – auf dieser Größe arbeiten wir mit befahrenen Streifen und quittierten Kontrollpunkten.
Was ist bei einer Bahnbaustelle anders als bei einem Hallenneubau?
Der Zuschnitt. Ein Trassenabschnitt ist lang und schmal, hat viele Zugänge, wird von Wirtschaftswegen gekreuzt, und das Material liegt über Kilometer verteilt statt an einem Lagerplatz. Deshalb arbeiten wir mit befahrenen Streifen und Kontrollpunkten an Übergängen, Materialstellen und Einfahrten. Für den Abschnitt B 2 Schwaigerloh–Altenerding läuft das Genehmigungsverfahren; Termine nennen wir deshalb nicht.
Übernehmen Sie den Torbetrieb an einer Logistikhalle im Erdinger Umland?
Ja, einschließlich der Lkw-Abfertigung. Geprüft wird in fester Reihenfolge: Ausweis, Abgleich mit der Avisierung, Fahrzeug und Ladung gegen die Begleitpapiere, dann die Schranke. Logistikbetriebe liegen unter anderem in den Oberdinger Gewerbegebieten an Loh- und Eichenstraße. Möglich ist auch eine reine Nachtbesetzung, wenn tagsüber Ihre eigene Disposition am Tor sitzt.
Wie planen Sie Kontrollgänge bei einem Lager mit Nachtbetrieb?
Nach Ihrem Umschlagrhythmus, nicht nach Öffnungszeiten. Viele Hallen arbeiten in Wellen mit nächtlichem Wareneingang, morgendlicher Kommissionierung und abendlichem Versand; die tatsächliche Ruhephase liegt dann quer zu jedem Standardfenster. Wir legen die Gänge zu wechselnden Zeiten hinein, damit sich kein Muster ablesen lässt. Jeder Punkt wird per NFC oder QR quittiert.
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Der Pförtnerdienst ist eine Kontrollaufgabe: Ausweis prüfen, mit der Avisierung abgleichen, Ladung gegen die Begleitpapiere halten, Schranke bedienen, Wachbuch führen. Der Empfangsdienst ist eine Repräsentationsaufgabe: anmelden, Ausweise ausgeben, Auskunft geben, Telefonzentrale bedienen, Post annehmen, Räume verwalten. Beide halten fest, wer im Haus war; Personalprofil und Auftreten unterscheiden sich.
Wann brauchen wir Werkschutz statt Objektschutz?
Sobald Sicherheit bei Ihnen ein eigener betrieblicher Ablauf ist. Objektschutz sichert eine abgegrenzte Fläche durch Präsenz, Kontrollgänge und Meldung. Werkschutz kommt hinzu, wenn an Ihr Personal übergeben wird, Fremdfirmen koordiniert werden und Meldewege zu Haustechnik, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragtem festgelegt sind. Werkschutz verlangt Stammkräfte auf demselben Gelände.
Was brauchen Sie von uns, bevor Sie ein Angebot schreiben können?
Einen Termin auf der Fläche – alles Weitere ergibt sich dort. Hilfreich sind vorab ein Lageplan mit Toren und Zaunverlauf, die geplante Bauzeit oder der Umschlagrhythmus, die Ansprechpartner für den Ereignisfall und die Information, welche Teilflächen öffentlich zugänglich sind. Daraus entsteht binnen 24 Stunden ein schriftliches Angebot; die Begehung selbst stellen wir nicht in Rechnung.
Brauchen unsere Kräfte auf dem Baufeld die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO?
Auf einem eingezäunten Baufeld in der Regel nicht, weil es dem Hausrecht des Bauherrn unterliegt; dort genügt die Unterrichtung nach § 34a GewO bei der IHK. Vorgeschrieben ist die Sachkundeprüfung unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum und in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr. Auf Konversionsflächen ist die Grenze nicht immer eindeutig – wir ordnen jeden Posten bei der Begehung zu.
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Erding?
Der Preis ergibt sich aus Besetzungsform, Zuschnitt und Weglänge der Fläche, Lage der Schichten, Technikanteil, geforderter Qualifikationsstufe sowie Laufzeit und Zahl der Objekte. Ein besetztes Tor wird nach Stunden kalkuliert, Baustellen- und Objektschutz nach Zahl und Dauer der Kontrollgänge, Alarmverfolgung als Bereitschaft zuzüglich Einsatz. Nach der kostenlosen Begehung folgt binnen 24 Stunden ein schriftliches Angebot.

Nächster Schritt

Begehung vereinbaren

Zeigen Sie uns Ihr Baufeld, Ihren Hof oder Ihr Tor. Für die Begehung stellen wir nichts in Rechnung, das schriftliche Angebot folgt binnen 24 Stunden – mit der Qualifikationsstufe je Posten und dem, was ausdrücklich nicht enthalten ist.

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