Kurz beantwortet
Welche Leistung passt zu Ihrem Objekt im Landkreis Freising?
Steht Ihre Halle nachts und am Wochenende still, während auf dem Hof Auflieger und Wechselbrücken warten, ist Objektschutz als Kontrollgang die passende Form – mit Blick auf den Hof, nicht nur auf die Hallentür. Läuft bei Ihnen Lkw-Verkehr durch ein Tor, brauchen Sie einen besetzten Torbetrieb. Kommt täglich Publikum ins Haus, ist ein Empfang die Antwort. Gehört Sicherheit fest zu Ihrem Betriebsablauf, mit Schichtübergabe und Meldewegen, heißt die Bestellung Werkschutz.
Objektschutz oder Revierdienst? Braucht Ihr Objekt jemanden, der dort bleibt, bestellen Sie Objektschutz. Genügen mehrere Kontrollen je Nacht zu wechselnden Zeiten, ist der Revierdienst günstiger – und im Flughafenumland mit seinen dicht beieinanderliegenden Gewerbegebieten oft die wirtschaftlichere Wahl.
Disponiert wird der Landkreis Freising über unsere Geschäftsstelle in München. Anrufen können Sie rund um die Uhr; die Begehung kostet nichts, das Angebot folgt binnen 24 Stunden schriftlich.
Leistungen
Sechs Leistungen für Betriebe im Landkreis Freising
Welche Form passt, entscheidet die Begehung – an Toren, Höfen und Eingängen, nicht anhand einer Liste am Telefon.
Objektschutz für Hallen und Höfe
Präsenz oder Kontrollgänge nach festem Prüfkatalog außerhalb der Umschlagzeiten: Tore, Rampen, Zaun, abgestellte Fahrzeuge. Jeder Kontrollpunkt wird per NFC oder QR quittiert. Mehr unter Objektschutz.
Torbetrieb und Pforte
Ausweis prüfen, Avisierung abgleichen, Ladung gegen die Begleitpapiere halten, Schranke bedienen, Wachbuch führen – auch als Nachtpforte. Mehr unter Pförtnerdienst.
Empfangsdienst
Besucheranmeldung, Ausweisausgabe, Telefonzentrale, Post- und Paketannahme für Verwaltungs- und Institutsgebäude – dauerhaft oder als Vertretung. Mehr unter Empfangsdienst.
Zutrittskontrolle und Fremdfirmen
Feste Anmeldung, befristete Ausweise, Ausbuchen beim Verlassen, Prüfung am Schichtende. Wir arbeiten mit Ihrer vorhandenen Technik. Mehr unter Zutrittskontrolle.
Baustellenbewachung
Bewachung von Hoch- und Tiefbaustellen samt Containern, Kränen und Materiallagern, Ausweisprüfung, bei großen Flächen ergänzt um mobile Kameratechnik. Mehr unter Baustellenbewachung.
Werkschutz, Schließdienst, Alarmverfolgung
Werkschutz mit Stammkräften für Betriebe mit eigener Sicherheitsorganisation, dazu Öffnen und Schließen zu festen Zeiten und die Anfahrt nach einer Alarmauslösung.
Standortkontext
Welche Objektarten es im Landkreis Freising gibt
Standortkontext aus öffentlichen Angaben. Er zeigt, womit hier zu rechnen ist – wen wir betreuen, steht dort nicht. Auftraggeber nennen wir nur nach ausdrücklicher Freigabe.
- Flughafen vor der Haustür. Der Flughafen München liegt zu einem großen Teil auf dem Gebiet des Landkreises Freising, unter anderem in Hallbergmoos und Freising. Am Standort arbeiteten Ende 2024 rund 37.000 Beschäftigte in etwa 470 Unternehmen und Behörden. Diese Seite betrifft Objekte im Umland – nicht die Luftsicherheitskontrollen am Flughafen selbst, die eigenen gesetzlichen Regeln folgen.
- Gewerbe entlang von A 9 und A 92. Hallbergmoos, Neufahrn und Eching liegen an den beiden Autobahnen. Dort stehen Logistikhallen, Bürostandorte und Gewerbeparks dicht beieinander – Objekte mit Torverkehr am Tag und Nachtruhe auf dem Hof.
- Ein Wissenschaftscampus mit rund 9.500 Studierenden. Nach Angaben der Stadt Freising sind an der TUM School of Life Sciences und an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf rund 9.500 Studierende eingeschrieben. Dazu kommen Landesanstalten, das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung und ein Gründerzentrum für Biotechnologie – Gebäude mit Besuchern, Fremdfirmen und Bereichen, die nicht jeder betreten darf.
- Kreisstadt mit Verwaltung und Klinik. In der Großen Kreisstadt sitzen Landratsamt, Behörden und das Klinikum. Das sind Häuser mit Publikumsverkehr am Tag und Technik- und Nebengebäuden, die nachts allein stehen.
- Altstadt und Domberg. Veranstaltungen in der Innenstadt und auf dem Domberg bringen an einzelnen Tagen deutlich mehr Menschen in enge Lagen. Dann geht es um Einlass, Wegeführung und freie Rettungswege – siehe Veranstaltungsschutz.
Flughafenumland
Objektschutz für Hallen, Höfe und Gewerbeparks
An einer Logistikhalle steht der Wert selten hinter der Hallentür. Er steht auf dem Hof.
Der Hof gehört in den Prüfkatalog
Abgestellte Auflieger, Wechselbrücken und Fahrzeuge sind von außen erreichbar. Kontrollpunkte liegen deshalb am Zaun, an den Stellplätzen und an den Rampen – nicht nur an den Türen.
Nachtruhe ist nicht Betriebsruhe
Viele Lager arbeiten in Früh- und Spätschichten, manche nachts. Die Kontrollzeiten richten sich nach Ihrem Schichtplan, damit die Kraft Betrieb von Auffälligkeit unterscheiden kann.
Mehrere Mieter, ein Gelände
In Gewerbeparks teilen sich mehrere Firmen Zufahrt und Parkflächen. Vor dem ersten Dienst wird festgelegt, welche Flächen zum Auftrag gehören und wer bei welcher Feststellung angerufen wird.
Tor und Rampe im Tagesgeschäft
Wo Speditionen im Takt ankommen, prüft der Torbetrieb gegen die Avisierung. Der häufigste Fehler ist die eingespielte Ausnahme für den bekannten Fahrer.
Nach dem Alarm fährt jemand hin
Löst eine Anlage aus, übernimmt die Alarmverfolgung die Nachschau am Objekt und verständigt nach Befund die hinterlegte Rufnummer.
Verwaltung und Einrichtungen
Empfang, Pforte und Zutritt in Häusern mit Publikumsverkehr
In Instituts-, Verwaltungs- und Klinikgebäuden ist der Empfang zugleich Auskunft und Zutrittskontrolle.
- Besucher anmelden und ausweisen. Wer kommt, wird erfasst, erhält einen Besucherausweis und wird abgeholt oder eingewiesen. Die Besucherdaten sind personenbezogen und bekommen eine feste Aufbewahrungsfrist.
- Bereiche mit beschränktem Zutritt. Labore, Technikräume und Archive haben eigene Berechtigungen. Der Empfang gibt Schlüssel und Karten nur nach dokumentierter Freigabe aus.
- Fremdfirmen im laufenden Betrieb. Handwerker und Wartungsfirmen werden angemeldet, ausgewiesen und beim Verlassen ausgebucht – wie in einem Industriebetrieb, nur ohne Werktor.
- Empfang dauerhaft oder als Vertretung? Beides ist möglich. Eine Vertretung für Urlaub, Krankheit oder Elternzeit braucht eine Einweisung vorab und ein Übergabeblatt – siehe Ratgeber Empfang vertreten.
- Schließdienst für verteilte Gebäude. Wo mehrere Gebäude zu festen Zeiten geöffnet und geschlossen werden, übernimmt das der Schließdienst mit Prüfkatalog und Schlüsselverzeichnis.
Entscheidungshilfe
Anforderung und passende Sicherheitsleistung
| Situation an Ihrem Objekt | Passende Sicherheitsleistung | Typische Besetzung |
|---|---|---|
| Halle und Hof stehen nachts und am Wochenende still | Objektschutz als Kontrollgang | Mehrere Anfahrten je Nacht |
| Lkw-Verkehr läuft über ein Tor mit Avisierung | Torbetrieb, Werkpforte | Besetzt zu den Verkehrszeiten |
| Verwaltungs- oder Institutsgebäude mit Besuchern | Empfangsdienst | Werktags zu den Öffnungszeiten |
| Der Empfang fällt für Wochen aus | Empfangsvertretung | Befristet, mit Einweisung vorab |
| Sicherheit ist Teil der Betriebsorganisation | Werkschutz | Stammkräfte nach Schichtplan |
| Material und Maschinen liegen auf offener Baufläche | Baustellenbewachung | Nachtstreife, bei Bedarf mit Kameratechnik |
| Mehrere Gebäude morgens öffnen, abends schließen | Öffnungs- und Schließdienst | Feste Zeiten, Schlüsselverzeichnis |
| Kontrolle in einem Bereich mit öffentlichem Verkehr | Einsatz mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO | Personal der höheren Qualifikationsstufe |
Kosten
Wovon der Preis abhängt
Stundensätze nennen wir hier bewusst nicht, weil sie ohne Kenntnis des Objekts nichts aussagen. Diese Größen bestimmen das Angebot.
- Besetzungsform. Ein durchgehend besetztes Tor wird nach Stunden kalkuliert, Objektschutz nach Zahl und Dauer der Kontrollgänge, Alarmverfolgung als Bereitschaft zuzüglich Einsatz.
- Lage der Schichten. Nacht, Wochenende und Feiertage sind zuschlagspflichtig.
- Qualifikationsanforderung. Auf umzäuntem Gelände genügt die Unterrichtung nach § 34a GewO. Die Sachkundeprüfung ist dort Pflicht, wo in Bereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr kontrolliert wird.
- Größe und Zuschnitt der Fläche. Ein weitläufiger Hof mit vielen Stellplätzen kostet mehr Zeit je Kontrollgang als ein kompaktes Gebäude mit zwei Eingängen.
- Mehrere Objekte in einer Tour. Liegen Ihre Standorte in Hallbergmoos, Neufahrn und Eching, lassen sie sich in einer Tour bedienen. Das senkt den Preis je Objekt.
- Laufzeit. Ein Rahmenvertrag lässt sich anders kalkulieren als Einzeleinsätze, weil Einweisung und Dienstanweisung nur einmal anfallen.
Ablauf
Von der Anfrage bis zum ersten Dienst
- Anfrage per Telefon oder E-Mail Sie schildern Objekt, Anlass und gewünschte Zeiten. Wir ordnen das einer Leistungsform zu und sagen, ob wir die Aufgabe übernehmen können.
- Kostenlose Objektbegehung Wir sehen uns Tore, Hof, Zaun, Eingänge, Beleuchtung und Zutrittstechnik an und sprechen mit Ihren Verantwortlichen vor Ort.
- Angebot binnen 24 Stunden Schriftlich, mit Leistungsbeschreibung, Besetzungszeiten, Stundensätzen und Nebenkosten – und mit dem, was nicht enthalten ist.
- Dienstanweisung abstimmen Aufgaben, Grenzen der Zuständigkeit und Meldewege werden schriftlich festgehalten, bevor der Dienst beginnt.
- Einweisung und Dienstbeginn Jede eingeteilte Kraft wird am Objekt eingewiesen, Vertretungen eingeschlossen. Erst danach startet der Dienst.
Häufige Fragen
Häufige Fragen von Unternehmen im Landkreis Freising
Von wo aus betreuen Sie den Landkreis Freising?
Objektschutz oder Revierdienst – was passt für eine Halle im Flughafenumland?
Übernehmen Sie Sicherheitsaufgaben am Flughafen selbst?
Können Sie einen Empfang nur vertretungsweise besetzen?
Was ist der Unterschied zwischen Pförtnerdienst und Empfangsdienst?
Pförtner oder Werkschutz – wann brauchen wir was?
Brauchen die Kräfte die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO?
Was kostet ein Sicherheitsdienst in Freising?
Weiter im Angebot