Kurz beantwortet
Welche Leistung passt zu Ihrem Objekt in Mühldorf?
Fährt bei Ihnen Schichtverkehr durch ein Tor, an dem Beschäftigte, Speditionen und Fremdfirmen im selben Zeitfenster ankommen, brauchen Sie eine besetzte Werkpforte: Ausweis prüfen, gegen die Avisierung halten, Ladung mit den Begleitpapieren abgleichen, Schranke bedienen. Ist Sicherheit bei Ihnen ein eigener Ablauf im Betrieb – mit Schichtübergabe, Fremdfirmenregelung und Alarmorganisation –, heißt die passende Bestellung Werkschutz. Steht ein Hallenteil, ein Lager oder ein Hof nachts allein, genügt meist Objektschutz als Kontrollgang. Und wird bei Ihnen gebaut, ist Baustellenbewachung die eigene Disziplin, weil dort Material, Wege und Zuständigkeiten wöchentlich wechseln.
In Mühldorf treffen diese Formen oft zusammen, weil Industrie, Bahn und Baufeld hier eng nebeneinanderliegen. Ein Betrieb mit Werkpforte am Tag, Kontrollgang in der Nacht und einer bewachten Baustelle auf dem eigenen Grundstück ist der Normalfall. Reicht eine kleinere Lösung, sagen wir Ihnen das im Erstgespräch.
Angefragt wird bei uns rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Begehung kostet nichts, das schriftliche Angebot liegt binnen 24 Stunden vor. Disponiert wird Mühldorf aus unserer Niederlassung in Traunstein.
Leistungen
Sechs Leistungen für Betriebe und Bauherren in Mühldorf
Welche Form zu Ihrem Gelände passt, entscheidet sich bei der Begehung – an Toren, Zufahrten und Zäunen, nicht am Telefon anhand einer Liste.
Werkpforte und Torbetrieb
Besetzung von Pforte oder Werktor nach schriftlicher Dienstanweisung: Ausweis prüfen, mit der Avisierung abgleichen, Fahrzeug und Ladung gegen die Begleitpapiere halten, Schranke bedienen, Wachbuch führen mit Uhrzeit, Name, Firma und Anlass. Auch als Nachtpforte, wenn tagsüber Ihre eigenen Kräfte am Tor stehen.
Zutrittskontrolle und Fremdfirmenverwaltung
Der organisatorische Teil: feste Anmeldung für Fremdfirmen, zeitlich begrenzte Besucherausweise mit Ziel und Uhrzeit, Ausbuchen beim Verlassen, Nachverfolgung offener Ausweise und die Prüfung am Schichtende. Wir arbeiten mit Ihrer vorhandenen Technik.
Werkschutz
Objektschutz plus Einbindung in Ihre Betriebsorganisation: Schichtübergabe an das Personal des Kunden, Koordination von Fremdfirmen, Verbindung zu Haustechnik, Sicherheitsfachkraft und Brandschutzbeauftragtem, Mitwirkung an Betriebs- und Alarmanweisungen. Das braucht Stammkräfte auf demselben Gelände. Mehr unter Werkschutz Mühldorf am Inn.
Objektschutz und Kontrollgänge
Sicherung eines abgegrenzten Areals durch Präsenz und Kontrollgänge nach festem Prüfkatalog, Meldung von Auffälligkeiten, im Ereignisfall Einweisen von Polizei oder Feuerwehr. Jeder Kontrollpunkt wird per NFC oder QR quittiert.
Baustellenbewachung
Bewachung von Bau- und Erschließungsstellen samt Materiallagern, Containern, Kränen und Maschinen. Dazu gehören Ausweisprüfung nach SOKA und Mindestlohn sowie Winterdienstkontrolle. Bei großen Freiflächen ergänzen wir die Streife bei Bedarf um mobile Kameratechnik.
Empfangsdienst und Schließdienst
Für Verwaltungsgebäude und Häuser mit Publikumsverkehr: Besucheranmeldung, Ausweisausgabe, Telefonzentrale, Post- und Paketannahme, Fundsachen, Raumbuchung. Dazu Öffnen und Schließen zu festen Zeiten.
Standortkontext
Welche Objektarten es in Mühldorf gibt
Die folgenden Angaben sind belegter Standortkontext und zeigen, mit welchen Objektarten hier zu rechnen ist. Wen wir betreuen, steht dort nicht: Namen von Auftraggebern veröffentlichen wir nur mit ausdrücklicher Freigabe.
- Mehr Arbeitsplätze, als die Einwohnerzahl vermuten lässt. In der Stadt arbeiteten 2023 13.547 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort, bei 22.503 Einwohnern zum 31.12.2024; zehn Jahre zuvor waren es 10.498. Der Pendlersaldo lag 2023 bei +3.984 – Mühldorf ist eine Einpendlerstadt, während der Landkreis mit 45.036 Beschäftigten und einem Saldo von −8.317 Auspendlerlandkreis ist. Der Betrieb auf den Geländen beginnt also vor der Stadt und endet nach ihr.
- Kreisstadt, aber nicht die größte Stadt des Landkreises. Mühldorf am Inn ist Sitz des Landkreises mit 122.037 Einwohnern (31.12.2024) auf 805,36 Quadratkilometern. Einwohnerstärker ist Waldkraiburg mit 25.382 Einwohnern (31.12.2024). Wer im Landkreis mehrere Standorte betreut, plant deshalb nicht sternförmig um die Kreisstadt herum.
- 163 Hektar Gewerbefläche, Schwerpunkt im Norden an der A 94. Die Gewerbefläche im Stadtgebiet wuchs von 158 Hektar (2017) auf 163 Hektar (2023), bei 2.942 Hektar Stadtfläche und 764 Einwohnern je Quadratkilometer (2024). Das Industriegebiet liegt nach Angaben der Stadt „im Norden der Kreisstadt und in unmittelbarer Nähe zur A 94".
- Ein dichtes Netz an Gewerbe- und Industriebebauungsplänen. Die Stadt führt unter anderem „Gewerbe- und Industriegebiet Teil I" und „Teil II", „An der Äußeren Neumarkter Straße", „An der Umfahrung Mühldorf-Nord", „Am Klärwerk", „Am Industriepark Süd Teil I und II", „Am Industriepark Ost" und „Hirsch am Hart Teil 1". Jede Lage bringt eigene Zufahrten und eigene Nachtsituationen mit.
- Industrie mit eigenem Werksgelände. Die 1942 gegründete ODU GmbH & Co. KG in der Pregelstraße fertigt Steckverbindungssysteme und gibt selbst 2.800 Mitarbeiter weltweit an, davon 1.500 am Hauptsitz Mühldorf, dazu 190 Auszubildende. Fliegl Agrartechnik baut in der Bürgermeister-Boch-Straße Abschiebewagen, Anhänger und Streutechnik. Beides sind Gelände mit Halle, Hof, Lager und Werkverkehr.
- Maschinenbau und Lebensmittel als zweites Standbein. Die Stadt nennt für ihren Branchenmix unter anderem SAM Burkhard, Flex Con Germany, Kluger.Prokutec Sondermaschinenbau, New eco-tec Verfahrenstechnik, MBM Industrie und Boge Elastmetall; Belimed fertigt Sterilisations- und Reinigungsgeräte. Dazu kommen Bio-Lebensmittelhersteller wie Byodo Naturkost, Barnhouse Naturprodukte, Ceralia und PrimaVera Naturkorn – Betriebe mit Hygienezonen.
- Klinik, Stadtplatz und Chemieregion im Umfeld. Das InnKlinikum Mühldorf führt 275 Betten und 12.643 stationäre Fälle; der Verbund aus Altötting, Mühldorf, Burghausen und Haag zählt 639 Betten und 2.737 Beschäftigte. Am historischen Stadtplatz wirbt die Stadt mit „500 Meter Einkaufserlebnis" und „200 Fachgeschäfte, Straßencafés und Bistros". Im Landkreis liegen zudem Industriestandorte in Aschau am Inn – dort ein Industriegebiet von 170 Hektar – und in Waldkraiburg.
Bahnbaustelle
Bewachung entlang der Bahnbaustelle am Knoten Mühldorf
Sieben Bahnlinien fahren den Bahnhof Mühldorf an – nach Angaben der Stadt aus Richtung München, Simbach, Freilassing, Burghausen, Rosenheim, Passau und Salzburg. Genau dieser Knoten wird im laufenden Planfeststellungsverfahren ABS 38, Abschnitt PFA 2.2, umgebaut.
Was in diesem Abschnitt geplant ist
PFA 2.2 umfasst Mühldorf, Polling und Tüßling: Elektrifizierung der Strecken 5600, 5723 und 5725, Umbau der Bahnhöfe Mühldorf und Tüßling, neue Unterwerke, neue Bahnsteige, ETCS und Lärmschutz. Das Gesamtprojekt umfasst rund 145 Kilometer, ein InfoCenter liegt direkt am Bahnhof. Die Unterlagen lagen vom 07.04. bis 06.05.2025 aus, die Einwendungsfrist endete am 06.06.2025; das Verfahren läuft.
Warum wir keine Termine nennen
Solange das Anhörungsverfahren beim Eisenbahn-Bundesamt läuft, sind Baubeginn und Fertigstellung nicht belastbar veröffentlicht – wir behaupten deshalb keine. Für die Planung eines Bewachungsauftrags ist das ohne Belang: Wir kalkulieren nach Bauabschnitt, Fläche und Schichtlage. Rahmenverträge mit abrufbaren Schichten sind dafür die übliche Form.
Was an einer Gleis- und Bahnhofsbaustelle anders ist
Das Baufeld ist lang und schmal statt rechteckig, hat viele Zugänge und wechselt mit jedem Bauabschnitt seine Grenzen. Kabel, Oberleitungsmaterial und Kleineisen liegen verteilt. Eine Bewachung, die nur an einem Tor sitzt, sieht davon nichts – gefragt sind Streifen mit quittierten Kontrollpunkten.
Umfeld im laufenden Betrieb
Bahnsteigumbauten finden neben fahrendem Verkehr statt, und ein Bahnhof ist ein Bereich mit tatsächlich öffentlichem Verkehr. Wo unsere Kräfte dort kontrollieren, setzen wir Personal mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein. Auf dem abgesperrten Baufeld genügt die Unterrichtung – ein Kostenunterschied, der vor die Ausschreibung gehört.
Nachbarbaustellen und Zulieferwege
Einrichtungsflächen, Zwischenlager und Umleitungsstrecken liegen selten am selben Ort wie das Hauptbaufeld. Wir erfassen diese Nebenflächen bei der Begehung mit und legen fest, welche in dieselbe Tour gehören und welche eine eigene Anfahrt brauchen.
Tor und Schichtverkehr
Werkpforte bei Schicht- und Anlieferverkehr
Am Tor eines Industriebetriebs entscheidet sich, ob eine Zutrittsregelung funktioniert. Dort laufen Schichtwechsel, Speditionen, Handwerker und Besucher zusammen – oft in derselben halben Stunde.
Der Schichtwechsel ist die kritische Viertelstunde
Wenn viele Menschen gleichzeitig in dieselbe Richtung gehen, wird jede Einzelprüfung zum Stau. Die Dienstanweisung legt deshalb vorher fest, was in dieser Zeit geprüft wird: eigene Belegschaft über die Ausweistechnik, Fremde an den Tresen. Wer das nicht regelt, bekommt eine Schlange oder eine Kontrolle, die keine ist.
Anlieferung gegen Papiere, nicht gegen Gewohnheit
Am Tor werden Ausweis geprüft, die Avisierung abgeglichen sowie Fahrzeug und Ladung gegen die Begleitpapiere gehalten, bevor die Schranke geht. Der häufigste Fehler ist die eingespielte Ausnahme: Ein bekannter Fahrer wird durchgewunken – und genau das ist später nicht rekonstruierbar.
Fremdfirmen mit fester Anmeldung
Fremdfirmen laufen über eine feste Anmeldung, bekommen einen Besucherausweis mit Ziel und Uhrzeit und werden beim Verlassen ausgebucht. Am Schichtende wird geprüft, ob noch welche im Haus sind. In Betrieben mit Hygienezonen kommt die Unterweisung an der Pforte dazu, bevor der Ausweis ausgegeben wird.
Berechtigungen, Schlüssel und ihr Entzug
Ausgabe und Rücknahme von Schlüsseln und Karten werden dokumentiert, das Verzeichnis führen wir. Übersehen wird meist der Entzug: Karten laufen weiter, obwohl das Projekt beendet ist. Ein turnusmäßiger Abgleich der aktiven Berechtigungen gegen die beauftragten Firmen bringt das ans Licht.
Besucherdaten sind personenbezogene Daten
Wachbuch und Ausweisverfahren erzeugen personenbezogene Daten. Dafür braucht es eine feste Aufbewahrungsfrist, einen klar umrissenen Kreis von Zugriffsberechtigten und ein geregeltes Löschen. Eine Liste, in die jeder Ankommende die Einträge seiner Vorgänger mitliest, hält einer DSGVO-Prüfung im Zweifel nicht stand.
Gewerbeflächen
Erschließungs- und Erweiterungsbaustellen im Norden
Wo Gewerbeflächen wachsen, entstehen Baustellen, die nicht wie eine Hochbaustelle aussehen: offene Flächen, Erdbau, Leitungen, Straßenbau, Container und Maschinen über Wochen im Freien.
- Freifläche schlägt Gebäudekubatur. Auf einer Erschließungsbaustelle liegt der Wert offen: Rohre, Kabeltrommeln, Baustoffe, Kleingeräte, Diesel. Der Prüfkatalog folgt deshalb den Lagerplätzen und Zufahrten, nicht einem Gebäudegrundriss. Kontrollzeiten legen wir wechselnd, damit sich kein Muster einprägt.
- Mobile Kameratechnik ergänzt die Streife. Bei Freiflächen kommt bei Bedarf mobile Kameratechnik dazu. Sie ersetzt keine Kraft vor Ort, liefert im Schadensfall aber ein Bild statt einer Erinnerung. Welche Flächen sie abdeckt und wo eine Streife bleibt, klären wir bei der Begehung.
- Zufahrten sind gleichzeitig Betriebszufahrten. Im Norden der Stadt grenzen neue Baufelder an Gelände, die längst in Betrieb sind. Die Bewachung muss unterscheiden können, wer zur Baustelle gehört, wer zum Nachbarbetrieb und wer zu keinem von beiden – abgesprochen vor dem ersten Dienst.
- Ausweisprüfung nach SOKA und Mindestlohn. Zum Leistungsumfang auf der Baustelle gehören die Ausweisprüfung nach SOKA und Mindestlohn sowie die Winterdienstkontrolle – dokumentiert im selben Wachbuch wie alles andere.
- Bauen im laufenden Betrieb. Erweitert ein Betrieb auf dem eigenen Grundstück, laufen Bau- und Werkverkehr über dieselbe Einfahrt. Dann geht es weniger um Nachtpräsenz als um Wegeführung, getrennte Ausweise und die Frage, wer welchen Bereich betreten darf.
Arbeitsweise
Wie wir arbeiten
Diese Punkte lassen sich vor Vertragsschluss prüfen – und sie entscheiden im Betrieb über die Qualität mehr als jede Selbstbeschreibung.
- Schriftliche Dienstanweisung je Objekt. Für jedes Objekt gibt es eine mit Ihnen abgestimmte schriftliche Dienstanweisung: Aufgaben, Grenzen der Zuständigkeit, Meldewege, Verhalten in besonderen Lagen. Ohne sie beginnt bei uns kein Dienst.
- Einweisung am Objekt vor dem ersten Dienst. Jede eingeteilte Kraft wird am Objekt eingewiesen, bevor sie dort Dienst tut: Tore, Wege, Technik, Ansprechpartner, Besonderheiten. Das gilt auch für Vertretungen.
- Kontrollpunkte werden quittiert. Jeder Kontrollpunkt wird per NFC oder QR mit Uhrzeit quittiert. Der Bericht geht am Folgetag per E-Mail an Sie, bei Vorkommnissen mit Fotos. Damit ist nachvollziehbar, wann welcher Punkt begangen wurde – und nicht nur, dass jemand da war.
- Schichtübergabe an Ihr Personal. Wo Werkschutz an eigene Kräfte des Kunden übergibt, ist die Übergabe fester Bestandteil der Schicht, kein Zuruf im Vorbeigehen. Offene Punkte und noch anwesende Fremdfirmen gehen protokolliert über.
- Vertretung ist eingeplant. Vertretung bei Krankheit und Urlaub ist fest eingeplant, nicht improvisiert. Für besetzte Pforten heißt das: Die Vertretungskraft war vorher am Objekt und kennt Tor, Ablauf und Ansprechpartner.
- Absicherung über die Bewachungshaftpflicht. Unsere Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden, dazu je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden. Den Nachweis legen wir auf Anfrage vor.
Qualifikation
Unterrichtung und Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
Das Bewachungsgewerbe kennt zwei Qualifikationsstufen. Der Unterschied ist gesetzlich geregelt – und in Mühldorf besonders relevant, weil Werksgelände und öffentlich zugängliche Bereiche hier dicht beieinanderliegen.
- Unterrichtung nach § 34a GewO
- Eine mehrtägige Unterrichtung bei der IHK zu Recht, Umgang mit Menschen, Unfallverhütung und Sicherheitstechnik, abgeschlossen mit einer Bescheinigung. Sie ist die Mindestvoraussetzung für jede Bewachungstätigkeit. Für Empfangs- und Pförtnerdienst in einem Betriebsgebäude, für Objektschutz und für Kontrollgänge auf dem eigenen Betriebsgelände genügt sie.
- Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
- Die höhere Stufe mit schriftlicher und mündlicher Prüfung vor der IHK. Gesetzlich vorgeschrieben ist sie unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, für den Schutz vor Ladendieben, für Türdienste im Gastgewerbe sowie für die Leitung von Bewachungen in Aufnahmeeinrichtungen und bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen. Für Gewerbetreibende und Leitungspersonal gilt sie, soweit sie unmittelbar mit Bewachungsaufgaben befasst sind.
- Was das für Ihr Objekt bedeutet
- Ein umzäuntes Werksgelände, eine Werkpforte oder ein abgesperrtes Baufeld ist kein öffentlicher Verkehrsraum – hier verteuert eine pauschal ausgeschriebene Sachkundeprüfung die Leistung ohne Sicherheitsgewinn. Anders liegt es, sobald in Bereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr kontrolliert wird. Wir sagen Ihnen vorab, welche Stufe Ihr Fall verlangt.
- Unser Personalstand
- Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach §34a IHK und mehr als 25 Mitarbeiter mit Sachkundeunterrichtung nach 34a (IHK) bayernweit für uns im Einsatz. Der Inhaber Michael Hundsberger befindet sich derzeit in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.
- Bewacherregister und Zuverlässigkeit
- Jede eingesetzte Person ist im bundesweiten Bewacherregister erfasst und wurde vor dem Einsatz behördlich auf Zuverlässigkeit geprüft – ausnahmslos, auch für kurzfristige Vertretungen.
Entscheidungshilfe
Anforderung und passende Sicherheitsleistung
Sie wissen, was auf Ihrem Gelände fehlt – aber nicht, wie es in einer Ausschreibung heißen muss. Diese Tabelle übersetzt.
| Situation auf Ihrem Gelände | Passende Sicherheitsleistung | Typische Besetzung |
|---|---|---|
| Schichtwechsel und Anlieferung treffen am selben Tor zusammen | Werkpforte mit Torbetrieb | Besetzt zu den Verkehrszeiten |
| Niemand weiß am Abend, welche Fremdfirma noch im Haus ist | Zutrittskontrolle mit Ausweisverfahren | Anmeldung, Ausweis, Ausbuchung |
| Sicherheit soll Teil der Betriebsorganisation sein | Werkschutz | Stammkräfte nach Schichtplan |
| Hallen und Hof stehen nachts und am Wochenende leer | Objektschutz als Kontrollgang | Mehrere Anfahrten je Nacht |
| Material und Maschinen liegen auf offener Baustellenfläche | Baustellenbewachung | Nachtstreife, bei Bedarf mit Kameratechnik |
| Ein Baufeld verschiebt sich mit jedem Bauabschnitt | Baustellenbewachung im Rahmenvertrag | Abrufbare Schichten je Abschnitt |
| Es ist unklar, wer welche Karte und welchen Schlüssel hat | Berechtigungs- und Schlüsselverwaltung | Verzeichnis, Ausgabe, Entzug |
| Verwaltungsgebäude mit Besuchern und Paketannahme | Empfangsdienst | Werktags zu den Öffnungszeiten |
| Morgens öffnen, abends schließen, Schlüssel dokumentieren | Öffnungs- und Schließdienst | Feste Zeiten, Schlüsselverzeichnis |
| Kontrolliert wird in einem Bereich mit öffentlichem Verkehr | Einsatz mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO | Personal der höheren Qualifikationsstufe |
Kosten
Wovon der Preis abhängt
Stundensätze nennen wir hier bewusst nicht, weil sie ohne Kenntnis des Geländes nichts aussagen. Diese sechs Größen bestimmen das Angebot.
- Besetzungsform. Eine durchgehend besetzte Werkpforte wird nach Stunden kalkuliert, Objekt- und Baustellenschutz nach Zahl und Dauer der Kontrollgänge, Alarmverfolgung als Bereitschaft zuzüglich Einsatz – drei verschiedene Größenordnungen und der größte Hebel überhaupt.
- Lage der Schichten. Nacht, Wochenende und Feiertage sind zuschlagspflichtig. Wer eine Torbesetzung um eine Stunde in den Tag verschieben kann, weil der Anlieferverkehr ohnehin dann beginnt, ändert den Preis spürbar, ohne Sicherheit abzugeben.
- Qualifikationsanforderung. Fordert Ihre Ausschreibung die Sachkundeprüfung für eine Tätigkeit auf umzäuntem Gelände, zahlen Sie mehr ohne Sicherheitsgewinn. Umgekehrt ist die höhere Stufe dort nicht verhandelbar, wo in Bereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr kontrolliert wird.
- Größe und Zuschnitt der Fläche. Ein langgestrecktes Baufeld mit vielen Zugängen kostet mehr Zeit je Kontrollgang als ein kompaktes Gelände mit zwei Toren. Gleiches gilt für Areale, deren Grenzen sich im Bauablauf verschieben.
- Anzahl der Objekte in einer Tour. Mehrere Standorte in Mühldorf und im Landkreis lassen sich in einer Tour bedienen. Das senkt den Preis je Objekt deutlich gegenüber einzeln angefahrenen Adressen.
- Laufzeit und Planbarkeit. Ein Rahmenvertrag mit fester Besetzung oder abrufbaren Schichten lässt sich anders kalkulieren als kurzfristige Einzeleinsätze, weil Personalplanung, Einweisung und Dienstanweisung nur einmal anfallen.
Ablauf
Von der Anfrage bis zum ersten Dienst
- Anfrage per Telefon oder E-Mail Sie schildern Gelände, Anlass und gewünschte Zeiten; wir ordnen das im Gespräch einer Leistungsform zu und sagen, ob wir die Aufgabe übernehmen können. Unser Telefon ist rund um die Uhr besetzt, auch an Wochenenden und Feiertagen.
- Kostenlose Objektbegehung Wir kommen nach Mühldorf und sehen uns Tore, Zufahrten, Zäune, Lagerplätze, Beleuchtung und die Zutrittstechnik an. Bei Betrieben sprechen wir auch mit Haustechnik, Sicherheitsfachkraft oder Bauleitung.
- Angebot binnen 24 Stunden Sie erhalten es schriftlich: Leistungsbeschreibung, Besetzungszeiten, Stundensätze, Nebenkosten. Ausdrücklich aufgeführt ist auch, was nicht enthalten ist – Nachforderungen im laufenden Auftrag sollen niemanden überraschen.
- Dienstanweisung abstimmen Noch vor der ersten Schicht halten wir schriftlich fest, welche Aufgaben auf unsere Kräfte entfallen, wo ihre Zuständigkeit endet und wen sie in welcher Lage anrufen. Beim Werkschutz stehen hier auch die Meldewege zu Haustechnik, Sicherheitsfachkraft und Brandschutzbeauftragtem.
- Einweisung und Dienstbeginn Alle eingeteilten Kräfte gehen vorab mit einem Verantwortlichen über das Gelände, Vertretungen eingeschlossen. Erst danach startet der Dienst – mit benannter Ansprechperson und einer Rufnummer, die nachts dieselbe ist wie tagsüber.
Zielgruppen
Für welche Häuser wir in Mühldorf arbeiten
- Industrie- und Fertigungsbetriebe. Werkpforte und Torbetrieb im Schichtverkehr, Fremdfirmenverwaltung, Werkschutz mit Schichtübergabe, Objektschutz für Halle, Hof und Lager außerhalb der Betriebszeiten.
- Bauherren, Generalunternehmer und Bauleitungen. Bewachung von Hoch-, Tief- und Erschließungsbaustellen samt Containern, Kränen und Materiallagern, Ausweisprüfung nach SOKA und Mindestlohn, Winterdienstkontrolle, bei Bedarf mobile Kameratechnik.
- Lebensmittel- und Hygienebetriebe. Zutrittsregelung mit Unterweisung an der Pforte, getrennte Ausweise für abgegrenzte Bereiche, dokumentierte Schlüsselausgabe, Kontrollgänge außerhalb der Produktionszeiten.
- Logistik, Lager und Werkverkehr. Abfertigung von Speditionen gegen die Avisierung, Ladungsabgleich mit den Begleitpapieren, Schrankenbetrieb, Nachtpforte und Freiflächenkontrolle.
- Verwaltungs- und Bürogebäude. Empfang mit Besucheranmeldung und Ausweisverfahren, Telefonzentrale, Post- und Paketannahme, Raumbuchung, Zutrittsregelung in Häusern mit mehreren Nutzern.
- Kliniken, Pflege- und Sozialeinrichtungen. Empfang und Nachtpforte, Zutritt externer Dienstleister, Objektschutz für Technikzentrale, Lager und Nebengebäude, Baustellenbegleitung bei Umbauten im laufenden Betrieb.
Häufige Fragen
Häufige Fragen von Unternehmen in Mühldorf am Inn
Bewachen Sie Baustellen entlang der Bahnbaustelle in Mühldorf?
Können Sie eine Werkpforte im Schichtbetrieb besetzen?
Wie regeln Sie Fremdfirmen auf einem Betriebsgelände?
Arbeiten Sie auch für Betriebe im übrigen Landkreis Mühldorf?
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Wann brauchen wir Werkschutz statt Objektschutz?
Wie belegen Sie, dass Kontrollgänge tatsächlich gelaufen sind?
Brauchen unsere Kräfte am Werktor die Sachkundeprüfung?
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Mühldorf am Inn?
Wie kurzfristig können Sie in Mühldorf beginnen?
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