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Für Produktion, Gewerbe und Bau in Rosenheim

Sicherheitsdienst Rosenheim

Wir stellen Werkschutz im Schichtbetrieb für Produktionsstandorte, besetzen Werkpforte und Tor und übernehmen die Bewachung von Baustellen in den Rosenheimer Gewerbegebieten. Die Objektbegehung ist kostenlos, das schriftliche Angebot liegt binnen 24 Stunden vor.

  • Werkschutz nach Schichtplan, Werkpforte, Tordienst, Objektschutz und Baustellenbewachung
  • Kostenlose Begehung, schriftliches Angebot innerhalb von 24 Stunden
  • Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK), mehr als 25 zusätzlich mit bestandener Sachkundeprüfung
  • Zentrale Höslwang im Landkreis Rosenheim – kurze Anfahrt ins Stadtgebiet
  • Bewachungshaftpflicht über die Allianz: 3 Mio. € je Schadenfall
Sicherheitsmitarbeiter am Werktor eines Produktionsstandorts

Kurz beantwortet

Welche Leistung passt zu Ihrem Objekt in Rosenheim?

Läuft die Produktion über mehrere Schichten, ist Werkschutz die passende Bestellung: eine Kraft, die zur Schichtübergabe ansprechbar ist, das Tor bedient, Fremdfirmen führt und in Ihrer Alarmorganisation vorkommt. Kommt tagsüber Publikum ins Haus, brauchen Sie stattdessen einen besetzten Empfang mit Anmeldung und Ausweisverfahren. Steht die Halle nach Feierabend leer, genügt meist Objektschutz als Kontrollgang zu wechselnden Zeiten. Und wenn gebaut wird, ist Baustellenbewachung eine eigene Disziplin, weil dort Material, Maschinen und fremdes Personal gleichzeitig zu regeln sind.

In Rosenheim treffen diese Fälle oft auf demselben Gelände zusammen. Ein Werk, das erweitert, hat für Monate beides: Schichtbetrieb hinter dem Zaun und eine Baustelle davor. Wir planen das als eine Aufgabe mit zwei Dienstanweisungen.

Anrufen können Sie rund um die Uhr, auch samstags, sonntags und an Feiertagen. Die Begehung kostet nichts, das Angebot liegt binnen 24 Stunden schriftlich vor.

Leistungen

Was wir für Rosenheimer Unternehmen übernehmen

Das bieten wir im Stadtgebiet an. Welche Form Ihr Objekt braucht, entscheidet die Begehung – nicht eine Standardliste.

Werkschutzkraft auf einem Betriebshof mit Fuhrpark

Werkschutz nach Schichtplan

Eine dauerhaft besetzte Sicherheitsfunktion im Betrieb: Tordienst, Kontrollgänge zwischen den Schichten, Schichtübergabe an Ihr Personal, Koordination von Fremdfirmen, abgestimmte Meldewege zu Haustechnik, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragtem. Wir arbeiten mit Stammpersonal, das die Anlage kennt.

Werkpforte und Tordienst

Ausweis prüfen, mit der Avisierung abgleichen, Fahrzeug und Ladung gegen die Begleitpapiere halten, Schranke bedienen. Dazu das Wachbuch mit Uhrzeit, Name, Firma, Anlass und der erwartenden Person im Haus. Auch als reine Nachtpforte, wenn tagsüber Ihre eigenen Leute am Tor sitzen.

Baustellenbewachung

Absicherung von Erschließungs-, Neubau- und Erweiterungsflächen: Nachtbewachung, Kontrolle von Zaun, Toren, Containern und Kranbereich, bei Bedarf ergänzt durch mobile Kameratechnik. Ausweisprüfung nach SOKA und Mindestlohnvorgaben sowie Winterdienstkontrolle gehören zum Leistungsumfang.

Objektschutz und Kontrollgang

Für Hallen, Lager, Höfe und Freiflächen ohne eigene Sicherheitsorganisation. Präsenz oder mehrere Anfahrten je Nacht nach festem Prüfkatalog, Meldung von Auffälligkeiten, im Ereignisfall Einweisung der Einsatzkräfte. Jeder Kontrollpunkt wird per NFC oder QR mit Uhrzeit quittiert.

Empfang und Besuchermanagement

Anmeldung, Ausweisausgabe und -rücknahme, Telefonzentrale, Post- und Paketannahme, Fundsachen, Raumbuchung. Organisatorisch dazu: Wer erhält welche Berechtigung, wer erteilt sie, wer entzieht sie wieder.

Schließdienst und Alarmverfolgung

Öffnen, Schließen, Prüfen von Toren und Nebenausgängen, dokumentierte Schlüsselausgabe. Löst Ihre Anlage aus, fährt eine Kraft hin und prüft von außen nach innen – zugesagt sind maximal 20 Minuten bis zum Objekt.

Standortkontext

Welche Objektarten es in Rosenheim gibt

Belegter Standortkontext – er zeigt, mit welchen Objektarten wir es hier zu tun haben. Über unsere Auftraggeber sagt er nichts; Referenzen nennen wir nur mit Freigabe des Kunden.

  • Ein Oberzentrum auf sehr wenig Fläche. Rosenheim ist Oberzentrum der Region 18 und kommt dabei auf 3.722 Hektar, also 37,22 Quadratkilometer (2024). Im Melderegister stehen 67.208 Einwohner (Stand August 2026), in der amtlichen Fortschreibung zum 31.12.2025 sind es 65.808. Betriebsgrundstücke, Wohnbebauung und öffentliche Wege liegen entsprechend dicht beieinander.
  • Ein Arbeitsplatzschwerpunkt mit starkem Einpendlerverkehr. In der Stadt Rosenheim gab es 2023 rund 36.300 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte; für 2022 sind 24.699 Einpendler, 15.711 Auspendler und 4.036 angemeldete Niederlassungen ausgewiesen. Wo morgens so viele Menschen von außen ans Werktor kommen, entscheidet die Pforte über das Tempo des Schichtwechsels.
  • Produktionsstandorte mit eigenem Werksgelände. Die Wirtschaftsbroschüre der Stadt (2022) führt unter anderem das Krones Werk Rosenheim mit über 1.000 Mitarbeitenden und der Rolle als „Center of Competence“ für Verpackungs- und Palettiermaschinen, Ericsson mit Antennen- und Telekommunikationstechnik aus der früheren Kathrein Mobile Communication, die Gabor Shoes AG mit rund 430 Mitarbeitenden und rund 9 Millionen Paar Schuhen jährlich sowie Heinzinger Electronic mit Hochspannungsnetzteilen – Werktor, Warenannahme, Technikbereiche und Schichtbetrieb.
  • Ein Klinikum der Schwerpunktversorgung. Das RoMed Klinikum Rosenheim hat 622 Betten und rund 2.800 Mitarbeitende und versorgt jährlich knapp 32.300 stationäre sowie etwa 55.000 ambulante Patienten. Ein Haus dieser Größe hat Nachtbetrieb, Anlieferung, Technikzentrale und Besucherströme gleichzeitig.
  • Hochschule, Kongress und Ausstellung. An der TH Rosenheim waren im Wintersemester 2025/26 7.631 Studierende eingeschrieben, zum 01.12.2025 zählte sie 744 Beschäftigte. Das KU’KO fasst im Saal „Bayern inklusive Foyer“ auf 1.227 Quadratmetern 1.600 bestuhlte oder 2.500 unbestuhlte Personen. Im Lokschuppen läuft „RÖMER“ vom 20.03.2026 bis 01.08.2027.
  • Handel mit hoher Zentralität und geregelter Fußgängerzone. Bei der Einzelhandelszentralität lag Rosenheim 2023 auf Platz 6 unter den 25 kreisfreien Städten Bayerns. In der Fußgängerzone mit Max-Josefs-Platz, Ludwigsplatz, einem Teil der Münchener Straße und dem Bereich Am Salzstadel darf nur von 06:00 bis 10:00 und von 18:00 bis 20:00 Uhr gefahren werden.

Werkschutz

Werkschutz im Schichtbetrieb – was das konkret bedeutet

Ein Standort, der in zwei oder drei Schichten fährt, hat kein Feierabendproblem, sondern ein Übergabeproblem.

Der Dienst folgt dem Schichtplan

Wir legen die Besetzung so, dass die Kraft steht, bevor der Schichtwechsel beginnt, und erst geht, wenn die Übergabe abgeschlossen ist. Frühschichtbeginn, Anlieferfenster und Werksferien bestimmen die Dienstpläne – deshalb brauchen wir Ihren Schichtkalender vor der Kalkulation.

Schichtübergabe an Ihr Personal

Am Ende jeder Schicht übergibt unsere Kraft an das Personal des Kunden: offene Vorgänge, laufende Fremdfirmeneinsätze, ausgegebene Schlüssel, Meldungen aus dem Kontrollgang. Was übergeben wurde, steht im Bericht, der am Folgetag per E-Mail bei Ihnen liegt.

Fremdfirmen über die Schichtgrenze hinweg

Fremdfirmen laufen über eine feste Anmeldung mit Besucherausweis, gebucht mit Ziel und Uhrzeit, beim Verlassen ausgebucht. Am Schichtende wird geprüft, ob noch welche im Haus sind, offene Ausweise werden nachverfolgt. Bei Nachtwartungen ist das der Unterschied zwischen einem Wartungsfenster und einem offenen Gelände.

Eingebunden in Technik, Arbeitssicherheit und Brandschutz

Werkschutz ist nur dann mehr als Anwesenheit, wenn die Meldewege feststehen. Wir stimmen ab, wer bei Störung, Wasseraustritt, ausgelöstem Melder oder Personenschaden verständigt wird, und wirken an Ihren Betriebs- und Alarmanweisungen mit.

Kontrollgänge zwischen den Schichten

Die ruhigen Minuten zwischen zwei Schichten sind die eigentliche Prüfzeit: Tore, Notausgänge, Brandschutztüren, Beleuchtung, Absperrungen, abgestellte Flurförderzeuge, offene Schaltschränke. Jeder Punkt wird per NFC oder QR quittiert, bei Vorkommnissen kommen Fotos dazu.

Stammpersonal mit eingeplanter Vertretung

Abweichungen bemerkt nur, wer den Normalzustand kennt. Wir teilen feste Kräfte auf dasselbe Werk ein, weisen jede vor dem ersten Dienst am Objekt ein und planen Vertretung bei Krankheit und Urlaub von vornherein mit.

Baustellen

Baustellenbewachung in den neu erschlossenen Gewerbegebieten

Rosenheim erschließt und verdichtet Gewerbeflächen an mehreren Stellen gleichzeitig. Jede durchläuft eine Phase, in der Material und Maschinen schon da sind, Zaun, Beleuchtung und Schließtechnik aber noch nicht.

Baustelle mit Kran bei Nacht aus der Luft
  • Gewerbefläche ist hier knapp – und deshalb ständig in Bewegung. Die im Jahreswirtschaftsbericht 2020/2021 gelisteten Bestandsgebiete kommen zusammen auf 105,46 Hektar und damit 2,8 Prozent der Stadtfläche – laut Bericht unterdurchschnittlich für eine bayerische kreisfreie Stadt. Genannt sind Aicherpark, Am Oberfeld, Brucklach (in Planung), Gewerbegebiet Ost I und II, Schwaig, Panorama-Park und Klepper-Park; belegt sind Aicherpark mit 46 Hektar, Gewerbegebiet Ost mit 22 und Schwaig mit 10 Hektar.
  • Der Bedarf ist beziffert, die Nachfrage war massiv überzeichnet. Die Begründung zum Bebauungsplan Nr. 177 „Brucklach – BA 1 Nord“ (Entwurf vom 21.01.2022) beziffert den stadtweiten Gewerbeflächenbedarf mit 55 Hektar; das Plangebiet im Ortsteil Pang umfasst 6,0 Hektar Geltungsbereich mit 2,95 Hektar Nettobauland. Für Brucklach gab es 2022/2023 bei 35 Bewerbern eine Überzeichnung um das 4,3- bis 6,1-fache.
  • Laufende Verfahren zeigen, wo als Nächstes gebaut wird. Zum Bebauungsplan Nr. 210 „Gewerbegebiet Hanserfeld – Südwest“ lief die erneute Öffentlichkeitsbeteiligung vom 07.08. bis 11.09.2026. Weiter im Verfahren sind unter anderem Nr. 195 Anton-Kathrein-Straße Nordwest (19.09.2025) und Nr. 213 Brunnholzstraße West (31.07.2025). Bewachung sollte mit dem Terminplan wachsen, nicht nach dem ersten Diebstahl beginnen.
  • Nachtbewachung, ergänzt um mobile Kameratechnik. Auf einer offenen Fläche ist die Präsenz einer Kraft das Wirksamste: Sie sieht, hört und kann melden. Bei größeren Freiflächen setzen wir zusätzlich mobile Kameratechnik ein. Was wo steht und wer Aufzeichnungen einsehen darf, wird vorher festgelegt.
  • Ausweisprüfung nach SOKA und Mindestlohn gehört dazu. Unsere Kräfte prüfen auf der Baustelle nicht nur, ob jemand hereindarf, sondern auch die Ausweise nach SOKA- und Mindestlohnvorgaben. Das ist Teil des Leistungsumfangs – ebenso die Winterdienstkontrolle, die im Rosenheimer Winter über Zugänglichkeit und Verkehrssicherung entscheidet.
  • Bauen im Bestand ist der schwierigere Fall. Wird auf einem laufenden Betriebsgelände erweitert, müssen Baustellenverkehr, Werkverkehr und Mitarbeiterwege nebeneinander funktionieren. Wir trennen die Zufahrten organisatorisch, geben Bauausweise getrennt von Werksausweisen aus und regeln, wer welche Tore wann benutzt.

Tor und Wege

Tor, Anlieferung und Wege auf engen Betriebsgrundstücken

Wenn die Fläche knapp ist, liegen Anlieferung, Mitarbeiterparkplatz und Besuchereingang näher beieinander, als es der Sicherheitsplanung lieb ist.

Ausweisprüfung an einer Zutrittskontrolle im Betrieb

Was am Tor tatsächlich geprüft wird

Ausweis prüfen, mit der Avisierung abgleichen, Fahrzeug und Ladung gegen die Begleitpapiere halten, Schranke bedienen – in dieser Reihenfolge und nach schriftlicher Anweisung. Bei engen Zufahrten kommt dazu, wer wo wartet, ohne die öffentliche Straße zuzustellen.

Das Wachbuch als Grundlage, nicht als Formalie

Eingetragen werden Uhrzeit, Name, Firma, Anlass und die Person im Haus, die den Besuch erwartet. Der letzte Punkt wird am häufigsten weggelassen und am häufigsten gebraucht – wenn nämlich jemand im Haus ist und niemand sagen kann, zu wem er wollte.

Besucherausweise mit Ziel, Uhrzeit und Rücklauf

Ausweise werden ausgegeben, mit Ziel und Uhrzeit gebucht und beim Verlassen ausgebucht, offene Ausweise verfolgen wir nach. Auf einem Gelände mit mehreren Toren ist das die einzige belastbare Methode, abends festzustellen, ob das Werk leer ist.

Schlüssel und Berechtigungen

Ausgabe und Rücknahme von Schlüsseln werden dokumentiert, Karten und Berechtigungen führen wir im Verzeichnis. Der kritische Vorgang ist der Entzug: Eine Berechtigung, die nach dem Ende eines Fremdfirmeneinsatzes weiterläuft, fällt niemandem auf, solange sie niemand benutzt.

Anlieferung in der Innenstadt

Objekte in der Fußgängerzone unterliegen den Lieferzeiten von 06:00 bis 10:00 und 18:00 bis 20:00 Uhr; außerhalb davon ist eine Zufahrtsberechtigung der Straßenverkehrsbehörde nötig. Wir richten Dienstzeiten und Zutrittsregelungen an diesen Fenstern aus.

Arbeitsweise

Wie wir arbeiten

Sechs Punkte, die sich vor Vertragsschluss prüfen lassen.

  • Eine Dienstanweisung je Objekt, schriftlich und abgestimmt. Darin steht, welche Aufgaben unsere Kräfte übernehmen, welche ausdrücklich nicht, und wen sie in welcher Lage verständigen. Sie geben den Rahmen vor, wir arbeiten ihn mit Ihnen aus. Vor der Unterschrift darunter beginnt kein Dienst.
  • Einweisung am Objekt vor der ersten Schicht. Jede eingeteilte Kraft geht das Gelände vorher ab: Tore, Wege, Technikräume, Notausgänge, Ansprechpartner, Besonderheiten des Schichtbetriebs. Das gilt für Stammkräfte, Vertretungen und kurzfristige Baustelleneinsätze gleichermaßen.
  • Vertretung ist Teil der Planung. Bei besetzten Pforten und im Werkschutz planen wir Krankheit und Urlaub von Anfang an ein. Eine unbesetzte Schicht ist im Schichtbetrieb kein Schönheitsfehler, sondern ein Loch im Zutrittsregime.
  • Eine benannte Ansprechperson und eine Nummer, die immer geht. Sie bekommen einen festen Ansprechpartner aus unserem Haus. Die Rufnummer ist rund um die Uhr besetzt, auch am Wochenende und an Feiertagen – dieselbe, die Sie tagsüber anrufen.
  • Nachweise, die im Ernstfall taugen. Kontrollpunkte werden per NFC oder QR mit Uhrzeit quittiert, Schichten mit Beginn, Ende, Feststellungen und veranlassten Schritten dokumentiert, Vorkommnisse zusätzlich mit Fotos. Der Bericht geht am Folgetag per E-Mail raus.
  • Bewacherregister und Bewachungshaftpflicht. Jede eingesetzte Person ist im bundesweiten Bewacherregister erfasst und behördlich auf Zuverlässigkeit geprüft. Die Bewachungshaftpflicht bei der Allianz deckt 3 Millionen Euro je Schadenfall für Personen- und Sachschäden sowie je 250.000 Euro für das Abhandenkommen bewachter Sachen und für Vermögensschäden.

Qualifikation

Unterrichtung und Sachkundeprüfung nach § 34a GewO

Das Bewachungsgewerbe kennt zwei Qualifikationsstufen. Welche Ihr Objekt verlangt, hängt davon ab, wo kontrolliert wird.

Unterrichtung nach § 34a GewO
Eine mehrtägige Unterrichtung bei der IHK zu Recht, Umgang mit Menschen, Unfallverhütung und Sicherheitstechnik, abgeschlossen mit einer Bescheinigung. Sie ist die Mindestvoraussetzung für jede Bewachungstätigkeit. Für Empfangs- und Pförtnerdienst in einem Betriebsgebäude, für Objektschutz und für Kontrollgänge auf dem eigenen Betriebsgelände genügt sie.
Sachkundeprüfung nach § 34a GewO
Die höhere Stufe mit schriftlicher und mündlicher Prüfung vor der IHK. Vorgeschrieben ist sie unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, für den Schutz vor Ladendieben, für Türdienste im Gastgewerbe sowie für die Leitung von Bewachungen in Aufnahmeeinrichtungen und bei zugangsgeschützten Großveranstaltungen. Für Gewerbetreibende und Leitungspersonal gilt sie, soweit sie mit Bewachungsaufgaben unmittelbar befasst sind.
Was daraus für Werkschutz und Werkpforte folgt
Ein umzäuntes Werksgelände ist Hausrechtsbereich ohne tatsächlich öffentlichen Verkehr. Tordienst, Schichtübergabe und Kontrollgänge dort verlangen keine Sachkundeprüfung. Wer sie pauschal ausschreibt, verteuert die Leistung, ohne dass am Tor etwas sicherer wird.
Was daraus für Baustellen folgt
Solange die Baustelle eingezäunt und dem Hausrecht des Bauherrn unterworfen ist, gilt dasselbe. Reicht ein Bauabschnitt dagegen in tatsächlich öffentlich befahrene Flächen hinein, verschiebt sich die Anforderung. Wir klären das bei der Begehung anhand der konkreten Absperrung.
Unser Personalstand
Über 100 Sicherheitsmitarbeiter mit Unterrichtung nach § 34a GewO (IHK) und mehr als 25 Mitarbeiter mit bestandener Sachkundeprüfung nach § 34a GewO (IHK) sind bayernweit für uns im Einsatz. Inhaber Michael Hundsberger befindet sich derzeit in der Ausbildung zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit.

Entscheidungshilfe

Anforderung und passende Sicherheitsleistung

Links steht, was Sie beschreiben würden. Rechts steht, wie es im Angebot heißt.

So beschreiben Sie esSo heißt die LeistungSo wird sie meist gelegt
Die Produktion läuft in drei Schichten, Sicherheit soll dazugehörenWerkschutzStammpersonal entlang des Schichtplans
Am Werktor stauen sich morgens Lieferanten und FremdfirmenWerkpforte mit TordienstBesetzung vor dem Schichtwechsel
Nachts soll jemand am Tor sein, tagsüber sitzt unser Personal dortNachtpforteFeste Nachtschicht mit Kontrollgang
Auf dem Erweiterungsgelände lagern Material und MaschinenBaustellenbewachungNachtbewachung, bei Bedarf mit Kameratechnik
Baustelle und laufender Betrieb teilen sich die ZufahrtBaustellenbewachung mit getrennter ZutrittsregelungTagesorganisation plus Nachtpräsenz
Abends ist unklar, ob noch Fremdfirmen im Haus sindBesuchermanagement mit AusweisverfahrenAnmeldung, Ausgabe, Rücklaufkontrolle
Die Halle steht nach Feierabend und am Wochenende leerObjektschutz als KontrollgangMehrere Anfahrten je Nacht
Schlüssel und Berechtigungen sind nicht mehr nachvollziehbarZutrittskontrolle, organisatorischVerzeichnis mit Ausgabe und Entzug
Die Einbruchmeldeanlage löst aus, es fährt niemand hinAlarmverfolgungBereitschaft, max. 20 Minuten Anfahrt
Besucher und Kongressgäste sollen geordnet empfangen werdenEmpfangsdienstWerktags zu den Öffnungszeiten

Kosten

Wovon der Preis abhängt

Stundensätze ohne Kenntnis des Objekts wären geraten, deshalb stehen hier keine. Diese sechs Größen bestimmen das Angebot.

  • Besetzungsform. Eine durchgehend besetzte Werkpforte rechnet sich nach Stunden, Objektschutz nach der Zahl der Kontrollgänge, Alarmverfolgung als Bereitschaft zuzüglich Einsatz. Dazwischen liegen Größenordnungen, keine Prozente.
  • Lage der Schichten. Nachtstunden, Wochenenden und Feiertage sind zuschlagspflichtig. Ein Schichtbetrieb bringt diese Zeiten zwangsläufig mit; wo sich eine Übergabe um eine Stunde verschieben lässt, wirkt sich das spürbar aus.
  • Dauer der Bauphase. Eine Bewachung über mehrere Monate lässt sich anders planen als eine über zwei Wochen, weil Einweisung, Wegekenntnis und Dienstplanung nur einmal anfallen. Jede kurzfristige Verlängerung kostet mehr als dieselbe Zeit von vornherein eingeplant.
  • Technikeinsatz auf Freiflächen. Mobile Kameratechnik kann auf einer großen Baustellenfläche Präsenzstunden ersetzen oder ergänzen. Ob sich das rechnet, hängt von Größe, Sichtbeziehungen und Zufahrten ab – das sehen wir bei der Begehung.
  • Geforderte Qualifikation. Wird die Sachkundeprüfung verlangt, obwohl die Tätigkeit auf umzäuntem Gelände stattfindet, zahlen Sie für eine Stufe, die dort nichts bewirkt.
  • Anzahl der Standorte. Mehrere Objekte im Stadtgebiet lassen sich in einer Tour bedienen und werden dadurch je Objekt günstiger. Haben Sie im Aicherpark und im Gewerbegebiet Ost gleichzeitig etwas zu sichern, fragen Sie beides zusammen an.

Ablauf

Von der Anfrage bis zum ersten Dienst

  1. Anfrage per Telefon oder E-Mail Sie beschreiben Objekt, Anlass und die Zeiten, die abgedeckt werden sollen. Wir sagen Ihnen im selben Gespräch, welche Leistungsform passt und ob wir sie übernehmen können. Erreichbar sind wir rund um die Uhr.
  2. Kostenlose Objektbegehung Wir sehen uns Tore, Zufahrten, Zaunverlauf, Beleuchtung, Technikräume und die vorhandene Zutrittstechnik an. Bei Produktionsstandorten sprechen wir mit Haustechnik, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Schichtleitung, bei Baustellen mit der Bauleitung.
  3. Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, mit Leistungsbeschreibung, Besetzungszeiten, Stundensätzen und Nebenkosten. Was nicht enthalten ist, steht ebenfalls darin – damit im laufenden Auftrag keine unerwartete Nachforderung auftaucht.
  4. Dienstanweisung abstimmen Vor der ersten Schicht legen wir schriftlich fest, welche Aufgaben unsere Kräfte übernehmen, welche nicht in ihre Zuständigkeit fallen und wen sie in welcher Lage verständigen. Beim Werkschutz gehört die Einbindung in Ihre Betriebs- und Alarmanweisungen dazu.
  5. Einweisung und Dienstbeginn Jede eingeteilte Kraft wird am Objekt eingewiesen, danach beginnt der Dienst. Sie haben ab diesem Zeitpunkt eine benannte Ansprechperson, eine auch nachts besetzte Rufnummer und den ersten Schichtbericht am Folgetag.

Zielgruppen

Für welche Häuser wir in Rosenheim arbeiten

  • Produzierende Betriebe mit Schichtbetrieb. Werkschutz nach Schichtplan, Werkpforte, Ladungskontrolle am Tor, Fremdfirmensteuerung, Kontrollgänge zwischen den Schichten, Mitwirkung an Betriebs- und Alarmanweisungen.
  • Bauherren, Generalunternehmer und Bauträger. Nachtbewachung von Erschließungs- und Neubauflächen, mobile Kameratechnik, Ausweisprüfung nach SOKA und Mindestlohn, Winterdienstkontrolle, getrennte Zutrittsregelung beim Bauen im Bestand.
  • Logistik, Lager und Fuhrparks. Tordienst mit Abgleich der Begleitpapiere, Schließdienst, Objektschutz für Hallen, Höfe und abgestellte Fahrzeuge, Alarmverfolgung außerhalb der Betriebszeiten.
  • Kliniken, Pflege und Gesundheitseinrichtungen. Empfang und Besucherorganisation, Nachtpforte, Zutritt externer Dienstleister, Objektschutz für Technikzentrale und Nebengebäude, Absicherung von Umbauten im laufenden Betrieb.
  • Hochschule, Kongress- und Ausstellungshäuser. Einlass und Wegeführung bei Veranstaltungen, Registrierung von Teilnehmern, Nachtdienst mit Rundgang und Schlüsselverwaltung, Zutrittsregelung zu Werkstätten und Technikbereichen.
  • Verwaltung, Büro und Handel. Empfang mit Anmeldung und Ausweisverfahren, Telefonzentrale, Post- und Paketannahme, Zutrittsregelung bei mehreren Nutzern, Schließdienst und Kontrollgang außerhalb der Öffnungszeiten.

Häufige Fragen

Häufige Fragen von Unternehmen in Rosenheim

Können Sie Werkschutz für einen Rosenheimer Produktionsbetrieb im Dreischichtbetrieb stellen?
Ja, wir legen die Besetzung entlang Ihres Schichtplans statt entlang der Bürozeiten. Die Kraft steht vor dem Schichtwechsel am Tor und übergibt am Schichtende an Ihr Personal: offene Vorgänge, laufende Fremdfirmeneinsätze, ausgegebene Schlüssel, Feststellungen aus dem Kontrollgang. Dafür brauchen wir Ihren Schichtkalender vor der Kalkulation, weil Frühschichtbeginn, Anlieferfenster und Werksferien die Dienstpläne bestimmen.
Wie sichern Sie ein neu erschlossenes Gewerbegrundstück in Rosenheim ab?
In der Erschließungsphase mit Nachtbewachung, weil dort Material und Maschinen bereits liegen, Zaun, Beleuchtung und Schließtechnik aber noch nicht fertig sind. Bei größeren Freiflächen ergänzen wir mobile Kameratechnik für Bereiche ohne Sichtbeziehung. Zum Umfang gehören die Ausweisprüfung nach SOKA- und Mindestlohnvorgaben sowie die Winterdienstkontrolle. Der Schichtbericht liegt am Folgetag per E-Mail bei Ihnen.
Wir erweitern bei laufendem Betrieb auf engem Grundstück. Geht das überhaupt?
Ja, aber es ist die anspruchsvollere Aufgabe und verlangt zwei getrennte Zutrittsregime. Wir trennen Baustellenverkehr und Werkverkehr organisatorisch, geben Bauausweise getrennt von Werksausweisen aus und legen fest, wer welches Tor zu welcher Zeit benutzt. Bei den knappen Grundstückszuschnitten in Rosenheim ist genau diese Wege- und Torplanung der eigentliche Arbeitsanteil, nicht die Nachtpräsenz.
Gelten für Objekte in der Rosenheimer Fußgängerzone besondere Regeln?
Ja, dort darf nur in den Lieferzeiten von 06:00 bis 10:00 und von 18:00 bis 20:00 Uhr gefahren werden; außerhalb davon ist eine Zufahrtsberechtigung der Straßenverkehrsbehörde nötig. Betroffen sind Max-Josefs-Platz, Ludwigsplatz, ein Teil der Münchener Straße und der Teilbereich Am Salzstadel. Wir richten Dienstzeiten, Anlieferungen und Baustellentransporte an diesen Fenstern aus.
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Der Pförtnerdienst ist eine Kontrollaufgabe: Ausweis prüfen, mit der Avisierung abgleichen, Ladung gegen die Begleitpapiere halten, Schranke bedienen, Wachbuch führen. Der Empfangsdienst ist eine Repräsentationsaufgabe: anmelden, Ausweise ausgeben, Auskunft geben, Telefonzentrale, Post- und Paketannahme, Fundsachen und Raumbuchung. Beide dokumentieren, wer im Haus ist; Personalprofil und Auftreten unterscheiden sich deutlich.
Ab wann brauchen wir Werkschutz statt Objektschutz?
Sobald Sicherheit bei Ihnen ein eigener Ablauf im Betrieb ist. Objektschutz sichert ein abgegrenztes Objekt durch Präsenz, Kontrollgänge und Meldung. Werkschutz kommt hinzu, wenn es Schichtübergaben an Ihr Personal gibt, Fremdfirmen koordiniert werden müssen und Meldewege zu Haustechnik, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragtem festgelegt sind. Werkschutz verlangt Stammpersonal, Objektschutz nicht zwingend.
Wie stellen Sie sicher, dass abends keine Fremdfirma unbemerkt im Werk bleibt?
Über eine feste Anmeldung mit Besucherausweis, der mit Ziel und Uhrzeit gebucht und beim Verlassen wieder ausgebucht wird. Am Schichtende prüfen wir, ob noch Fremdfirmen im Haus sind, und verfolgen offene Ausweise nach. Ins Wachbuch gehört dabei auch die Person im Haus, die den Besuch erwartet – ohne sie lässt sich ein offener Ausweis abends niemandem zuordnen.
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Rosenheim?
Das hängt von Besetzungsform, Lage der Schichten, Dauer der Bauphase, Technikeinsatz auf Freiflächen, geforderter Qualifikation und der Zahl der Standorte ab. Eine besetzte Werkpforte wird nach Stunden kalkuliert, Objektschutz nach Kontrollgängen, Alarmverfolgung als Bereitschaft zuzüglich Einsatz. Nach der kostenlosen Begehung erhalten Sie binnen 24 Stunden ein schriftliches Angebot, in dem auch steht, was nicht enthalten ist.
Wie kurzfristig können Sie eine Baustellenbewachung in Rosenheim aufnehmen?
Nachtbewachung und Alarmverfolgung lassen sich in der Regel zügig einrichten, weil dafür keine langfristige Personalplanung nötig ist. Eine durchgehend besetzte Werkpforte braucht Vorlauf: Kräfte einteilen, am Objekt einweisen, Dienstanweisung abstimmen. Rufen Sie an, dann sagen wir Ihnen im Gespräch einen realistischen Starttermin, statt einen zuzusagen, den wir nicht halten könnten.
Brauchen die Kräfte an unserem Werktor die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO?
Für ein umzäuntes Werksgelände in der Regel nicht, weil es Hausrechtsbereich ohne tatsächlich öffentlichen Verkehr ist; dort genügt die Unterrichtung nach § 34a GewO bei der IHK. Vorgeschrieben ist die Sachkundeprüfung unter anderem für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum, für den Schutz vor Ladendieben und für Türdienste im Gastgewerbe. Wir prüfen das bei der Begehung anhand der tatsächlichen Absperrung.

Nächster Schritt

Begehung vereinbaren

Zeigen Sie uns Ihr Werktor, Ihre Halle oder Ihre Baustelle. Die Begehung kostet nichts, das Angebot liegt binnen 24 Stunden schriftlich vor – und wenn ein Kontrollgang statt einer Dauerbesetzung ausreicht, schreiben wir Ihnen das genau so.

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