Kurz beantwortet
Welche Leistung passt zu Ihrem Objekt in Inzell?
Verwalten Sie ein Gebäude, das viele verschiedene Gruppen nutzen, ist Zutrittsregelung die erste Aufgabe: festlegen, wer wann in welchen Teil darf, Schlüssel und Karten ausgeben und wieder einziehen, offene Berechtigungen nachhalten. Steht die Anlage abends, nachts und zwischen zwei Saisons ohne Aufsicht, kommt Objektschutz dazu – meist als Kontrollgang, seltener als Dauerposten. Erwarten Sie an einzelnen Tagen Publikum, brauchen Sie Einlass, Parkraumlenkung und Ordnungskräfte in der Fläche. Haben Sie ein Betriebsgebäude mit Lieferverkehr, ist es Pforten- und Schließdienst.
Der Unterschied zu einem reinen Veranstaltungsauftrag liegt in der Dauer. Eine Anlage im Ganzjahresbetrieb hat jeden Werktag Nutzer, wechselnde Belegungspläne und Lieferungen – und nur an wenigen Tagen im Jahr großes Publikum. Wir planen deshalb eine Grundlast und legen die Spitzentage als eigene Position darüber.
Die Nummer der Niederlassung Traunstein ist rund um die Uhr besetzt, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Begehung kostet nichts, das schriftliche Angebot liegt binnen 24 Stunden vor.
Leistungen
Fünf Leistungen für Auftraggeber in Inzell
Diese fünf Formen decken den Bedarf am Ort ab. Welche zu Ihrem Haus passt, klären wir bei der Begehung.
Objektschutz für kommunale Gebäude
Präsenz oder Kontrollgang nach festgelegtem Prüfkatalog in Hallen, Nebenräumen, Technikbereichen und auf Außenflächen, Meldung von Auffälligkeiten, Einweisen von Polizei und Feuerwehr. Die häufigste Form ist der mehrfache Kontrollgang je Nacht, nicht der besetzte Posten.
Zutrittskontrolle und Schlüsselverwaltung
Der organisatorische Teil: Wer erhält welche Berechtigung, wer erteilt sie, wann wird sie entzogen. Wir geben Schlüssel und Karten aus, nehmen sie dokumentiert zurück und melden Abweichungen – Grundlagen dazu im Ratgeber zur Schlüsselverwaltung.
Einlass, Aufsicht und Parkraumlenkung an Publikumstagen
Besetzung der Zugänge, Aufsicht in Hallen und Foyers, Einweisen von Fahrzeugen auf die vorgesehenen Flächen und Freihalten von Zufahrten. Bei Terminen mit Zugangsbeschränkung stellen wir zusätzlich eine benannte Einsatzleitung.
Empfang, Pforte und Schließdienst
Anmeldung von Besuchern und Fremdfirmen mit Wachbuch und Besucherausweis, Annahme von Lieferungen, Öffnen am Morgen und Schließen am Abend mit Kontrolle von Fenstern, Toren und Nebenausgängen.
Alarmverfolgung und Revierdienst
Löst eine Anlage aus, fährt eine Kraft zum Objekt, prüft von außen nach innen und verständigt im Ereignisfall Polizei oder Feuerwehr – zugesagt sind maximal 20 Minuten bis zum Objekt. Mehrere Standorte lassen sich in einer Tour bedienen.
Standortkontext
Welche Objektarten es in Inzell gibt
Belegter Standortkontext, der zeigt, welche Aufgaben hier anfallen. Über unsere Auftraggeber sagt er nichts – Referenzen nennen wir nur mit Freigabe des Kunden.
- Eine Sportanlage in kommunaler Trägerschaft. Betreiber der Max Aicher Arena an der Reichenhaller Straße 79 ist die Gemeinde Inzell selbst, Stadionleiter ist Michael Dießbacher. Das ist der entscheidende Unterschied zu einer privat geführten Halle: Auftraggeber, Hausrechtsinhaber und Eigentümer fallen zusammen, und die Vergabe läuft über die Gemeinde. Belegt ist der Name der Arena – über eine Eigentümerin oder Betreiberin aus der Wirtschaft sagt er nichts.
- Sechs Nutzungsarten unter einem Dach. Der Betreiber führt eine 400-Meter-Eisschnelllaufbahn, ein 30 x 60 Meter großes Hockeyfeld, eine über 300 Meter lange Inlinebahn, einen Kraftraum, eine Sporthalle und eine Leichtathletik-Sprintanlage auf. Jede dieser Nutzungen bringt eigene Gruppen, eigene Zeiten und eigene Zugänge mit – und damit sechs Belegungspläne, die sich am selben Eingang treffen.
- Ein Publikumsbereich, dessen Größe nur kommunal belegt ist. Die kommunale Tourismusgesellschaft Inzeller Touristik GmbH spricht von rund 7.000 Zuschauern. Wir führen diese Zahl ausdrücklich als Angabe der kommunalen Tourismusgesellschaft und nicht als amtliche oder verbandsseitige Kapazität. Für die Planung zählt ohnehin anderes: Zahl und Lage der Zugänge, Foyerfläche und die Wege zwischen Parkplatz und Eingang.
- Ein Stadion mit Vorgeschichte und Rundumverglasung. Das Eisstadion wurde 1963 erbaut und 2011 von der überdachten Max Aicher Arena mit Rundumverglasung abgelöst. Für die Bewachung heißt das vor allem: viel Glasfläche im Erdgeschoss, ein umlaufender Außenbereich und Nebenzugänge, die im Kontrollgang einzeln geprüft werden müssen.
- Wettkampftermine und Publikumsveranstaltungen im Wechsel. Belegt sind der ISU Speed Skating Junior World Cup Inzell am 21. und 22. Februar 2026 und die Deutschen Eisschnelllauf-Einzelstreckenmeisterschaften vom 27. bis 29. Oktober 2023. Dazu kommen offene Termine für jedermann: ein Flohmarkt am 11. Oktober 2026 von 9 bis 14 Uhr und ein Winter-Hallen-Flohmarkt am 10. Januar 2027 von 9 bis 15 Uhr.
- Ein kompaktes Gemeindegebiet mit klarer Dichte. Inzell hatte zum 31.12.2025 4.668 Einwohner auf 45,35 km²; die Gemeinde selbst weist eine Dichte von 103,40 Einwohnern je Quadratkilometer aus, das Rathaus liegt auf 693 Metern. Anders als in den Nachbargemeinden ist das keine ausgedehnte Streulage – die Wege zwischen zwei Objekten bleiben kurz.
- Gewerbeflächen, Sondergebiete und ein Sanierungsgebiet. Die Gemeinde führt die gewerblichen Bebauungspläne „See GW", „Schwarzberg GW" und „Sulzbacher Feld GW", dazu Sondergebiete wie „Edeka-Markt SO" und „Kessellift SO" sowie tourismusbezogene Pläne für Campingplatz, Almdorf, Feriendorf Post und Fußballgolf. Für den Ortskern ist ein Sanierungsgebiet ausgewiesen, eine Sanierungssatzung ist im Entwurf; 2017 wurde Inzell gemeinsam mit Ruhpolding und Siegsdorf in das Städtebauförderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden" aufgenommen.
- Kein Bahnanschluss – alles kommt über die Straße. Die Gemeinde beschreibt die Anfahrt so: A8 München–Salzburg, Ausfahrt Nr. 112 (Traunstein/Siegsdorf), weiter rund 17 Kilometer auf der B 306. Mit der Bahn geht es bis Traunstein und dann per RVO-Buslinie 9526 weiter, vom Flughafen Salzburg per RVO-Linie 9535. Besucher, Lieferungen, Aufbaufahrzeuge und Rettungsmittel teilen sich damit dieselbe Achse.
Kommunale Liegenschaft
Objektschutz für eine Anlage im Ganzjahresbetrieb
Eine Halle, die zwölf Monate läuft, wird anders bewacht als ein Gelände, das für einen Termin aufgebaut und danach abgeräumt wird. Der Unterschied liegt im Prüfkatalog.
Der Kontrollgang folgt dem Betriebsablauf
Geprüft werden nicht nur Türen und Tore, sondern das, was nach dem letzten Nutzer zurückbleibt: unverschlossene Umkleiden, offene Geräteräume, laufende Beleuchtung, Kraftraumtüren, Notausgänge, Wasseraustritte, Schaltschränke. Was zum Katalog gehört, legen wir mit der Hausverwaltung gemeinsam fest – nicht nach einer Mustervorlage.
Glas und Außenflächen brauchen eigene Punkte
Eine Anlage mit umlaufender Verglasung und Außenbahn hat mehr Fassadenmeter als Innentüren. Der Kontrollgang wird deshalb außen geführt und innen abgeschlossen, mit eigenen Prüfpunkten an Nebenzugängen, Anlieferungstoren und Fluchttüren, die von innen ohne Widerstand aufgehen.
Zwischen zwei Nutzungen ist die Anlage am offensten
Der Wechsel von Eis- auf Sommerbetrieb, ein Umbau für einen Termin, ein Wartungsfenster: In diesen Phasen sind Fremdfirmen im Haus, Türen bleiben aufgekeilt und Material steht auf dem Vorplatz. Hier lohnt eine befristete Aufstockung – ein paar zusätzliche Nächte statt eines höheren Dauerpreises.
Die öffentliche Hand fragt anders nach Nachweisen
Eine kommunale Vergabestelle prüft Haftpflicht, Bewacherregister, Qualifikation und Dokumentation im Regelfall schriftlich. Wir legen den Versicherungsnachweis auf Anfrage vor, weisen die Qualifikationsstufe je Posten aus und liefern Berichte in einer Form, die sich einer Prüfung vorlegen lässt.
Haustechnik ist die wichtigste Schnittstelle
Kälteanlage, Lüftung, Heizung und Beleuchtung einer Sportanlage melden Störungen oft zuerst nachts. Unsere Kräfte beheben nichts, aber sie erkennen, melden und weisen ein. Wer bei welcher Meldung zu welcher Uhrzeit gerufen wird, gehört vorab in die Dienstanweisung – sonst wird um zwei Uhr nachts eine Telefonliste gesucht.
Wechselnde Nutzer
Zutrittskontrolle, wenn jeden Tag andere Gruppen kommen
Sechs Nutzungsarten bedeuten sechs Gruppen mit unterschiedlichen Zeiten, Rechten und Ansprechpartnern. Der Schwachpunkt ist selten der Haupteingang.
Der Belegungsplan ist die Zutrittsgrundlage
Wer heute Abend in die Halle darf, steht im Belegungsplan und nicht im Gedächtnis der Kraft am Eingang. Wir arbeiten mit dem Plan, den Ihre Verwaltung ohnehin führt, und gleichen Gruppe, Zeitfenster und Bereich damit ab. Änderungen brauchen einen benannten Absender – sonst wird jede kurzfristige Umbuchung zur Diskussion an der Tür.
Vereine, Kursgruppen und Schulsport
Feste Gruppen bekommen dauerhafte Berechtigungen mit einer verantwortlichen Person je Gruppe; Kurse und einmalige Nutzungen bekommen befristete. Entscheidend ist die verantwortliche Person: Sie schließt auf, zählt durch und schließt ab. Ohne diese Zuordnung endet jede Nutzung damit, dass niemand weiß, wer zuletzt im Haus war.
Schlüssel und Karten kommen zurück
Ausgabe und Rücknahme werden dokumentiert. Der stille Standardfehler in fast jeder Liegenschaft ist nicht der verlorene Schlüssel, sondern der nicht entzogene: Eine Berechtigung, die nach dem Ende einer Saison oder eines Vertrags bestehen bleibt, fällt erst auf, wenn sie benutzt wird. Wir führen das Verzeichnis und melden offene Posten.
Fremdfirmen laufen über eine feste Anmeldung
Handwerker, Wartungsdienste und Lieferanten melden sich über eine feste Stelle an, erhalten einen befristeten Besucherausweis und werden beim Verlassen ausgebucht. Am Schichtende wird geprüft, ob noch jemand im Haus ist. Mehr dazu im Ratgeber zu Fremdfirmen im Betrieb.
Öffentlich zugängliche Teile und geschlossene Teile trennen
Foyer, Gastronomie und Zuschauerbereich sind faktisch offen, Umkleiden, Technik und Verwaltung sind es nicht. Diese Grenze muss baulich oder organisatorisch erkennbar sein – eine Tür mit Schild genügt selten. Wo ein Bereich tatsächlich öffentlichen Verkehr hat, wirkt sich das auch auf die verlangte Qualifikation aus.
Anreise und Publikum
Parkraum, Verkehrslenkung und offene Publikumstermine
Ohne Bahnhof kommt jeder Besucher mit dem Auto oder dem Bus. Das verlagert die erste Sicherheitsaufgabe auf den Parkplatz – noch bevor jemand das Gebäude erreicht.
- Eine Zufahrt trägt alles – oder staut alles. Besucher, Lieferungen, Aufbaufahrzeuge und Rettungsmittel kommen über dieselbe Achse von der Ausfahrt 112 und der B 306. Ein einziges rangierendes Fahrzeug an der falschen Stelle legt die Zufahrt lahm. Deshalb werden Anlieferzeiten und Besucherzulauf getrennt, bevor über Personal gesprochen wird.
- Einweisen ist wirksamer als Absperren. Eine Fläche, auf der Fahrzeuge eingewiesen werden, fasst spürbar mehr Autos als eine, auf der jeder selbst sucht – und sie bleibt befahrbar. Zwei Kräfte an den richtigen Punkten ersparen später vier, die Falschparker suchen.
- Rettungswege werden besetzt, nicht markiert. Aufstellflächen und Zufahrten für Einsatzfahrzeuge sind der Punkt, an dem bei Kontrollen am häufigsten beanstandet wird – meist wegen abgestellter Fahrzeuge oder Aufbauten. Wo eine Auflage das verlangt, stellen wir dort eine Kraft hin.
- Offene Termine bringen anderes Publikum als Wettkämpfe. Ein Flohmarkt am 11. Oktober 2026 von 9 bis 14 Uhr und ein Winter-Hallen-Flohmarkt am 10. Januar 2027 von 9 bis 15 Uhr haben keinen Anpfiff: Die Leute kommen über Stunden verteilt, viele mit Kisten und Handwagen, und Standbetreiber sind schon vor dem Publikum da. Hier zählt Aufsicht in der Fläche, Wegeführung und die Sicherung der Stände vor und nach der Öffnung.
- Wettkampftage haben eine feste Kurve. Bei einem Termin mit angesetztem Beginn kommt das Publikum konzentriert. Die Besetzung folgt dieser Kurve: mehr Kräfte in der Stunde vor dem Start, mehr am Ende für den geordneten Abgang und die Räumung der Parkflächen, weniger dazwischen.
- Im Winter ist die Fläche selbst das Thema. Geräumte und gestreute Wege zwischen Parkplatz und Eingang, sichere Abgrenzung von Eisflächen, erkennbare Beleuchtung: Das sind Verkehrssicherungsfragen, die unsere Kräfte im Kontrollgang prüfen und melden. Die Räumung selbst bleibt bei Ihnen oder Ihrem Dienstleister.
Arbeitsweise
Wie wir arbeiten
Diese sechs Punkte lassen sich vor Vertragsschluss prüfen – und entscheiden später über die Qualität.
- Einweisung am Objekt vor dem ersten Dienst. Jede eingeteilte Kraft geht das Haus vorher einmal ab: Zugänge, Umkleiden, Technikräume, Fluchtwege, Abschaltungen, Ansprechpartner. Das gilt auch für Vertretungen und für kurzfristig Nachbesetzte.
- Schriftliche, abgestimmte Dienstanweisung. Je Objekt eine schriftliche, mit Ihnen abgestimmte Dienstanweisung: Aufgaben, Zuständigkeitsgrenzen, Meldewege, Prüfkatalog. Bei einer kommunalen Liegenschaft gehört dazu auch, wer bei einer technischen Störung nachts verständigt wird.
- Jeder Kontrollpunkt wird quittiert. Kontrollpunkte werden per NFC oder QR mit Uhrzeit bestätigt. So ist belegt, wann tatsächlich wer wo war – bei Vorkommnissen mit Fotos.
- Bericht am Folgetag. Am Folgetag erhalten Sie per E-Mail Beginn und Ende der Schicht, die Kontrollgänge mit Uhrzeit, Feststellungen und veranlasste Schritte. Besondere Vorkommnisse gesondert mit Zeit, Ort, Beteiligten und Verlauf.
- Vertretung ist eingeplant. Vertretung bei Krankheit und Urlaub ist fest eingeplant, damit eine Schicht nicht ausfällt. Vertretungskräfte werden vorab am Objekt eingewiesen.
- Absicherung über die Bewachungshaftpflicht. Über die Allianz sind 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden gedeckt, dazu je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden. Alle Kräfte sind im Bewacherregister erfasst und behördlich zuverlässigkeitsgeprüft.
Qualifikation
Welche Stufe nach § 34a GewO eine kommunale Anlage verlangt
Bei einer Liegenschaft mit öffentlich zugänglichen und geschlossenen Teilen hängt die verlangte Stufe nicht am Gebäude, sondern am einzelnen Posten.
- Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK)
- Eine mehrtägige Unterrichtung bei der IHK zu Recht, Umgang mit Menschen, Unfallverhütung und Sicherheitstechnik mit abschließender Bescheinigung. Sie ist die Mindestvoraussetzung für jede Bewachungstätigkeit und genügt für Empfangs- und Pförtnerdienst in einem Betriebsgebäude, für Objektschutz und für Kontrollgänge auf dem eigenen Betriebsgelände – also für den größten Teil der Aufgaben in einer Sportanlage.
- Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK)
- Die höhere Stufe mit schriftlicher und mündlicher Prüfung vor der IHK. Vorgeschrieben ist sie unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, für den Schutz vor Ladendieben, für Türdienste im Gastgewerbe sowie für die Leitung von Bewachungen in Aufnahmeeinrichtungen und bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen.
- Wo die Grenze in Ihrem Haus verläuft
- Der geschlossene Teil – Umkleiden, Technik, Geräteräume, Verwaltung – ist Betriebsgelände; dort genügt die Unterrichtung. Ein Foyer, ein Vorplatz oder eine Parkfläche, die jedermann ohne Kontrolle betritt, ist dagegen ein Hausrechtsbereich mit tatsächlich öffentlichem Verkehr: Wird dort kontrolliert oder gestreift, verlangt das Gesetz die Sachkundeprüfung. Wir klären das bei der Begehung Posten für Posten.
- Was daraus für die Ausschreibung folgt
- Eine pauschale Forderung nach Sachkunde für die gesamte Mannschaft verteuert den Auftrag, ohne die Sicherheit zu erhöhen; eine pauschale Forderung nach Unterrichtung kann umgekehrt zu wenig sein. Wir weisen im Angebot je Posten die vorgesehene Stufe aus – den Unterschied erklärt der Ratgeber zu Unterrichtung und Sachkundeprüfung.
- Unser Personalstand
- Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) sind bayernweit für uns im Einsatz. Der Inhaber befindet sich in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.
Entscheidungshilfe
Anforderung und passende Sicherheitsleistung
Links Ihre Lage, rechts die Bezeichnung, unter der sie beauftragt wird, und die übliche Form.
| Ihre Anforderung | Passende Leistung | Übliche Form |
|---|---|---|
| Jeden Tag nutzen andere Gruppen dieselben Räume | Zutrittskontrolle nach Belegungsplan | Befristete Berechtigungen je Gruppe |
| Niemand weiß, wer noch Schlüssel besitzt | Schlüsselverwaltung mit Verzeichnis | Ausgabe, Rücknahme, dokumentierter Entzug |
| Die Halle steht nachts und am Wochenende leer | Objektschutz als Kontrollgang | Mehrere Anfahrten je Nacht |
| Umbau oder Wartung mit Fremdfirmen im Haus | Befristete Aufstockung mit Anmeldeverfahren | Zusätzliche Nächte statt Dauerposten |
| Offener Publikumstermin ohne festen Beginn | Aufsicht in der Fläche und Standsicherung | Besetzung über die gesamte Öffnungszeit |
| Wettkampftag mit konzentriertem Zulauf | Einlass, Wegeführung, geordneter Abgang | Besetzung entlang der Zulaufkurve |
| Parkflächen laufen voll, Zufahrt staut | Parkraum- und Verkehrslenkung | Einweiser an Zufahrt und Flächen |
| Rettungszufahrt wird regelmäßig zugestellt | Besetzter Posten statt Markierung | Feste Position für die Dauer des Termins |
| Die Alarmanlage löst aus, niemand fährt hin | Alarmverfolgung, max. 20 Minuten Anfahrt | Bereitschaft zuzüglich Einsatz |
| Morgens öffnen, abends schließen | Öffnungs- und Schließdienst | Feste Zeiten mit Prüfliste |
Kosten
Wovon der Preis abhängt
Wir nennen keine Stundensätze ohne Kenntnis des Objekts. Diese sechs Größen bestimmen ihn.
- Grundlast und Spitzentage getrennt gerechnet. Die laufende Bewachung einer Anlage und die Besetzung eines Publikumstermins sind zwei Positionen. Werden sie zusammengeworfen, zahlt man die Spitze das ganze Jahr über mit.
- Besetzungsform. Ein besetzter Posten wird nach Stunden kalkuliert, Objektschutz nach der Zahl der Kontrollgänge, Alarmverfolgung als Bereitschaft zuzüglich Einsatz.
- Qualifikationsstufe je Posten. Ein Posten im öffentlich zugänglichen Bereich kann die Sachkundeprüfung verlangen, einer im geschlossenen Teil nicht. Wir ordnen das zu, statt pauschal die höhere Stufe anzusetzen.
- Lage der Stunden. Nacht, Wochenende und Feiertage sind zuschlagspflichtig. Eine Halle, die bis 22 Uhr belegt ist, verschiebt den Schließdienst in genau diese Stunden.
- Umfang der Zusatzaufgaben. Schlüsselausgabe, Besucheranmeldung, Annahme von Lieferungen oder Aufsicht bei Kursen erhöhen den Anspruch an das Personal. Was dazugehört, legen wir vor dem Angebot fest.
- Laufzeit und Planbarkeit. Ein Rahmenvertrag mit festem Plan lässt sich anders kalkulieren als einzeln abgerufene Termine, weil Einweisung und Personalplanung nur einmal anfallen.
Ablauf
Von der Anfrage bis zum ersten Dienst
- Telefonat Sie schildern Liegenschaft, Nutzung und gewünschte Zeiten. Wir sagen im Gespräch, welche Form passt und was sich sinnvoll trennen lässt. Die Nummer der Niederlassung Traunstein ist rund um die Uhr besetzt.
- Kostenlose Begehung Wir gehen das Haus mit Ihnen ab: Zugänge, Foyer, Umkleiden, Technikräume, Nebenausgänge, Außenflächen, Parkplatz und Zufahrt. Dabei klären wir, welche Bereiche tatsächlich öffentlich zugänglich sind.
- Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, getrennt nach Grundlast und Terminen, mit Zeiten, Postenzahl, Qualifikationsstufe je Posten, Stundensätzen und Nebenkosten. Was nicht enthalten ist, steht ausdrücklich dabei.
- Dienstanweisung und Prüfkatalog abstimmen Gemeinsam mit Hausverwaltung und Haustechnik legen wir fest, was im Kontrollgang geprüft wird, wer bei welcher Meldung verständigt wird und wie Berechtigungen erteilt und entzogen werden.
- Einweisung und Dienstbeginn Die eingeteilten Kräfte werden am Objekt eingewiesen. Danach beginnt der Dienst mit einer benannten Ansprechperson und einer Rufnummer, die auch nachts besetzt ist.
Zielgruppen
Für wen wir in Inzell arbeiten
- Gemeinde und kommunale Einrichtungen. Objektschutz, Schließdienst, Zutritts- und Schlüsselregelung für Sportanlagen, Verwaltungsgebäude, Bauhof und Nebengebäude.
- Vereine und Nutzergemeinschaften. Zutritt nach Belegungsplan, Aufsicht bei eigenen Veranstaltungen, Schlüsselausgabe mit Nachweis.
- Veranstalter offener Publikumstermine. Aufsicht in der Fläche, Wegeführung, Standsicherung vor und nach der Öffnung, Parkraumlenkung.
- Gewerbe- und Handwerksbetriebe. Pforte, Lieferantenabfertigung, Schließdienst, Objektschutz für Werkstatt, Halle und Hof.
- Hotellerie, Gastronomie und Handel. Nachtdienst mit Rundgang, Schlüsselverwaltung, Empfang in Randzeiten und als Vertretung.
- Bauherren und Bauunternehmen. Baustellenbewachung mit Zutrittsregelung, Ausweisprüfung nach SOKA und Mindestlohn, Winterdienstkontrolle.
Häufige Fragen
Häufige Fragen aus Inzell
Übernehmen Sie die Bewachung einer kommunalen Sportanlage?
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Brauchen wir für einen Flohmarkt in der Halle Sicherheitspersonal?
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Welche Qualifikation ist für ein öffentlich zugängliches Foyer nötig?
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Inzell?
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